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Der Israelit · 1901-12-12 · Heft 98 (12.12.1901) · page 31

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 98 (12.12.1901)
Date
1901-12-12
Page
– (sequence 31)
Language
German
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63 dass der Briefwechsel, den die sogenannte nur*- Handschrift zu Hannover* * * * 5) birgt, noch immer zum grössten Teile der Publication harrt. Ein interessantes Schriftstück aus jener Sammlung, und zwar das Schreiben, das die Vorsteher zu Heidelberg, Uri Feiwescli b. Juda Löb Oppenheim, Naftali Herz b. Ascher Ansckel Oppenheim und Elieser Oppenheim.6] Mittwoch, 18. Tischri 5463 (1702) an David Oppenheim richteten, möge hier seine Stelle finden. Der Brief lautet7); ♦n:pi awn V ^2B pimeS :n>n .nrzbn nyz: ti: -n px:n rrn jnre fas .n:r nan“? wosh .n;tr *n irce* »vnvn »Bipa jk^b ntriy x'JBiem ^Eicn 7n:e ina bmn ♦nn’Dnai mina;Sbid p:i ip iri:tt>e 'pai rpn xb’E b"ya yt -in rnnoa (8 *h"b v,y .rmsbz -wa -nncn iub;p» nxmxa: naioi nx rxz nx:b inna&n ’"■> nrx ninnttfnb vxz cex m’pai .cmn by y'.nzb usa pima n^noai .i^ia ivi» nizz i^arta npzbi iL>ip bz'n b'.a via# by i'v lrjns utd yn' bxv vpzb u»a mar n*mn p 7» nam na\na imoa pnxn r>x Urv-unS *?3fK u’nrna nays» n:tt> nnr nnx irbya an n^nb ymn1? pvv» w'jtk npm mnon i'vo np-it: .»7"vii p”a ro uuhx n:no ij’runo» nua*nr ro uuhk ne» t^rreatr hjö »ip' iinvn ivV 7» in»8 vv uumx frv> xb (l0pabxDB 5) 8. „Blätter f. jiid. Gesch. u. Lit.“ II. Jahrg. (1901), 8. 30, A. 1. 6) lieber Angehörige der Familie Oppenheim in Heidelberg s. Löwenstein a. a. 0. 8. 87 f. Elieser Oppenheim ist wohl identisch mit „Lazarus Oppenheimer von Heidelberg“ (Löwenstein, 8. 126) oder Hofjude Lazarus Opp.“ (8. 128, S. 147, A. 1 u. a. St ). Bezüglich des Samuel Opp., der gewöhnlich „der Jude aus Heidelberg“ genannt wurde (Löwenstein, 8. 87, A. 1) sei hier darauf hin^ewiesen, dass wir dieser Bezeichnung auch in den von Ed. Bodemann herausgegebenen „Briefen der Herzogin, späteren Kurfürstin Sophie von Hannover an ihre Oberhofmeisterin A K. v. Barling, geh. von Uffeln“ begegnen. Sophie, die als Schwester des Kurfürsten Karl Ludwig von der Pfalz am Heidelberger Hofe lebte, bis sie a. 1658 sich mit dem Herzoge Ernst August von Hannover vermählte, schreibt von Venedig aus am 23. May 1664: „Was die perlen anbelangt, halte ich, wirdt mau sie besser hir bekommen, als beim juden zu Heidelberg“ (Zeiisehrift des historischen Vereins für Niedersachsen, 1895, 8. 14, Brief 14) und in einem Schreiben vom 1. Augusti 1664 äussert sie sich tolgendermassen: „Ich habe bey van der Ma im Hag 4 fagetsten (= geschliffene Edelsteine) bestell von hundert thaller das stück, dan hier können fürsten nichts bekommen als um doppelt gelt; der jud zu Hey d eiberg ist noch ehrlich hir bey zu rechgenen. Ich kan hir gans keine perlen bekommen, die gutt sein; wann der jud etwa welge fiindt. kan er sie sehen lassen, (a. a. O. 8. 