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Der Israelit · 1899-01-26 · Heft 8 (26.1.1899) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 8 (26.1.1899)
Date
1899-01-26
Page
– (sequence 9)
Language
German
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XI,. Jahrgang. Erste Beilage ju M 8 des Jbrneltt“. Leitender Artikel. Dir Ufrtrttuna der WmiidmiMjlhlist am KidblnrtfrminQr?» Krkslm Von Wolf Dünner, Kaufmann in Köln. *1*02 x*7i x"id*3 x*7 az"'; -T’rp 122»)! ’iC30 *02 1020 (Schluß.) Ich gelange null nach manchen Entdeckungsreisen in - allerdings nur Herrn H. — dunkle Gegenden zu einer großen Auseinandersetzung dieses Herrn betreffend die Stelle in rj? -n pp pyixp, welche lautet: *72021 yy |i22*x 12: *12,10 «|cä p*x ,‘*720 -022 .12,12 yy ixoyi icx |n22*x "21 nei* pnx ,*720 ixi2*'^ -202 '121 12*7 2**p?2 "7' i-2yi ix ’i2yi pxx “*7 “20* '7 p'X;*770 yy "77 xn*7i 2*"2* p*i* pio iciß? 12*0 T2 717-20;i22*x xioyp *i2y -2'0*7 X2'X *X2 2*"2* p**7' X*71 fX2*7 X^X 2>”2* P'*7'1 ,X0*7 ."77 ,*72*X1 p;y bv pc7.o 2*2*1 '77 p"x Da sagt nun Herr H. S. 392: „Wir können llns denken, daß der Kern, an welchen sich die Diseussion anschloß, itrsprünglich etwa wie folgt gelautet habet! wird: fiorx '777 *i3po ”0712 p”x [*770 pcoo i2p3 yy ixe*? xn':7 rr P'p [b;c bs~z>'b -202 "7* **2*7 -22777 yy ."27 2*x* P/*7'1 In dem uns vorliegenden Teile ist jedoch die Diseussion komplieirter, und bei der Wortanalogie von o*"2* wird an die Verwendung des gleichen Ausdruckes bei *102^ -727 und t*x-2***7 -227 nicht gedacht. Es ist vielmehr die Analogie bereits auf 1021? -7*2 llnd ix -2'2 übertragen." Herr H. zeigt hier mit naiver Offenherzigkeit, er wisse nicht, daß nach demjenigen xxo, welcher seine Deductionen von 2*2*1 macfyt, nur rexr -772 bewiefen ist, welcher Fall in der vorhergehellden i2*-*o vor *•;*? -227 behandelt wird, nicht aber i'x 7 1--70. Für letzteren Fall ist ausschließlich die fragliche Ableitung der bekannten x-07- Stelle maßgebend, einzig undallein. Das ist nun so selbstverständlich, daß man sich beinahe geniren muß, erst „aktenmäßige Belege" dafür zu erbringen. Da man aber bei der bekannten Gewissenhaftigkeit des Herrn Doccnten für Talmud über-vorsichtig sein muß, will ich doch ein Aktenstück hervorholen u. z. die Stelle: xox x- 110011 ,zy 7-2 ptyixp *7X72 ^XIP'^ 727ß? *7270 XW 101*7 2»"2» s2'0^' Xi X2 '7 1'X7 { 1**21? by P,*C72 IX 7*2*1 '272 Cj*7'3 2"2 12*7 12272 1*7X2 I 1*21*1 i"'7? "7*7 12220 1^X2 *7X77 *7X12*'*7 FD 10*71 p2?X1 . '12lS 12022 1*71*0*7 2712 77 X2» T2 7X1200 7*p Ich denke, daß dieses ein aktenmäßiger Beleg ist, wie es sich selbst ein Mann, wie H., nicht deutlicher wünschen kann! Fahren wir aber fort in der Abhandlung S. 393. H. meint: So allwissend sind wir nicht, um alle Fragen, welche den Tannaim Vorgelegen haben, zu kennen"; gemeint sind nämlich die Fragen bezüglich i?i? „ob w auch für '77^ 12021 'ioy ioy gelte und umgekehrt, ob die Bestimmungen, welche für letzteren gelten, o'onp 1^1x2 und p(o2 pji’3 auch für *7x127**7 1202 Bedeutung haben." Er schließt mit den beherzigenswerten Worten: „Wir dürfen vielmehr den Anspruch erheben, daß für jede ausgesprochene Behauptung aktenmäßig die Beleae Schritt für Schritt herbeigebracht werden." Dieses bescheidene Bekenntniß seiner mangelnden Allwissenheit und die energische Forderung nach aktenmäßigen Belegen für jede Behauptung, erinnert wirklich an jenen biederen Landschulmeifter, der auf die Frage, was für eine 1110 am kommenden ra» vorgelesen würde, die bescheidene Antwort gab: „bin ich ein x'22 bin ich allwissend?!" Allwissenheit gehört nun allerdings nicht dazu, die Belege für die Thatsache zu erbringen, daß den Tanaim die angeführten Fragen betreffs yy Vorgelegen haben, es gehört nur das Gegentheil von Allwissenheit dazu, diese Belege nicht zu kennen. Hier mein bescheidener Freund, die Belege!: a. w für '-27*7 ->207 steht deutlich und klar für jeden, der es sehen will in zy -v ptprrp: ic7x *21 *211 l^y 7**7C1 X21 ,*X27 177 WZ *7X77 ,*'X7 *7X77 X71 1*7X2 . 177 y*17 '*7'*771 '07' '1 b. r27-p i*7?x2 steht deutlich und klar in xiov 1X2*0 7X , 7'2X *1X /Z IT 1X1 fZ ,7'2X XX 17 7X1 1'0 112 1' 71' 17*2*1 *X — .011p 271,112* 12*70 *1102700 71272 IX 112“*7 E"2 17*7X2* *2*7X2’ *7T 10 ,01X *77 1'2 *7X777 ,7010? .171 1102 1'1*27 17*77X71 *77 „Das heißt doch wohl auch nach H., 11^1x31 bs, nämlich auch ^x-o*^ 12021 yy, geschehen in 1133 d. i. 0'271p 1*77X7 und oxp 27ip 271p. Die Bemerkung von pur* 12 7"1 in Kidduschin Fol. 21 b, daß von 72^X7* 0*7 abgeleitet werde oxp 211p für itiix 112*1 1*2 und nicht für >xi2*'^ 12071 y y kann für Sifra nicht gelten, wofür ein unwiderleglicher Beweis die Stelle Sifra i-e 112 ist, wo es heißt i’^x 2iipi 1^x2 xr oxp 27ipi2> 10^0!Mier ist die^Rede von 110* itiix und von hier leitet Sifra onp oi-p

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