Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 40 (1899)
- Issue
- Heft 74-75 (18.9.1899)
- Date
- 1899-09-18
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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1562 des pnaf, dessen gute Thaten ihn beschützen, zu verdanken hat, liegt ja dem Ausspruche der Midraschweisen zufolge den aan: nyanx zu Grunde. Die vier Arten des Lulowgebindes und der Esrog sollen nur das Sinnbild der vier Gattungen Menschen-Kinder geben. ia a>n aya :a C” nt :rrif na bxna" :a nnn py 'ns a-zia a^yai min ana anx *;a ana v" °?x-a" “2 rm bs-W1 ")2 n*n :a px: aya ■ :a B»’B> itn mann; na anan 7!B2 py =pyi a •ra etcd ana \ 'Xmm w anx *:a ana ana 2X-L" "p , aya ia pxi rn :a ann nt may px: aya r ■a px n na-y na bn: a:ny: , mm ana pxi a-ya rroi sb ana pxs? anx az ana v>a' i'xia" “2 rrn na ne»pn ahn nrsx x pnax^ ar6 ntriy n-'zpn nat E’zta swa iPx bv 'bs pEza p: nnx nnnx 2^12 Diese vier Arten des Lulowgebindes, die nach Ausspruch des Midrasch die vier Gattungen von Menschen, den Frommen, der die Thorawiffenschaft und gme Thaten, denjenigen der die Thorawiffenschast und keine gute Thaten, dem der gute Thaten und keine Thorawissenschaft auszuweisen hat, und endlich dem Bösewicht, der weder Thoragelehrsamkeit noch gute Thaten für Eigen nennen kann versinnbildlichen, sollen zusammengebunden werden um damit zu zeigen, daß alle diese verschiedenen Menschen-Gattungen einander also auck der yan die Versöhnung bringen i!?x by &x 2-12221 'bs cy inxraxi. Da nun daraus ersichtlich, daß der Fromme durch seine guten Thaten und seine min den yrn beschützt, so ist die Meinung derjenigen, daß kein Unterschied zwischen Gerechten und Bösen p^ ins mpa 7trb\ widerlegt, und die xnan nnarn die waltende Vorsehung erwiesen. Jetzt wird uns erst der Zusammenhang der Eingangs erwähnten apias verständlich pwnn arz aa^ annp^i dieser Brbelvers zeigt uns, daß die Frommen den Bösewichtern Versöhnung und ihnen Schutz bringen. Mit dem Verse: :zvt\ maiaa *12* wird angedeutet, daß wir Israeliten unter den Schutz Gottes uns begeben und feine nn^n anerkennen. Um aber den in uns auskommenden Zweifel, ob denn wirklich der yen durch die Verdienste des p'-w vom Verderben gerettet wird, zu beseitigen, heißt es dann weiter: rvaiaa 2 .aa’nmn ijrr \yob ’X'jana bs^vr aa nx Tizr\n damit eure Nachkommen nnao pKB, bjiw wissen sollen, daß ich in Hütten habe wohnen lassen die Kinder Israels, als ich sie aus Mizrajim geführt habe. Hiermit - ist die »man nn;a*n die Vorsehung Gottes glänzend erwiesen, da doch nach dem Auszugs aus Mizraim die Mehrzahl cwn waren, so mußte ihnen nur in Folge der Verdienste der D'pns nämlich matz rvapue treai aapn pnxi n&o Gottes Schutz in der 712a theilhaftig geworden fein. So möge denn uns da wir alle an die ewig walteyde Vorsehung Gottes , glauben, Gottes Schutz und Schirm gegen alle Anfeindungen unserer Widersacher zu Theil werden, u. der Allgütige unsere Gebete nana nx wpbs h uxnyn ptpa^i nnavbi sibvb: a"nP -pnyia in Erfüllung bringen 1"'2X. H. L.öwinger—Ffst. a. M. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Berlin. Eine Encyclica oes Papstes gegen den Antisemitismus wird augekündigt, Angeblich verlautet in vatikanischen Kreisen, der Papst wolle gelegentlich der feierlichen Verkündigung des heiligen Jahres, welches das Jahr der Versöhnung und des Friedens bedeute, beunruhigt durch die Ereignisse, die der Dreyfns-Prozeß Hervorrust, und die wachsende Aufregung gegen die Juden, eine Encyclia über den Antisemitismus erlassen. Inzwischen seien strikte Befehle an den Erzbischof von Paris entsandt worden, welche dem Clerus bei Strafe jede antisemitische Agitation und jede Betheiligung an der Bewegung gegen die gegenwärtige, vom heiligen Stuhl unterstützte Negierung der Republik untersagt. R Frankfurt a d O., im S-pt. Im vorigen Monat verstarb dahier der allgemein geachtete und beliebte Herr Juda Bamberger, Sohn des Afchaffenburger Raw's b"& nnaa« ,m. und Enkel N. Selig mann Bär Bamberrger's Der Heimgegangene war gleich seinen großen Ahnen ein echter 'n *rv und a^Eia po*>. Wenn er auch nicht durch seinen Beruf dazu veranlaßt war für die Verbreitung von pnnn zu wirken, so hatte er doch eine große Anzahl von en^n. In Berlin, wo er blö vor einem Jahre lebte, sammelte er eine Schaar von jungen Leuten um sich, denen er nicht allein Lehrer, sondern auch Vorbild für gewissenhafte Beachtung unserer heiligen Thoravorschriften war. In dem jugendlichen Alter von 36 Jahren wurde er seiner erst vor 10 Monaten heimgeführten Gattin seiner Familie und seinen zahlreichen Freunden entrissen. Am Grabe nahm der Bruder Herr Rabbiner Dr. B am b e r g er 'a— Schramm rührenden Abschied, nachdem vorher im Hause Herr Moritz Merzbach —Berlin und Herr Rabb. Dr. Bamberger "j— | Schildberg Worte des Abschieds gesprochen hatten. Möge n'apn der trauernden Familie nana senden und in Zukunft jedes Unheil von ihr fernhalten. Nürnberg, v. Sept. Ein seltener Mensch in des Wortes wahrhafter Bedeutung ist uns durch den Tod entrissen worden. Gehört es nicht zu den größten Seltenheiten, wenn Jemand', der selbst arm und mittellos ist, für die Armen mehr Gutes Ihut, als so mancher Reiche, ja in dieser Beziehung von keinem