Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 41 (1900)
- Issue
- Heft 65 (13.8.1900)
- Date
- 1900-08-13
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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; ^'v"^?'.• **>? J. J 'IlliiW1 1332 dieser durchreisenden Fremden mit zu Tisch fuß. Und erfreut war er darüber auch nicht, denn seine Wohlthätigkeit war stadtbekannt. So waren wir denn nur fünf Personen an der Tafel; außer meinem Chef, seiner Tochter und mir noch ein Herr von etwa 30 Jahren, der mir von Herrn Frvmann mit den Worten: „Herr Darmstädter, mein Neffe" vorgestellt wurde, und — „Herr Meyer." Dieser Herr Meyer war ein Original. Bei Fromann's war er am Sabbat Stammgast, wie ich wußte, schon seit vielen, vielen Jahren! Von Beruf Stadtreisender in allerlei Artikeln, von Stand Junggeselle, und zwar unverbesserlicher, gehörte er zu den bestunterrichteten Persönlichkeiten der ganzen Stadt. Alles erfuhr, alles wußte er; natürlich, er kam ja auch überall hin und war dazu noch wegen seiner köstlichen Jovialität überall gern gesehen. „Allerweltsmeyer" nannre man ihn zum Unterschied von der nicht geringen Zahl seiner Namensvettern. Seine Hauptstärke war das Kolportieren von Witzen, die aber meist so schlecht waren, daß Niemand darüber lachte, als er selber, es sei denn ein höflicher Gastgeber, tüte Herr Fromann. Alles in Allem also, wie Sie merken werden, war unser Allerweltsmeyer, wie man so zu sagen pflegt, ein Stückchen Schaute! Um gleich den Rest alles Persönlichen vorwegzunehmen, sei auch von Fräulein Jda Fromann, der Tochter meines Chefs, hervorgehoben, daß sie ein Mädchen von wunderbarer Schönheit war, von jener sanften Schönheit, die den Beschauer weniger berückt, als ihn mit einem Gefühl heiliger Bewunderung erfüllt. Blond und blauäugig, schien sie auf den ersten Blick gar keine Jüdin zu sein, und sie war es doch im echten Sinne des Wortes — die würdige Tochter ihres Vaters. (Fortsetzung folgt.) Gebet für attfcre im Srifflt'"k"' Sittitn. -px irnn "t”;x irnx yv'b xs a^ban ■oSa pa -r,Ta; and rnrv ms: pxa nanSaS xaxb ix*’ xb y:;i njn anb n:\xri xb a'srm nrp: rp;m anna oVitm ppy a^b asa nnnn arra'ix nx tp’is’i an-^x ap a'L'L' rrnaa ta'tP'i t'\x arra "pe’ xd: c*s“n nyatpa ams^ ,a rzm -«srn nar-Ha: am rstrp* armaS aratri adL' aaba pjn r'wyb rnx m:;x w a'a>,“ da: pxn spir: D'aiya pna“ pxa iratr rrcn rrinx: nanxi a^sn Allenthalben in ji'ib. wie in nicht jüd. Kreisen betet man für den Erfolg unserer Expedition nach Ehina u. für die glückliche Rückkehr unserer Brüder. Vielfach dürfte der Wunsch obwalten, unsere Gefüble in geeigneten Worten in der heiligen Sprache in unseren Synagogen zum Ausdruck bringen zu können. Wir freuen uns daher heute in Vorstehendem den Inhalt einer Tfiloh veröffentlichen zu können, welche einer der Größten un'erer Zeit, der unvergeßliche Herr Rabbiner S. Fromm d"L' feiner Zeit in einer früheren KriegSzeit während seiner Amtsthätigkeit in Hombnrq verfaßt und in der Synagoge vorgetragen hat. Das tiefe Gemüch u. die hohe Lebensauffassung des verklärten Großen, die in diesem Gebete -um Ausdruck gelangeu^lassen eS geeignet erscheinen, diese rp'^n auch heute in den Synagogen zu beten. Wochen-Walknöer. Freitag, 17. August, 22. Ab. Sabbat - Anfang in Mainz und Frankfurt a. M- 7 Uhr 15 Min. Samstag, 18. Au,ulst, 28. Ab. apy. Sabbat-AuSgang in Mainz und Frankfurt a. M. 8 Uhr 80 Min. Berlin 8 Uhr 18 Min. — München 8 Uhr 04 Min. Hannover 8 Uhr 28 Min. — Stuttgart 8 28 Min. — Prag 7 Uhr 55 Min. Straßburg 8 Uhr 25 Min. — Posen 7 Uhr 10 Min. Der „Israeli t" erscheint wöchentlich z w © i m a I, Montags und Donnerstags, jedesmal in mindestens zwei Bogen. Preis pro Vierteljahr bei der Post 3 Mark ohne Bestellgeld. Ausland entsprechend höher. Man abonnirt ganzjährlich, halbjährlich oder vierteljährlich. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an — Der Buchhandel verkehrt ditrch D. Sleinacker, Leipzig, Rastplatz )6. — Inserate 25 Pfennig die viergespaltene Petitzeile oder deren Raum. Preis ver Zeile im Reclametheil 75 Pfennig. — Tirecte Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang für Deutschland und Oesterreich 14 Reichs-Mark oder 16 Kronen österr., für's Ausland 16 Reichs-Mark, an die Spedition franco einsenden. Postzeitungsliste 3863. Telephon 315. Eine Rücksendung der an die Redaktion eingesandten Manuskripte findet nicht statt, man vittet deshalb, sich van ave» Einsendungen eine Eopie rnrückzubehalten Gtellensnchende erhalten ans Wunsch die Inserate« Beilage vier Woche« lang gratis und franco -«gesandt. Ebenso stunden wir ans Wunsch die Zahlung des JnsertionSbetragS an außer Stelle Befindliche bis «ach Srlangnng einer solchen. Inhalt: (Hauptblatt). Leitender Artikel: Hinter den Coulissen der Blutlügner. — Zeitungsuachrtchten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. 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