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Der Israelit · 1899-06-15 · Heft 47 (15.6.1899) · p. [Seite]

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 47 (15.6.1899)
Date
1899-06-15
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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_919 und ein Theil derselben — insbesondere in Bezug auf den sogenannten rothe * Brief bestätigt. Nr. 2. A. G. Schenck-Rinck, die Polen in Öffenbach. Histor. Erzählung aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Frankfurt a. M. 1866. Schenck Rinck entstammt einer Familie, die mit Frank in Geschäftsverbindung gestanden, und bei dem im Jahre 1800 ausgebrochenen Concurs über das Frank'sche Vermögen große Verluste erlitten hat. Er weiß manches Interessante über den Frankschen Hofstaat in Offenbach, doch hat er sich durch den Pomp und Aufwand desselben irreführen lasten, und er stützt seine Ansicht, daß Jacob Frank bezw. Eva Frank zur russischen Kaiserfamilie gehörten, mit nicht ganz einwandfreien Hypothesen. Nr. 8. Dr. H. Grätz, Frank und die Frankisten. Eine Sekten-Geschichte aus der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Breslau 18t8.- Grätz war wohl in erster Linie berufen, über Jacob Frank ein klares Bild zu geben, und den romantisch-mystischen Schleier, der sich um Franks Geschichte gewoben hatte, zu zerstören. Als nüchterner Geschichtsforscher führt uns G. das Leben des Sectirers vor, — von Geburt bis zum Grabe — und wir gewinnen einen Einblick in die eigenartigen Verhältnisse des vorigen Jahrhunderts; denn nur diese machten die Existenz eines Jacob Frank möglich. Einzelne Fragen kann uns jedoch auch Grätz nicht beantworten, und trotz der 00 Seiten starken Schrift, die noch 35 S. Beilage enthält, finden wir Manches aus dem Frank'schen Leben nicht genügend erklärt. Nr. 4. Dr. L. Stein (Prag), Mittheilung über die Frankisten-Secte. — Nachschrift. Zu den Frankisten in Offenbach. (Achawa - Vereinsjahrbuch 1868. S. 154—166.) Ein Theil dieser Mittheilungen entstammt einer unzweifelhaft authentischen Seite, nämlich einem Herrn v. P., der selbst in seiner Jugend kurze Zeit am Hofe Franks in Offenbach weilte. — Freilich wäre es sehr wünschenswerth gewesen, wenn dieser Herr noch weitere Enthüllungen gemacht hätte. Ec hat solche zwar versprochen; doch sind sie nie an die Oeffentlichkeit gelangt. 9fr. 5. A. G. Schenck-Rinck. Die Polen in Offenbach. Zur Beleuchtung der Grätz'schen Abhandlung. Frankfurt 1869. Grätz schildert Jacob Frank als einen Schwindler, während Schenck-Rinck eine bestere Meinung von ihm hat. Dies soll durch die vorliegende Recension dokumentirt werden. B. Abhandlungen in Zeitschriften. Nr. 6. K. C. von Leonhard. Der Sectenhäuptling Frank in Offenbach. (Frankfurter Konver sationtionsblatt Nr. 29. 18 5 4.) Nr. 7. I. W. Appel, Dobrufchki - Frank der polnische Sektenhäuptling in Offenbach a. M. (Frankfurter Museum, redigirt von Theod. Creizenach, Nr. 3 und 4. 1855.) Nr. 8. Eginhard Quelle. Da» Grab eines Propheten in Offenbach. (Jllustr. Familienbuch des Oesterr. Lloyd, Triest, VII, 6. Heft 185/.) Nr. 9. „Der heilige Herr." Ein geheimnißvoller Glaubensfürst. Gartenlaube Nr. 33 u. 34. 1865. Der Wirkung dieses Zeitungsartikels ist wohl der Streit zuzuschreiben, der sich in den 60er Jahren um Frank entwickelte, und dem wir es zu verdanken haben, daß zu jener Zeit ein verhältnißmäßig großer Theil der Frankisten-Literatur entstand. Nr. 10. A. G. Sch enck-R inck, Zwei fürstliche Geheimnisse neuerer Zeit. Gartenlaube Nc. 2.4. 1866. Nr. 11. Die Polen in Offenbach. (Frankfurter Familienblätter Nr. 83 (7. April 1867.) Dieser Artikel enthält den wörtlichen Abdruck einer im Jahre 1791 erschienenen, sehr seltenen Broschüre, mit dem Titel: „Umständliche Nachrichten von den Polnischen Emigranten, welche sich seit einiger Zeit in Offenbach am Main niedergelaffen haben." Nr. 12. Ein Beitrag zur Geschichtsromantik. Frankfurter Zeitung Nr. 32, 1. Blatt 1. Februar 1867. Recension über die Schenck-Rinck'sche Schrift (Nr. 2 dieser Verz.) Enthält auch einige tntereffante weitere Beiträge. 9fr. 1:>. Notiz über einen Vortrag des Dr. Steitz. (Didaskalia, Frankfurt, Nr. 86. 1867.) 9fr. 14. Emil Pirazzi (Offenbach). Die Polen in Offenbach. (Mainzeitung Offenbach Nr. 10. II. Jhrgg. 12. Jan. 1867.) Zum ersten Male ergreift Emil Pirazzi, der sich bis zu seinem im Jahre 1898 erfolgten Tod rege mit der Geschichte der Frankisten beschäftigte, mit diesem Artikel das Wort. Seine späteren Darstellungen sind in vielen Blättern nachgedruckt worden, während dieses Verzeichniß jede Scizze nur einmal aufführt. Pirazzi, der eine vortreffliche Geschichte seiner Vaterstadt Offenbach verfaßt hat, war ein eifriger Sammler der Frankistenliteratur, und ein beträchtlicher Theil der hier aufgeführten Piecen war in seinem Besitze. Nr. 15. Die Frankiftensecte in Offenbach. (Frankfurter Familienblätter Nr. 1. 2. 3. 4 und 5. Januar 1668.) 9fr. 16. A. G. Schenck-Rinck. Die Polen in Offenbach. (Frankfurter Familienblätter 9fr. 23 u. 24. Januar 1868.) 9fr. 17. Dr. L—n (Luckelein?) Die Polen in

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