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Der Israelit · 1901-07-11 · Heft 54 (11.7.1901) · page 31

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 54 (11.7.1901)
Date
1901-07-11
Page
– (sequence 31)
Language
German
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Ich habe heute in Begleitung meiner Frau und erwachsenen Töchter diese Anstalt besucht und Alles genau angesehen, auch, soweit es sich thun Hess, mit den Kranken (deren 25 da sind), Männer und Frauen, gesprochen, mit Letzteren hauptsächlich meine Frau, und haben Alles zu unserer vollen Befriedigung gefunden, besonders auch in Hinsicht der Reinlichkeit und Behandlung der Kranken. Es geschieht hier, was der Prophet (Jesaja 58,7) sagt, dass wir thun sollen: „Brich dem Hungrigen dein Brod, umherirrende Arme bringe in’s Haus, so du einen Nackten siehst, bekleide ihn, und deinem Fleische entziehe dich nicht.“ Wir wünschen den Leitern und Gehilfen in der Anstalt Gottes reichen Segen und Gnade. Es erfülle sich (Das. V. 8—9): „Dann wird, wie Morgenröthe, dein Liclit anbrechen, und deine Heilung schnell gedeihen, . . . dann wirst du rufen und der Ewige erhören, du wirst flehen, und er spricht: Hier bin Ich!“ Jerusalem, den 20. April 1899. Baurath Dr. Conrad Schick. Auch ich habe mich mit Genugtuung von der bedeutenden Wirksamkeit einer Anstalt überzeugt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Aermsten der Armen eine Unterkunft zu gewähren und ihnen die Wohltaten zuteil werden zu lassen, die edle Frauen durch Führung der Anstalt ihnen gewähren. Möge dieses verdienstvolle Werk durch Förderung und Unterstützung von Freunden der Humanität seinen Zweck vollständig erfüllen können! Jerusalem, 13. Februar 1899. Hermann Gumpertz, Hamburg. Mit der grössten Befriedigung besuchte ich heute unter der Führung meines lieben Freundes Dr. Krischewsky diese von der edlen Frau Pin es gegründete und unterhaltene Wohltätigkeit s an stalt für die Unglücklichsten unserer Mitmenschen. Möge diese Anstalt die Unterstützung finden, die sie in reichlichstem Masse verdient, möge sie blühen und gedeihen und zum nachahmenswerten Beispiele dienen! Dr. Ludwig Landsberg, Frankfurt a. Main. Der Besuch des Heimes für Pflege der Geisteskranken und Unheilbaren überzeugte mich, dass wir in diesem Institut eine Wohltätigkeitsanstalt ersten Ranges vor uns haben, die Ausgezeichnetes leistet und gerade in Palästina, wo Not und Elend so leicht die geistigen Funktionen der Hilflosen verdunkelt, ganz besonders am Platze ist. Besonders erfreulich ist, dass das Heim der Initiative von Bewohnern Jerusalems selbst seine Existenz verdankt, und auch zum grossen Theil durch Beiträge dort Ansässiger aufrecht erhalten wird. Bei den schlechten ökonomischen Verhältnissen Jerusalems ist es nur zu erklärlich, dass die vorhandenen Mittel den grossen Bedürfnissen nicht genügen können, und es ist dringend zu wünschen, dass von auswärts kommende Beiträge die treflliche Leistung der Anstalt in die Lage versetzen mögen, nicht nur ein eigenes Hans za schaden, sondern auch die Thätigkeit in grösserem Masse als es bisher möglich war, auf männliche Kranke ausdehnen zu können. Berlin, den 28. April 1900. Prof Dr. 0. Warburg. *) Bei meinem kurzen Besuche in Jerusalem nahm ich auch Gelegenheit, die Irrenanstalt des Frauenvereins „Esrath-Naschim“ zu besuchen. Da ich bisher im Orient die armen Geisteskranken nur in schrecklicher Behandlung kath. Priester und Mönche gesehen hatte, so freute es mich sehr, erstere hier in vorzüglicher Pflege zu sehen. Die Anstalt hat auf mich einen äusserst properen Eindruck gemacht. 31 Okt. 1899. Ernst Baumkamp, Diacon des westf. Brüderhauses „Nazareth“ bei Bielefeld, z. Z. Beinith, Asfuriek. *) Folgendes kompetentes Urtlieil stammt aus der Feder des ersten Leiters der ausgezeichneten und weltberühmten Irrenanstalt bei Bielefeld, Herrn Ernst Baumkamp, den der Bielefelder Wohlthätigkeitsverein, durch unser Werk angeregt, mit der Gründung eines ähnlichen Instituts in Beiruth (Syrien) betraut hat. Palästinensischer Hilfsverein Dreizehnter Bericht. Im abgelaufenen Geschäftsjahre haben wir wiederum den grössten Theil unserer Thätigkeit der Fürsorge für hilfsbedürftige Kranke zugewandt. Für die Sprechstunden, die Dr. Krischewsky abhielt, für Krankenbesuche verschiedener Aerzte, nämlich der Doctoren Nagnrny, Friedmann, Löwentanner und Krischewsky, für Gehalte des Apothekers, des Dragomans u. s. w., für Miethe der Klinik und der Apotheke, für Arzneien and Spesen

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