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Der Israelit · 1901-07-01 · Heft 51 (1.7.1901) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 51 (1.7.1901)
Date
1901-07-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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27 Meir Schiffs Novellen wird sein Name genannt. Seine Frau Sprinz war eine Tochter des R. Mose Oderhansen"); zwei Töchter, Ella und Hanna, nennt das Memorbuch von Pfersee. 8. Salomo IJlmo. siebenter Sohn des Simon (Nr. 1), der als Vorsteher thätig war und ebenfalls beim Synagogenbau in Burg au mitwirkte; er starb in Neu bürg am Sabbat 25. Elul (Sterbejahr fehlt); er zeichnet 1588 als erster Besitzer aus der Familie Günzburg in die Talmudhandschrift von Pfersee sich ein (Rabinowitz 1. c.),5). Seine erste Frau Gütlen war eine Tochter des schon genannten R. Mose Oberhausen; seine zweite Frau Schönlen, Tochter des R. Mose Uri fron, starb am 20. Ijar (29. April) 1595; seine Tochter Zirle, Gattin des Jakob Ulmo (s. u.), starb in Frankfurt am 26. Elul (21. September) 1604; dort starb auch seine Tochter Braunlen im Oktober 1612. 9. Jakob Ulmo, jüngster Sohn des Simon (Nr.!), scheint sehr gelehrt gewesen zu sein; den frommen Bestrebungen seiner Brüder schloss er sich an; er starb vermutlich 161 9 in Frankfurt; seine Frau Michal Braunen, Tochter des mehrgenannten R. Mose Oberhausen, starb 1590 in Pfersee (PM Nr. 6). 10. Simon Ulmo, Sohn des Abraham (Nr. 3); er starb vermutlich durch Mörderhand, worauf das MP Nr. 49 bei seinem Namen stehende tmpn und mn hinzuweisen scheint. 11. Elia Ulmo, Sohn des Abraham (Nr. 3), zeichnete sich durch grosse Frömmigkeit aus; er starb noch bei Lebzeiten seines alten Vaters und wurde in Burgau begraben. Vielleicht ist er identisch mit dem Besitzer von Ood. 100 in München, wo auch noch ein Bruder Isack verzeichnet ist. 12. Jakob Günzburg, Sohn des Ascher Aron (Nr. 4), war Rabbiner in Friedberg16); seine Entscheidungen werden von späteren Dezisoren öfter erwähnt (cf. cmrx p zu rrx rtr Kap. 188 § 4); er schrieb Approbationen zu Sabatai Horwitz jfD&, das 1612 in Hanau (nicht in Hannover, wie Wolf, bibl hebe. III, 440 sagt) erschienen ist; zu Gikatilia wk jmj 'o (Hanau 1614), zu Baruch b. David '3-nv r^ru (das. 1615) u. a. Unter seinen Schülern ragen 14) Das demselben a. 1569 erteilte Privileg erwähnt Wolf in Geigers Ztscli, 1889 S. 183. 15) Vgl. Steinschneider Cat. München cod. 95; er ist vielleicht auch identisch mit den Besitzern von Cod. 2 München und Cod. 1443 Oxford. 16) Aus Friedberg macht Wolf, hihi. hehr. I Nr. 1028 Freiburg und Zunz sn"’V S. 96 Friedland. besonders hervor: R. Lipmann Heller17), der Kabbalist Elia Loanz18), Rabbiner Sussmann Brilin in Fulda19), sowie R Moses Bürgel20), der ebenfalls Rabbiner in Friedberg war. R. Jacob Günzburg starb in B u r g a u am 11. Adar (29. Februar) 161621); über seine Frau Sara s. o. Nr. 5; seine Tochter Hindien starb in Frankfurt. (Fortsetzung folgt.) 17) Vgl. H3’N n3JD (Wilna 1880) S. 61; Zunz 1. c. Mit der Thatsache, dass R. Jakob Günzburg der Lehrer des D"’in war, erkläre ich mir den Ausdruck niDDinn ’7y3 bei DM 8. 248 n., der dort in irrtümlicher Zusammenstellung aus einem Stammbrief mitgeteilt wird. 18) Elia Loanz, gewöhnlich Elia Baalschem genannt, 1551 in Frankfurt gehören, Rabb. in Fulda, Hanau, Mainz, Fried he rg und Worms, wo er am 21. Tamus (24. Juli) 1636 starb; vgl. Levysohn ffllPSJ S. 59; Magazin IV, 53; Geiger Ztsch. 1889 S. 299; Wormser Memorbuch 8. 14; sein Vater Moses starb vermutlich 1618 in Frankfurt a. M. (cf. Din N"lt7 Nr. 22>. 19) Vgl. Löwenstein, Knrpfalz 8. 81. 20) R. Moses, ums Jahr 1575 geboren in Bürgel, einem Dorf in der Nähe von Frankfurt (vgl. Zunz, Lit. Gesell, 432; Auerbach, DiT73N nH3 8. 23; Revue 22,99), war zuerst Rabbiner in Bonn und kam etwa 1624 nach Friedberg, wo er, nach 20jährigem Wirken, am 25. Eislew (5/6. Dezember) 1643 starb. Das dortige Memorbuch widmet ihm folgenden Nachruf: obtem TDnn tun um hdid ^run pwn j"n idt* pa-im y2mw n'nto *pv w Wd rro wiid vjj/n pp *>3 ynN3i lmin HN3 om »ry *vnhi ^010*3 mm uoy ins ns n p3 31m rwnos nyn mj^o nn»n ns dn dppjj ni jimm p*ps njd\“id N»jn n*»D3 nro3i .131^3 -33m i'O' ^3 nriN pum '’bn D’jpn n3lv n^nj nuya tc'p3ru '131 m 33^31 13 vrw nwnsi niTDn nrra "inp .p“sb i^D3 ttnrP TP p'v yb ntyo rmera Handschriftlich existirt von ihm die Abhandlung Nnirv K'J’l (Oxford Cod. 831) und ein Klagelied über die Leiden der Juden in Mähren a. 1643 (veröffentlicht von Kaufmann in der Ztsch. 3"tyDI31 m?00 Jahrg. III) und den Tod seines einzigen Sohnes Salomon, der im Alter von 37 Jahren am 4. Tebet (26. Dezember) 1642 in Friedberg starb. Sein Schwiegervater R. Juda, Sohn des Aron Salomon Wezlar, starb als Rabbiner in Friedberg am 1. Tebet (22. Dezember) 1615; dessen Tochter Gutlen, die Gattin des B. Moses Bürgel, starb in Friedberg am 13. Nissan (26. März) 1649. 21) Das Memorbuch von Friedberg enthält folgenden Nachruf: “injn nd^in priN *wn TPniD p 3pjr 'n 31.-I u*iid j"n’ □sny by p]Dio ipdt^ 'im '3 npjs? itoh m urw ^13'L" y3p dj ntrnpi niTon mos mansi irrnn nosn nnb ''.T 7N1L" >3^ nN-nm min 'nit uddi D’Tobn rmm wp3ni '131 wsi Nnn 3"y rc* pin moyi pw D1’3 NI-,13 p"p irnnD GlpD3 r6yD 3t0 m'0'3 D’!?N“1N j’3 : Y'yw “PN N"' '3

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