Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 96 (5.12.1901)
- Date
- 1901-12-05
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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3118 Herrn Dr. Meier Hildesheimer, mit heiligem Eifer und glühender Wärme gehalten werden. Beiden gemeinsam liegt die Sorge ob für die hochheiligen Aufgaben unserer Gemeinde und mit freudiger Genugthuung kann konstatirt rverden, daß sie beide in harmonischem Zusammenwirken bemüht lind, die religiösen Verhältnisse in unserer Gemeinde zu gedeihlichen Zielen zu führen. Ein bedeutendes Ereigniß bildete die am 8. Juli 1901 stattgehabte Eröffung des Krankenheims in der Prenzlauer Allee 36. Das aufblühende Institut, dessen technische und geschäftliche Leitung in bewährten Händen liegt, dankt sein Entstehen hochherzigen Wohlthätern.in erster Linie aber der „Chewra Kadischa" und im besonderen der aufopfernden Hingebung einiger ihrer Mitglieder. Der Aufschwung des jungen Unternehmens und die Anerkennung, deren es sich erfreut, versprechen ihm eine segensreiche Zukunft. Als besonders bemerkenswerth in unserer Zeit glauben wir die Thatsache verzeichnen zu sollen, daß der Synagogenbesuch nicht nur an Sabbaten und Festtagen, sondern auch an Wochentagen eine lebhafte Steigerung erfahren Hai, so daß besonders an den Festtagen die Räume nicht mebr ausreichen. In Beachtung dieses Fortschrittes und in Würdigung der eminenten Bedeutung, welche für die Fortentwickelung einer Gemeinde synagogalen Veranstaltungen in der Gegenwart zuzuschreiben ist, hat der Wunsch nach Errichtung eines neuen Gotteshauses während der letzten Jahre in weite Kreise unserer Gemeinde Eingang gefunden. Diesen Wunsch nach dem Maße seiner Kräfte zu verwirklichen, war der edle Wille des am 25. Dezember 1899 verstorbenen langjährigen Mitgliedes unserer Gemeinde, des Herrn Israel Keßler, welcher zu diesem Zwecke ein ansehnliches Kapital der Gemeinde theils bei Lebzeiten überwiesen, theils durch testamentarische Verfügung vermacht hat. Die hochherzige That sichert ihm für alle Zeiten die Dankbarkeit der Gemeinde. Mit Hilfe der uns so bereit gestellten Mittel waren wir im Stande, ein geeignetes Grundstück, Artilleriestraße 32, zum Bau einer neuen Synagoge zu erwerben. Die Rechnungsabschlüsse der Jahre 1898—99, 1899—1900, 1900—1901 zeigen auch, wie unsere Gemeinde finanziell sich stetig vortheilhaft entwickelt. Doch sind die flüssigen Mittel durch Ankauf des benannten Grundstücks fast ganz absorbirt worden. Zudem stellen die gesteigerten Ausgaben für Erhaltung und Förderung unserer Gemeinde - Einrichtungen dauernd wachsende Ansprüche an die Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde. In Anerkennung dessen haben mehrere unserer Mitglieder ihre jährlichen Beiträge um eine Bedeutendes erhöht. Der auszuführende Bau und die innere Ausstattung einer dem Ansehen unserer Gemeinde angemessenen Synagoge wird noch belangreiche Mittel erfordern. Doch mit der Aufgabe wächst auch die Kraft. Daß unsere Gemeindemitglieder den gesteigerten Ansprüchen durch Erhöhung ihrer Beiträge gerne Genüge leisten werden, dessen sind wir sicher. Aber noch ein Anderes ist dringend geboten, soll die Gemeinde ihr Ziel erreichen. Ein jedes Ä^glied ist berufen, durch den Hinweis auf die fortschreitende Entwickelung der Gemeinde und die Darlegung ihrer erhabenen, segensvollen Zwecke, die Bedeutung, welche die „Adaß Jisroel" für die Berliner und die ganze deutsche Judenheit erlangt hat, in Erinnerung zu bringen, zum engen Anschlüsse, zur uneingeschränkten Zugehörigkeit zu der Gemeinde weitere Kreise anzuregen, gleichgesinnte und gleichstrebende Mitglieder zuzuführen einer Gemeinde, deren Tendenz es ist, das altüberlieferte I u d e nt h um zu bewähren durch Gesinnung, Wort und That.' rc&vb'i -«vH "iaVr, -nsbb. Sprechsaal. Königoberg, 1. Dez. Meine Anfrage in einer der jüngsten Nummern dieses Blattes geschah in Vertretung eines Kollegen aus der Provinz. Auf hiesige Verhältnisse hatte dieselbe keinerlei Bezug. B. Scheftelowitz. vermischtes. Insterburg. 2D*Y'n TDD L'x. Herr Oberrabb S. L. Hur Witz ,/(i: onytt* “ndt Nro’no ersucht mich, öffentlich bekannt zu machen, baß alleiniger nPB'ü in Deutschland für diese Anstalt Herr Ehajim S. S. Kreppet aus Tawisken bet Postken ist. Da die m’ttf’ mir von geschätzter Seite warm empfohlen wird, so bitte ich alle, denen die Erhaltung von n"n im heiligen Lande am Herzen liegt, um kräftige llnterstützung dieser segenbringenden Thorapstanzstätte, .nypa ‘mn pp onnP ruPrn crnson ps rrarai «n'nwn ’DDino nvnP .rDrTpy D,i?tyrr Dr. Max Beermann, Rabb. der Kreis-Synagogen-Gemeinde. Briefkasten der Redaetiorr. 3 X 18 t'.: Soviel uns bekannt, sind in Köln a. Rh. Töchter von galizischen Auswanderern erzogen worben- Wenden Sic sich an Frau Rabbiner Dr. Plato, dorten-