Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 74-75 (19.9.1901)
- Date
- 1901-09-19
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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1632 von r»T. Hört also die Lehre: Wenn ihr auch schon d' in den Elementarfächern zeigen, durch gewissenhaften Pflicht habt, selbst als groß zu erscheinen, so habt ih und gediegenen Unterricht auszufüllen. Weiter fortgedamit noch nicht das Recht, geschweige die Pflicht, schriltene Lehrlinge werden zum Weiterstudium angeandern zu verkleinern. Ihr seid wahrhaft groß n u leitet, und durch das Lesen der Klassiker für alles Gute, in Verbindung miteinander! Es mu Wahre und Schöne empfänglich gemacht. Ferner sei jede von euch neben sich auch die beiden Schwestern zu daraut hingewiesen, daß das Haus gründlich renovirt Geltung zu bringen suchen!" worden. Essen und sonstige Verpflegung ist auch gut, So sprach Jaum Hakkippurim. so daß im Düsseldorfer Heim den Knaben in jeder Hin- Seitdem find Teschuwo, Tephillo und Zedokoh nn sicht ein lehrreicher und angenehmer Aufenthalt geboten zertrennlich mit einander verbunden. Es gibt kein ist. Wenn sich die Juden dem Handwerk widmen, so Teschuwo ohne Tephilloh und Zedokoh, keine Tephillzeigen sie, daß sie auch physisch gern arbeiten, und unohne Teschuwo und Zedokoh. und keine Zedokoh ohn fern Gegnern ist dann eine ihrer Hauptwaffen ge- Teschuwo und Tephillo. Und nur aus der Hand voi nommen. Teschuwo, Tephillo und Zedokoh zusammen empsangei Darum sei es den Herren Lehren ganz besonders wir die Erlösung. Darum wollen wir auch PL.- -rsr; an's Herz gelegt, für die Verbreitung der Handwerke unter den Juden zu wirlm. np-rsi zusammen erstreben! —o F-ilsrgvnhcim (Pfalz). Durch gütige Vermittlung des Herrn Rabbiner Dr. Stein in Worms erhielten Z-itrmgsrraHrichten und Corresporrdcttzcrr. I wir von Herrn Guggenheimer in Worms die von ihm angekauften Synagogenutensilien der aufgelösten isr. Gemeinde Abenheim zum Geschenke, wofür wir genannten Herren auch auf diesem Wege herzlichsten Dank aussprechen. Unsere Synagoge ist am 19. August durch Blitzschlag abgebrannt. Der Vorstand: Emanuel Mayer. O e st e r r e i ch. Kolin, 17. Sept. Auf die Frage des Berliner Deutschland. Mainz, 18. Sept. Herr Rabbiner Chaim Levi S o l o w e i z i k in Brest-Litefsk (Rußland) schildert uns in einem Schreiben die außerordentlich große Nothlage der isr. Gemeinde und Gemeindemitglieder in! Herrn Eorrespondenten in Nr. 66 dss. Bl.: „Sollte Brisk, welche in Folge eines großen Brandes, dem 650 I also ein Vater, der die -Würde in seinem Sohne Häuser und 300 Läden zum Raube gefallen, entstanden! verachtet und geringgeschätzt sieht und dazu schweigt, ist. Der herannahende Winter vergrößert das Elend! nicht untauglicher sein, wie derjenige pz der sie selbst und richtet der ehrwürdige Herr Rabbiner an die geehr- I geringschätzt und verachtet" — sei erwiedert, daß für ten Leser des „Israelit" die dringende Bitte, durch uns bie in rn» nrtp niedergelegte Ansicht maßbaldmögliche an ihn oder an die Redaktion unseres I gebend ist, wonach ein \rz nicht einmal rr irn r,w esra Blattes einzusendende gütige Spenden beizutragen, daß I \n ix inr pn -rn •vmz [einer Rechte als pr verdieses große Elend möglichst gemildert werde. Herr! lustig geht, geschweige denn seiner Pflichten. Mag auch Rabbiner Soloweizik hofft, daß die Herren Rabbiner I das von dem Berliner Herrn Eorrespondenten gerügte in Deutschland, ebenso wie vor einigen Jahren, in ihren! Verhalten des betreffenden pr ein tadelnswerthes sein Gemeinden Sammlungen zu diesem Zwecke ver- I brr: rr.xan p »:cn*. -pyan scn epm ytyP d'TOs p» anstalten.. I .‘w**: prrrr» nr rrvnn b'Zm no icsm narn Tüffeldorf, 18. Sept. Den Eltern und Vormün- I n*sprc rrbn a’jnrr nnbri. dern, namentlich aber den Herren Lehrern zur Nach- Zu der im Sprechsaal von Nr. 69 dss. Bl. auf die richt, daß in Düsseldorf wieder einige Stellen für Kna- Frage „ob ein p2 der Zuchthausstrafe erlitten, ben, welche ein Handwerk lernen wollen, frei sind. Der buchenen darf, — gegebene Antwort: „Ich antworte dadortige „Verein zur Förderung und Verbreitung der rauf ganz entschieden mit Ja" — wäre hinzuzufügen, Handwerke unter den Juden" bringt die Knaben bei! daß es aus das Delikt ankommt, dessen sich der tüchtigen Meistern unter, so daß sie gründlich ihr Fach schuldig gemacht, denn auf das in *-j?b iryp ''2 rrx lernen. Das beweisen die vielen jungen Leute, welche angegebene dürfte die bedingungslose Zulassung zu y: dort ihre Lehrzeit beendet haben und jetzt sehr viel Geld nicht erfolgen. verdienen. Düsseldorf ist namentlich auch darum zu! Rabbiner Dr. Raphael Gugenheimer - Kolin. empfehlen, weil nächstes Jahr die große Industrie- und Rumänien. Kunstausstellung Hierselbst stattfindet, welche auch den Bukarest, 17. Sept. (D i e jüdischen Stu- Handwerkern viel Neues und Schönes bringen wird. denken beim Unterrichtsmini st er.) Am Im Lehrlingsheim wird ebenfalls für die Lehrlinge 11. dss. Mts. fand sich beim Minister des Unterrichts gesorgt. Herr Lehrer Lilienthal gibt sich unendliche eine Delegation der jüdischen Studenten ein, um bei Mühe, die Lücken, welche sich bei verschiedenen Zöglingen ' demselben wegen der Anwendung der durch das neue