17, Brief 18). 7) p. 47 b der Hs. 8) -= pinn BTDD ,'1'Q'n "TO3JJ ,WW’ U, s. Fenchtwang, Epitephia Mährischer Landes- und Localrabbiner von Nikolsburg, im Kaufmann-Gedenkb.. 8. 371, A. 2 VS. III). 9) Im Texte der Hs..- ünV während rechts am Rande nnerfe verzeichnet ist. 10) Im Texte steht am Ende der Zeile; Pnd und als erstes Wort der folgenden Zeile.- pü?NBB. bz cb'yb z)an irrPtrc :rbv V'ilB' tum ttdi vbv ry fr: n"z mzv pz x*n irrige px» **inx .,*npn mz bsr (11 v,h:s^ prnn by pexr. r mpn^ tecci u»mxö V" nmx yxr, ps ps b"n ':\mz'zcz rvzy pz yizpb nne: nwen irrjns nrhy pz tanpi» 'i'bv 2'vpn x" nman U2 -yrS ny" rrz' bzra' ~y'Z' f:*o sc rrn piL» -'zyb' -n; yt n:ncn zycz znn (12rtrn wwa» pz .josn rno n"ib >N' nc» bzrzr, z'pz) erb '.r'zzz' :zxyz x'Z' xz vy> n:no ’ja 'pry x :';»r B byi rar n:non -pey by npsb na bzz man ms r« nm xb znx mn rr n:non {xzb znna xpm xnrxv mx' .zpn na'x m;", rrora ’-r» pm .pab mzzz' 'axvz xnS Sai’ re irrnx» neu crsrtv c*e»:x nrx L"' (13C",n:ö p"Z bzpnw »8 re uunxsr z~axz .n nrnaz z:l: :nx ^ep°? rin» ■p-B (14-ipy: mrnee’ nrx n nrnaz num my type’ D’B'cen rune "E p »r’en p"e zna übw u8 fn^i ir^ye en y-nn8 i:»e pe .c8;y ipno err*? nenn irswr nn zznz n:y nwyb ne r~z nrs: rtxy .bxa&b ix peby rr:sb m»yb na mz vn:w ns hbx: rsias rsnss msns* .7^ ‘'&z xv‘i i:n:x mai rer ntrr "n -n t 'rn ts xs»r c*i bxa xs" nx' 7212' .p"v^> (ir>Dn>uBix z'b xnr nnn p z'"v ptopn bn ams^-pno Sn (16Dn":tix b'&:x ie>x vnx"x p ym '8rv: p'H ♦or-ueix p'n 2"S> Litterarisches. L e w i n , Dr. M. Wo wären die „Zehn Stämme Israels“ zu suchen? Nacli Quellen dargestellt, Verlagvon .1. Kauffmann, Frankfurt a. M., 1901. Wer dieses Buch in der Absicht zur Hand nimmt, um daraus eine Antwort auf die liier aufgestellte Frage zu erhalten, wird es enttäuscht wieder aus der Hand legen. Der Titel ist irreführend und müsste etwa lauten : Wo sind die zehn Stämme gesucht worden? Der Verf. will nach eigenem Geständnis (8. 10) nichts Anderes als „alle in den beiden Talmuden, in Mischna, Midraschim etc. vorhandenen Berichte zu einem Ganzen zusammenfassen.“ Das ist denn auch geschehen. Von diesem Letzteren, dem einheitlichen Ganzen, haben wir jedoch nichts verspürt. Es ist eben nur eine Compilation, allerdings eine 11) 8. Löwen stein, a. a. O. 8. 147. 12) In der Hs. ist hier ein freier Raum gelassen. 13) Vielleicht ist es R. .Joseph David b. R Isak Ulf (Ulif), über den Löwenstein a. a. 0. 8. 137 ff. zu vergleichen ist. Derselbe wurde „etwa 1706nach Mannheim berufen. In der Hs. steht irrtümlich: BMrUD. 14) — Neckar. Heber das Abhängigkeitsverhältnis der kurpfälzischen Juden zu Worms vgl. Löwenstein a. a. 0. 8. 74. 15) und 16) So ist der Name in der Hs. an diesen Stellen geschrieben.

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