Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 14 (18.2.1901)
- Date
- 1901-02-18
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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320 sich der Genannte schon oft verdient gemacht und brach ten ja auch diese Blätter schon manchen Artikel desselben. Er ertheilt außerdem seit einem Vierteljahrhundert Unterricht und hat speziell eine große Anzahl Militäranwärtor für die verschiedensten Lebensstellungen mit großem Erfolg ausgebildet. Eine große Anzahl Beamte verdanken der Liebe und Hingebung, welche Herr frankfurter seinem Berufe widmet, ihre Eristenz. Möge ihm der Tag ein Tag der Freude sein und möge das stolze Bewußtsein, im Interesse des Vaterlandes, der Vaterstadt und vieler Mitmenschen nur Gutes gewirkt zu haben, ihn mit Lust zu weiterer Tbcitigkeit erfüllen. Pirmasens, 15. Febr. Eine tolerante Gemeinde ist die hiesige jüdische Kultusgemeinde, die ihrem Synagogen-Eantor, Herrn Slodki, während seiner fünfjährigen hiesigen Amtsthätigkeit nicht weniger als bereits zum dritten Male seinen Gehalt bedeutend erhöht hat. Ein Zeichen, welcher Beliebtheit sich Herr Slodki in hiesiger Gemeinde erfreut. Mögen auch andere Gemeinden diesem Beispiele folgen. Gröbzig, 14, Febr. Der hiesige Cantor S. B e e r m a n n feiert am 1. März mit seiner Fran die Silberhochzeit. Herr Beermann, der ein echter Jehudi und edler Mensch ist, fungierte in Tütz (Westp.), Dorenberg i. Pom., Sandersleben. Harzgerode a. H., und seit ca. 21/-j Jahren ist er in Gröbzig, wo derselbe, wie in seinen früheren Gemeinden, sehr beliebt ist. nac bv .-nn verfaßt? Wieso ist das -w sw Abzeichen zu uns gekommen i Solche und ähnliche Fragen regt der hochverdiente Versa sier in seinen Werken an und zeigt mit logischer Schärfe, wie tief begründet die *;n;c sind, wie sie im Wesen. Charakter und Emunoh des Juden wurzeln, wie .-mn bx-rww wie man hieran nicht rütteln und rühren darf. Wenn irgend ein Werk aktuell ist, so ist es, neben den genannten, das paen msr. Denn wenn wir ain Alten festhalten wollen, müssen wir auch wissen warum, müssen wir es begründen können, müssen nür es verstehen, müssen wir es dem DTip’DK gegenüber vertheidigen resp. in das rechte Licht stellen können. pasn nxzeichnet sich außerdem von den Werken des hochgeehrten Berfassers dadurch aus, daß es aus der Praris heraus entstanden. Von weit und breit strömen die Anfragen dem bedeutenden Gelehrten zu: er aber zaudert nicht, ein Griff in die gewaltige Urne des Talmud, und die Antwort ist da. Hier ist es ein verstelltes Stück wdrvrr, da ein unbekannter ,_>bc, hier ein seltener er-c und da eine unbeachtete xn--x. Alles steht ihm zu Gebote, nichts entgeht dem scharfen Auge und den, klaren Geiste. Wir sind überzeugt, daß keiner |’:r irr ohne Nutzen und Genuß aus der Hand legen wird, weßhalb wir es auf's wärmste empfehlen. L. K. Feuilleton. Liierarisches. ncbr " ----- a«r: mix bv par*! r'Z'iZ'Pi' nTTNtP ixirsp p'pa 2t p*r *ai- Der ruhmreiche Verfasser von inb-ew m:pn paen *hc und t.ic , der durch diese Werke sich ebenso verdient, wie populär gemacht, ist nun wieder mit einem neuen Werke in die Oeffentlichkeit getreten, das obigen Titel führt. Die Arbeiten des Rabbiner Schrick "i bedürfen eigentlich keiner Empfehlung; denn es sind dies keine rt bie sich bloß durch Scharfsinn auszeichnen und dem Lernenden Vergnügen und -ar -w'd7! verschaffen, sondern sie helfen einem Bedürfnisse ab, das bis jetzt gar häufig sich fülbar machte. Was liegt uns näher, als über die von uns zu befolgenden rr- und über die seit Jahrhunderten eingebürgerten Aufschluß zu bekommen! Wer möchte nicht wissen, warum am Sabbat-Abend vor a-xv das “pa -hP gesungen wird, warum man sich bei rArpa xa nach der Westseite wendet; wo Jahrzeit, o-non p nirno, rai vor einer n*ro ma, das Zerbrechen eines Bechers unter der Chuppe, runde mxv >5? racc und hundert andere Dinge im jüdischen Schristthum zu finden sind. Wer hat die eim l nistor. Von Wobert Kxirnbein. ^lls Bensew geendigt, betrachtete ihn der Pfarrer einige Minuten lang stillschweigend, dann sprach er tief bewegt: „Wäret Ihr nicht ein so treuer Freund, wie Ihr es mir seid, so müßte ich mich schämen, mir solche Wahrheiten von einem Manne sagen zu lassen, der da vor mir steht und Kalbsfelle sortirt, während ich, der gebildete, studirte Mann, Ihn zu einer Uebertretung der Gesetze verleiten wollte, aus welchen seine Ueberlegenheit und Weisheit fließt. Rein, Bensew, ich will Euch ganz gewiß nicht von Eurem Gesetz abbringen oder es Euch erschweren und verleiden, ich sage Euch im Gegentheil mit den Morten der Bibel: „Hütet's und ertiillt's, denn das ist Eure Weisheit und Einsicht in den Augen aller Völker, die, wenn sie erst diese Gesetze verstehen werden, sagen müssen, es gibt nur ein weises, einsichtiges Volk, das ist diese große Nation." (5. B. M., Eav. 4, V. 6.1