Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 76-77 (26.9.1901)
- Date
- 1901-09-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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1659 dem Komitee. Ihr seht hieraus, wie das Auge Eures erhabenen Landesvaters iiberall bis an die Grenzstädte seines großen Reiches reicht, und wie sein gütiges, warmes Her,; für seine, lvenn auch noch so entfernten! Untertanen schlägt. Eurer Dankbarkeit und Liebe für Euren Kaiser und Pater werdet Ihr jetzt Ausdruck geben, indem Ihr mit mir ruft: Na sotorowje welktschestwo gossudarja imperatora llkikolai! Hurrah!" Wie wir bereits berichteten, besieht die Bevölkerung; des Städtchens überwiegend aus Glaubensgenossen. j Leipzig, 22. Sept. Das von der Jüdisch-Srtho- > Auch alle sonstigen orthodoxen Einrichtungen, die der Verwaltung unseres Vereins angeschloffen sind, befinden sich in gedeihlicher Entwickelung; sie weiter auZzubauen, zu kräftigen und zur Blüthe zu führen, bleibt das hochideale Ziel der Vereinigung, dem sie unentwegt und thatträftig nachstreben wird. O. B. Frankreich. Paris, im Sept. (Eine Jüdin auf dem 2 h r o n e.) Dasi einmal ein Jude auf dem polnischen Königsthrone, wenn auch mir für eine Nacht, geseffen Rabbiner Dr. Lelig Auerbach Halberstadt. (Nach einem Portraiit ans dessen Jugendjahren.) doren Vereinigung Adaß Jeschurun — nach vielen Mühen am Vorabend des Rosch Haschonosestes cröffnetc Gotteshaus gab unterem Vereinsrabbiner, Herrn Dr. I. A u e r b a ch . Gelegenheit, seinen das Haus bis zum letzten Platze füllenden andächtigen Hörern in formvollendeter und tief zu Herzen gehender Weiherede die Bedeutung des glücklich zu Ende geführten Wertes vor Augen zu führen. Unseren auswärtigen Freunden, die das junge Unternehmen mit Rath und That gefördert, gebührt ob ihrer hochherzigen Mitarbeiterschaft innigster Dank. hat, dürfte aus der Erzählung Aron Bernstein'? „Mendel Gibbor" bekannt fein. Unter den jüdischen Bewohnern Polens ist die Erinnerung an diesen König mm einer Nacht, der den Namen „Saul Wahl" führte, noch lebhaft. Daß aber auch eine Jüdin einmal Königin von Bulgarien und zwar während ihrer ganzen Lebenszeit gewesen ist, darüber macht die „Revue des Ecvles de I'Altiaime israelite" eine interessante Mittheilung. Jene Jüdin >var die Gemahlin des bulgarischen Königs Iwan Alexander, der um die Mitte des ^4. Jahrhunderts regierte. Sie hieß mit ihrem Ge-