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Der Israelit · 1901-10-31 · Heft 86 (31.10.1901) · page 28

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 86 (31.10.1901)
Date
1901-10-31
Page
– (sequence 28)
Language
German
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52 in Friedberg, wo sie, nach Inhalt des dortigen Memorbuchs, am 30. Aw (14. August) 1(535 aus dem Leben schied. Zu Menachem Mendel Krochmal (S. V), Vrf. des pra ras ist auch pra II, 32 ff. zu vergleichen. In der Grabschrift des Menachem Mendel Krochmal, Enkels des Vorigen, ist ein Lesefehler, da der 6. El ul 507 ein Sabbat war; es muss also, dem vorangehenden Mittwoch entsprechend, PiEx gelesen werden, d. i 9. August 1747. Zu Aron Jakob b. Jecheskel (8. VI) vgl. ’D'1 II, 100. Zu Jeliuda Lob Krochmal (8. VII) ist auch Magazin 17. 302, ferner David Maggid, zur Geschichte und Genealogie der Giinzburge 8. 262 und Michael, Dran ms Nr. 526 zu vergleichen. Bella (das.) gehörte der bekannten Familie Mirels «nicht Mireles) an. Zu Gabriel Eskeles (8. VIII) vgl. auch Michael ibid. Nr 657 und Eisenstadt ry~ D’tnnp 8. 104; der Sterbetag (2. Adar I 478) entspricht dem 3. Februar 1718. Sein Sohn, Berisch Eskeles, war bekanntlich Rabbiner in Krem si er, Prosnitz und Mainz und starb am 2. März 1753 in Wien. Zu R. Mordechai Benet (8. IX), vgl. Orient Lit. BI. 1847 8. 494 und Königsberger, Jeschurun 1901 8. 745. Zu R. Moses Lewuw vgl. Bub er ctr *tp:x Nr. 422; Freudenthal, aus der Heimat Mendelssohns 8. 218 n; derselbe, Kaufmann-Gedenkbuch 8. 597. Zu Gerson Pulitz (8. XD vgl. Löwenstein, Nathanael Weil, 8. 66; seine Mutter war die Tochter des Gei son Ulif Aschkenasi (Nicran miry). Der Sterbetag seiner eisten Frau Malka ist in den Anfangsworten der Grabsteininschrift angedeutet; p*c my: er bedeutet pe K»ran 2->y or und entspricht dem 6. Juni 1758. Die Abbi eviatur n*e (8. XIII) ist wohl in Mattersdorf aufzulösen. 1885 (8. XVI) soll 1884 lauten. Eine ausführliche Darstellung widmet Braun der Sammlung Fürth er Grabschriften. Unter sorgfältiger Benützung der einschlägigen Quellenschriften wird die Entstehung und Entwicklung der jüdischen Gemeinde Fürth behandelt und hieran eine Abschrift des God. 314 der Hamburger Stadtbibliothek gereiht. Die Sammlung rührt von dem christlichen Hebraisten Adam Andreas Onollen1) her und beläuft sich auf 124 Nummern. Die gründliche und fieissige Arbeit Brauns, der auch genealogische Übersichten über die Nachkommenschaft des Joel b. Samuel aus Fürth und des Koppel Fränkel aus Wien beigegeben sind (die noch vervollständigt werden 1) Die Litteraturnndiwei.se über Onollen (VIII n. 2) enthalten einen Druckfehler ..XIV, 103", wogegen zu ergänzen ist: XVII, 88 und Brody, Ztsch. für hehr. Bibliographie II, 122. könnten), bedarf nur weniger Berichtigungen.2 3; Dem 25. Adar 460 (8. XIV n. 1) entspricht der 16. März 1700. In der Grabschrift des Elieser Heilbronn (Nr. 2) muss xd in '3 verändert werden; der Sterbetag ist Freitag. 1. Oktober 1700 Der Sterbetag des Chajim Bochner (Nr. 5) ist Mittwoch, 17. Schebat 444. Zu Nr. 17 n. 9 vgl. Brody, liehe. Bibi. III, 1<>. ln Nr. 21 ist in der drittletzten Reihe das Wort rry (nach meiner Abschrift des cod. 314) gross gedruckt und bezeichnet zugleich das Sterbejahr; der Sterbetag ist demnach Donnerstag, 28. Siwan 470 (26. Juni 1710). (Nr. 26, 51,53) ist Hildesbeim. Zu Herlingen (Nr. 31) vgl. weiter unten 8. 451. Zu Nr. 35 vgl. Brody, hebr. Bibi. V, 94 n. 3. n"37i my (Nr. 57) 18. September 1667. In Nr. 65 lautet die drittletzte Reihe p’D ~"33 cir “12331 24. Siwan 16. Juni. Dem 27. Tamus 469 (Nr. 71) entspricht der 5. Juli 1709. Bei Nr. 72 bezeichnen die Anfangsbuchstaben der 3 letzten Wörter das Sterbejahr rrrn; 8. El ul 468 24. August 1708.-0 Der 2. Tebet 434 (Nr. 78) war Montag, 11. Dezember 1673; vielleicht ist nrt: '3 'i er 29 Dezember zu lesen; 19. Adar II 445 (Nr. 83) 25. März 1685; 28. Kislew 411 (Nr. 84' 22. Dezember 165«»; 28. Schebat 389 (Nr. 85) 21. Februar 1629. Bei Nr. 88 dürfte wohl die letzte Reihe auch den Sterbetag bezeichnen; demnach 23. Ijar 47«» — 23. Mai J 71t). Sonntag, 5. Schebat 386 (Nr. 92) — 1. Februar 1626; 14 Ab 470 (Nr. 115) — 10. August 1710 (ich möchte jedoch vorziehen, cn;e 'r 's ov — 3. August zu lesen) 4) Einem von der Gelehrtenzuuft schon lange gehegten Wunsch entspricht die Veröffentlichung der jüd. Grabsteininschriften von Frankfurt, eine Riesenarbeiy deren Fertigung, wie Horovitz im Vorworte richtig und treffend bemerkt, als eine ..Ehrensache“ der Frankfurter Gemeinde angesehen wurde. In der Einleitung wird auch über die äussere Form der Grabsteine gesprochen. Rabbiner Horovitz, dessen Initiative dieses um- 2) Über die Rabbiner in Fürth gedenke ich, später Genaueres mitzuteilen. 3) Das Memorbucli der Klaussyuagoge in Fürth (2. Teil) enthält folgenden Eintrag: pypn ra ptn mn mpn ranpm .-ikwi np*u»D 'n ntOD npoycr Tüjn r'jo?pyr prur m “"nn "iom np~y mtyp rv?jD outd mnN nnv*i crcrn bj rrm .p"27 n"Dn ^»ipn 'n P"I5'P mosj 'di P'LD ronr, 4) Im Kaufmann-Gedenkbuch befinden sich noch verschiedene andere Grabsteininschriften; so 8. 345 (der Hildesheimer Rabbiner .Josef Hameln und seine Frau), 8. 452 (Mardochai Mocliiacli), 8. 505 (Chajim Bückeburg), S. 557 (Gnendel, Frau des R. David Oppenheim), 8. 567 (Joachim Edler v. Popper).

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