Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 65 (19.8.1901)
- Date
- 1901-08-19
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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u 20. .jizclmk Eisik Ulmo, auch Eisik Günzburg oder Eisik Günz iGaunz) genannt, Sohn des Samuel (Nr. 7), war Rabbinatsassessor in Worms; er war eifrigbestrebt, Thora zu verbreiten und sein Haus3) war ein Sammelplatz für Gelehrte; er starb in Worms am 6. Eiul (23. August) 1632 (Memorbuch 8. G)4). Dort starb auch 1637 seine Frau Güte]; seine Tochter Edel war an R. Chanoch b. Abraham, Rabbiner in Öt fingen und Pfersee verheiratet (cf. BIG T, 26 und Titelblatt zu nnrir '5.) 21 Simon Flmo. Sohn des Salomo (Xr. 8), der als Besitzer des Talmudexemplars von Pfersee zeichnet5), starb in Prag* am 22. Jjar (13. Mai) 1621 (cf. Hock 8. 65; in Mtsch. 22,51») steht irrtümlich 1521); seine Frau Elkele starb dort 1657 in hohem Alter; seine Tochter Rebecka starb 1677. 22. Isaek Ulmo, Sohn des Jakob (Nr. 9), starb in früher Jug-end in Frankfurt a. M. am 30. Adar I (5. März) 1620 (DM 179. wo als Sterbetag *hxi rvi 'x rr er zu lesen ist, da der 1. Tag Rosch Chodesch auf Donnerstag fiel). 23. Simon Günzburg, Sohn des Gaon R. Jakob (Nr. 12), Privatgelehrter und Vorsteher in Frankfurt a. M., wo er 1633 starb (Horovitz II, 18; er hiess auch Simon Schoteis und war vorher Rabbiner in H i 1 d e s h e i m (cf. Zemach David zum Jahr 1633)6); sein Name wird von seinem Enkel David Grünlmt in dessen in ^nao auf dem Titelblatt, sowie zu zm und vm erwähnt. Seine Frau Sprinz, eine Tochter des R. Mose Hamm,7) starb 1626; seine Tochter war an den gelehrten Nathrn Grünliut in Frankfurt verheiratet, dessen Sohn David Grünliut Rabbiner im Kreis Idstein war und mehrere Schriften verfasste (vgl. Horovitz II, 54; DM 158). 3) Es hiess das Haus „zur Sonne“ (cf. D’Dl nttfJ/D liist. 9) und war später von dem Vorsreher Baruch bewohnt; vgl. Kaufmann, ^air Ch. Bachaiach, S. 14 n. 3. 4) Aus diesem Eintrag ist deutlich zu ersehen, dass er 3 Jahre nach seinem Vater starb, womit Kaufmanns Behauptung (DM 178) hinfällig wird. 5) DM 8. 280 wird aus sehr früher Zeit eiu David b. Salomo Aschkeuasi Ginzburg genannt; ob derselbe ein Bruder dieses Simon ist? 6) In den Aufzeichnungen des Phölms Gans aus Minden (Kantmann, Memoiren der Glückei von Hameln, 8. 334) wird der Rabbiner jp "imD aus Hildesheim im Jahr 1636 als lebend angeführt; hiernach erscheint die Annahme Lewinskys (Kaufmann-Gedenkhuch 8. 326 n. 4), dass dieses unser R. Simon Gtinzburg ist, als zweifelhaft. 7) Mose Hamm ist 1603 Vertreter seines Bezirks hei einer Notabein Versammlung in Frankfurt und unterschreibt deren Beschlüsse (Horovitz T, 40); er wird auch in den Aufzeichnungen des Phöhus Gans aus Minden erwähnt (Kaufmann, ibid 8. 335 ff.) 8) Dort wird irrtümlich die Mutter des Prager Oberrabbiners R. David Oppenheim als eine Tochter unsers 24. Lob Güiizbm g, genannt Lob Ginz, Sohn des Simon (Nr. 23), war Schwiegersohn des Rabbiners Samson Bacharach von Worms, wo er am 7. Nissan (1/2. April) 1664 starb (Kaufmann, Jair Chajim Bacharach, S. 45). Von seinen Brüdern erwähnt das Frankfurter Memorbuch noch Jakob (gest. 1630) und Elieser (gest. 1632). 25. Samuel (Saufe!) Günzburgin Frankfurt, starb 1630; dort starb auch seine Gattin Haille (1632) und seine Tochter Edel (1616) (Frankfurter Memorbuch). 26. Lipmann Günzburg. Sohn des Samuel (Nr 25), Schwiegersolm des wormser Rabbiners Samuel Bacharach, scharfsinniger Gelehrter, starb, jung an Jahren, 1631 in Prag. Er zeichnet als Besitzer des Cod. 578 der Bodleiana. Seine Tochter Mirjam starb 1680 in Prag (Hock S. 65 und 66). 27. Jakob Günzburg, Sohn des Samuel (Nr. 25), starb in Frankfurt am 4. Eiul (4. September) 1636 (DM 178, wo anstatt 't wohl '-! zu lesen ist, der auf Donnerstag fiel). 28. Elieser Günzburg, Solm des Samuel (Nr. 25), ist nls Mitglied der frommen Bruderschaft in F r a n k f u r t auf dem ersten Becher eingetragen (Statuten S. 36); er starb dort am 30. Kislew (14/15. Dezember) 1648; seine Frau Merlen, Tochter des Vorstehers Abraham Ulmo (Nr 3) starb 1654. 29. Meschulam und Menaehern (Mendel) Günzburg, Söhne des Simon (Nr. 18); beide waren sehr gelehrt, stellten viele Schüler aus und starben im kräftigsten Mannesalter, Meschulam in Wien und Mendel in Brisk (?). Das Memorbuch von Pfersee bemerkt; 'bv c,tö» »sna 2'TöL";;p r,a *jp; nbva b& nzw awb .,-02' nsab c’pvr Vielleicht ist Nr. 655 in Frankls Inschriften der Grabstein des R. Meschulam und Nr. 220 derjenige seiner Tochter Rachel Malka, die 1656 starb. 30. Elieser Ulmo, Sohn des Simon (Nr. 21), zeichnet als Besitzei der Talmudhandschrift von Pfersee (Rabinowitz 1. c.); er ist vermutlich Simon Günzburg bezeichnet, was das. 8. 202 von mir berichtigt wurde Wenn dort in Note 1 der Name Simon Wolf mit unserm Simon Günzburg identificirt wird, so beruht auch dieses auf unrichtiger Voraussetzung, da Simon Wolf ein in der Familie Oppenheim vielfach wiederkehrender Name ist. Ein Bruder des Jelmda Löh (Vrf. von min» nmo vgl. BIG I, 27) hiess Simon Wolf; den gleichen Namen trug ein Bruder des R. David Oppenheim und des Letzteren Grossvater; sie führen alle diesen Namen auf den Gaon R. Simon Wolf Oppenheim zurück, den Vrf. von llJlDttf \D der von Lipmann Heller in dem Vorwort zu Tract. Takarot erwähnt wird.