Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 40 (1899)
- Issue
- Heft 7 (23.1.1899)
- Date
- 1899-01-23
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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XL,. Jahrgang. WWWWMWWWNWM - "T- ” - .. •* KrUllge }M M 7 des.Israelit". Literarische Umschau. -7n -.nn« rv:n BWcn ci? pjDB blü PHJH nb^ptD rr™ HT ‘^Bp:>ne rtfnp pp'o ccnsen m nrj h:s2 nxntre *me nin p yarr 80 S., Frank- . Vi: -irr''L' ^nca cmrs pn ryne furt a. M. 8. min. Aus dem Nachlaß des bekannten Frankfurter Lamdon, Rabbi Tewele Bondi yan, der vor ungefähr 13 Jahren in hohem Alter aus diesem Dasein abberufen wurde, hat die mit ihm verschwägerte Familie Mainz in Frankfurt a. M. eine Erklärung zur Hagada veröffentlichen laffen. Diese Veröffentlichung ist in erster Linie für die Familie bestimmt. Das viele Vortreffliche jedoch, das wir in diesem Merkchen fanden, veranlaßt uns das große Publikum darauf aufmerksam zu machen. Die pietätvollen Herausgeber werden gewiß nicht zögern, auf Verlangen diesen ihren Familienschatz einem größeren Kreise zugänglich zu machen. Unter den Nachkommen des großen Rabbi Herz Scheier hat sich bis auf unsere Tage die nachahmenswerthe Weise dieses großen Mannes erhallen, durch eine glückliche Mischung von spannenden Erzählungen aus dem Midrasch und geistvollen zu Gemüth sprechender Deutungen großer Meister die Feier des Seder zu einer ganz besonders herzlichen und fesselnden zu gestalten. So wurde die ganze Art und Weise, wie bie beiden Brüder Rabbi Samuel und Rabbi Tewele Bondi ya», die Enkel des Rabbi Herz Scheier, „Den Seder gaben", viel bewundert und auch viel nachgeahmt. Wir suchten schon lange nach einer Bearbeitung der Peßach-Hagada, die weiteren Kreisen die Anleitung geben könne, in ähnlich herzerhebender Weise den heiligen Pflichten der Peßachabende nachzuksmmen. Zu unserer freudigen Überraschung wurde uns nun vor einiger Zeit die obengenannte Hagada zugeschickt. Sie istvon einem Commentar begleitet, der die Aufzeichnungen enthält, welche sich der unvergeßliche Rabbi Tewele Bondi ^an von den Midraschim und Erklärungen machte, die er am Seder vorzutragen pflegte. Wir finden darin, neben einer Zusammenstellung herrlicher Midraschim, die ganz besonders geeignet sind, das Jntereffe der Kinder wachzuhalten, eine reiche Fülle von Erklärungen zu Schriftversen und Hagada-Worten, die im Namen des Sch'loh, der Rabbi Tewele und Herz Scheier, der Rabbi Mosche Jona Bondi ypn, u. A. vorgetragen wurden. Auch eine Reihe trefflicher 'Bemerkungen ' des Autors begegnet uns dortselbst. Wir zweifeln nicht, daß gar mancher Familienvater, der bestrebt ist seinen Hausgenoffen und Kindern in anziehender und fesselnder Weise die Erzählung vom Auszuge aus Egypten am Peßach - Abend vorzutragen, uns dafür dankbar sein wird, daß wir seine Aufmerksamkeit auf die Hagada-Erklärung des Rabbi Tewele Bondi b'an gelenkt haben. Ganz besonderen Dank verdient die Familie Mainz in Frankfurt a. M., welche eine Pflicht der Pietät erfüllend, der großen Oeffentlichkeit ein so werthvolles Geschenk machte. bb'- ptwn p^n P=n '*c oy -pß pyyr o zu beziehen durch den Verfasser Bezirkrrabbiner M. Friedmann in Tüth Com. Raab. 241 S.». Ein sehr schöner Commentar zu Tosefta, der gewiß Vielen willkommen ist. Der Verfasser ermöglicht es uns ohne weiteres Nachschlagen und Vergleichen, die Tosefta für sich zu studiren. Seine lichtvolle Erklärung sucht uns alle Schwierigkeiten des Weges zu ebnen, was auch in den meisten Fällen erreicht wird. Zugleich werden wir über das Verhältnis der einzelnen Toseftas zu Babli und Jeruschalmi, sowie über ihre Beziehung zur Halacha belehrt. Eine Fülle werthvoller Bemerkungen aus Rischonim und Acharonim ist in dem Werke zusammengetragen, das von Vielen der bedeutendsten Talmudkenner der Gegenwart in Approbationen warm empfohlen wird. Möge es dem Verfasser gelingen, die Fortsetzung seines verdienstvollen Werks bald erscheinen zu lassen. Zeitungsnachrichten und Eorrefpondenzen. Deutschland. E. R. Berlin, 16. Jan. In der heutigen Abendsitzung der Repräsentanten der jüdischen Gemeinde wurden die ständigen Ausschüsse cooptirt. Ausschuß I. Finanzen und Rechnungswesen besteht aus den Herren: Maurermeister Fraenkel, Gustav Löwenberg, Moritz Manheimer, Leonhard Sachs, Süßkind, Stadtrath Weigert, Justizrath Apolant, Albert Philipp Meyer und Commerzienrath Friedländer. Ausschuß II. Revisionsangelegenheiten besteht aus den Herren: Prof. Boginsky, Rud. Moffe, Julius Oppenheim, Leonhard Sachs, Süßkind, M. Neu-