Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 41 (1900)
- Issue
- Heft 19 (5.3.1900)
- Date
- 1900-03-05
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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22 die Städte im Eisass auf lüo dulden Schweinfurt auf 100 Gulden. Im Mai 1377 gewährte die Wormser Judengemeinde dem Rat der Stadt ein Darleihen. Der Brief ist von 36 Männern unterschrieben, die jedenfalls der Wormser Gemeinde angehörten. In der Aufzeichnung über die Steuerleistungen der Wormser Juden werden 35 Juden namentlich aufgeführt, darunter der Rabbi, der Schulklepper und der Vorsänger; der Bader gibt nichts; ferner sind genannt ein Arzt, ein Bartscherer, ein Metzger; dazu kommen noch 30 Studenten. Über den Ursprung der Wormser Juden meint Boos, dass die rheinischen Juden aus Italien und Frankreich stammen. Diese Judengemeinden bildeten eine engverbundene Gemeinschaft, die unter sich regen Verkehr unterhielten. Kölner Juden finden wir in Frankfurt und Worms, Wormser Juden in den verschiedenen Rheinstädten Die Juden wandelten häutig. In dem Wormser Verzeichnis aus dem 15. Jahrhundert wird ein Jakob von Ulm genannt, ferner ein Selickmann von Ingelheim, ein Gotschalck von Walch und ein Besser Walch. Unter Walch sind Juden romanischer Herkunft zu verstehen. Laut dem Statut von 1312 durfte kein Walch in den Judenrat gewählt werden. Boos bespricht dann nach den frommen Sinn der jüdischen Gemeinde von Worms, erzählt von Raschi und Rabbi von Rotenburg und schliesst sein Kapitel „die Juden“ mit den Worten: „Noch manch berühmter Name wäre zu nennen. Den Juden ist die Erinnerung an sie ein süsser Trost für die vielen Leiden, die sie die Jahrhunderte hindurch zu dulden hatten.“ Biographische Skizzen. 2 Die Rabbiiteriamilie Rapoport in Deutschland. (Fortsetzung.) Aus der Ehe des Baruch Kolm Rapoport1) in Fürth und der Sara Chaja aus Grodno gingen drei Söhne und vier Töchter hervor. Der älteste Sohn Lob Rapoport wurde um’s Jahr 1693 geboren. Wenn die Angaben Carmoly's (n:v *32: E*27:m 8. 18) richtig sind, so hatte er sich durch Heirat ein grosses Vermögen erworben, das jedoch in der Geschäftsgel) Derselbe war etwa 1668 geboren und nicht 1688, wie oben 8. 6 irrtümlich angegeben ist; er stand demnach 1706 im 38. Lebensjahr» meinschuft mit dem Hofjuden Gabriel Frankel in Fürth wieder verloren ging. Er musste deshalb nach einem Erwerbszweig sich umselien und nahm das Rabbinat der vier Gemeinden .TESTS (Ottensoos, Schnait ach, Forthund H ü 11 e n b a c h) mit dem Sitz in S c h n a i t a c h an Von da wurde er 1742 nach Heidingsfeld als Rabbiner des Würzburger Kreises berufen, nachdem die von sämtlichen Vorgängern der hochstiftüchen .Judenschaft per vota majora geschehene Wahl am 10. August 1742 durch Fürstbischof Friedrich Karl bestätigt war. Dort stand er in hohem Ansehen und erwarb sich innerhalb seines Wirkungskreises die Anerkennung und Verehrung aller Derjenigen, die unter seiner geistlichen Führung standen.2) Im hohen Alter von 87 .Jahren ging er am Sonntag, den 16. Ijar (21. Mai) 1780 zu seinen Vätern ein und wurde in Allersheim beerdigt. Das Memorbucb in Hei dingfei d widmet ihm den folgenden ehrenvollen Nachruf: '78 vvno *x7'j? '27 '*~x'7n3n 7*xb7 13271 137:3 rx* pH iitp 722 cctebi 7r;7 px;n p*7X »7:x7 p 7"X7 x :n 2 ’~X X77*.*E p'pn 7"2X B 7 1 3 X 3 X 7 X 3 7 2 p 7 2 7*7173 *]B'*32* ppS 37,73 7"2X '*.72* 7bX3 ','bv 13'2»33 .123*7 3*77322 B'3'i>7 i:7 ri"nb 72p*7J2» -bvzw'n p'p (*xb :7nx j’B3i yc; B2»2 P|BJ1 XT 3'7'7'pl 3713277: *73'722 7:,2x7l 72**,7 “J77 77127* B'32» 7"B IT ’3tT 7332 13'7*32»122 71X ".72' 7171X 7B 13'PT 727 72p 771 131B 32» ip XX' pX7 P33 fXD l71X'2»3 3.732» 1*732*2 1*771.7 71227 ’Bl'l 12»D2’ (n'7)H P,X N'77 1N'7 f*73 773 X77T22» p*32 ,7J?p27 D’7771 712» *2 7 21p'J? 7b 32» ',731 2,7 7CX ,*'7 ,‘7 D’72»'.7 l’,7BB2 12J? 1,71331!2]?B X72^77 X2'7x 772>C1 '77 ''.7 7lX2» 737X.7 77 *7 77! 72»X 3*2*7 72 173X7 73.7 73pi 7J? 1E1D 7J71 *77773 13171 17p7X2 737 '7 *33 7X 72'2"2 2»,72731 1"7 *32» 7332 7"E3 l'7'On7 77127 7,7' .73*2» p',77 rz bv 72pji p"ß7 D"pn 7"X rr 'X 31'2 nbyo 72' VTl^lJtBl WSU 722»1 17p7X p72T 727 7J>7 pX *3.7'X p2 72»7'7X .7^37 '7 7*2 7« s'27 7*2731 3'T3 72772» 17123 "Sin 7121B7 ’2»2 771321 72173 33 3*7771 717*73 7'27P3 71737' CV S]7p bv -BJ,*72 732 B'2773 Bp3 3'7*23 '32» (3 DT**B 7,33 OV B17X J?122t [73 77*31 7p733 72» X72777 . . . *72»173 7xB2"733V7 "X p'7 .'*2' .77 722*2 *71X3 .7327 l’317p '31'2X7 -) Approbationen von ihm finden sieb 1744 zu ’nyc B"' (ed. Fürth), 1755 zum 7"B»7!7!2 (cd. SulzbacbV 17K4 zum Alfasi (ed. Sulzbach) und 1778 zu 713771 ’t£»77n 7>"3tfi»7. Asulai berichtet in seinem D’pnjTI DB» (Buchstabe 3 No. 40.), dass er in seiner Jugend diesen Gelehrten in Heidiugsfeld besucht und aus dessen Mund manche wissenschaftliche Erörterungen im Namen seines Vaters gehört habe. *) Mit silbernen Tressen.