Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 39 (1898)
- Issue
- Heft 102-103 (29.12.1898)
- Date
- 1898-12-29
- Page
- – (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
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interessante ä tous les points de vue, les orphelins. L’institution du Dr. Griünhut rEpond adroirablement ä ee but. Malheurensement 1’exiguitE du Local et la modieitE des ressources ne permet pas ä cette oeuvre sL toucliante et si noble tout le bien qu’on en dEsirerait. Pour ma part, je ferai mon .possible ponr l’agrandissement da local. Je tiens egalement ä exprimer tonte ma satisfaction au Dr. Grünhut et k toute sa famille pour l’affection, dont ils entourent les pauvres orphelins et les soins, avec lesquels ils entretiennent 1’Etablissement. JErusalem, le 21. Octobre 1897. 8. Benedict. (Eine der heiligsten und kostbarsten Pflichten der Menschen ist, die Jugend vor der Ansteckung und dem Laster zu bewahren, und ihr eine gründliche Erziehung zu geben. Wenn man eines Tages kräftige Menschen, gesund an Körper und Geist, haben will, so muss man sich mit der Jugend beschäftigen, und vor Allem kmit jener von allen Gesichtspunkten aus so interessanten Jugend, den Waisen. Die Anstalt des Herrn Dr. Grünhut entspricht diesem Zwecke auf bewundernswürdige Weise. Leider gestattet die Enge der Räume und die Geringfügigkeit der Mittel diesem so rührenden und so edlen Werke nicht, so viel Gutes zu wirken, als man wünschen möchte. Ich meinerseits werde mein Möglichstes thun für die Vergrösserung der Räume. Ich will auch nicht unterlassen, Herrn Dr. Grünhut und seiner ganzen Familie meine volle Befriedigung auszusprechen über die Liebe, mit der sie die armen Waisen umgeben, und die Sorgfalt, mit der sie die Anstalt unterhalten. Jerusalem, 21. October 1897. 8 Benedict. What we h&ve Seen of the orphanage seems all that could be desired. Jerusalem, Jan. 9th 1898. C. Samuel. (Was wir von dem Waisenhause gesehen haben, scheint Alles, was gewünscht werden kann. Jerusalem, 9. Januar 1898. C. Samuel.) Was ich hier gesehen habe, hat mich sehr befriedigt. Jerusalem, 3. März 1898. Hermann Hetz. The few minutes time which were left me to inspect this Institution convinced me that the boys, from their cleanly and healthy appearance, have been properly cared for. If this same cleanliness could only be imparted to the Jewish inhabitants of Jerusalem more generally, it would, in my opinion, go a great way for giving visitors a higher rcspect for the Judaism of the Holy Land. March, 9. 1898. leidere Straus. (Die wenigen Minuten Zeit, welche mir blieben, um diese Anstalt zu besichtigen, überzeugten mich, dass die Knaben, wie schon ihr reinliches und gesundes Aussehen erkennen lässt, ordentlich versorgt sind. Wenn diese Reinlichkeit den jüdischen Einwohnern Jerusalems im Allgemeinen beigebracht werden könnte, so würde dies nach meiner Meinung viel dazu beitragen, Besuchern eine grössere Achtung vor der Judenheit des heiligen Landes beizubringen. 9. März 1898. Isidor Straus. (Fortsetzung folgt.) Bericht über dieThätigkeit des Kölonisations-Comites in Odessa vom 1. Jjar 5653 bis zum 1. Jjar 5656 (16. April 1893—13. April 1896). (III. Fortsetzung.*) Mit wenigen Ausnahmen gehören die Weinberge von Ob edera ehemaligen Einwohnern von Wilna, welche dem Anbau ihrer Pflanzungen grosse Sorgfalt widmeten and Sachkunde sich angeeignet. Die Weinberge machen auf das Auge des Beschauers einen vorzüglichen Eindruck. Ausserdem haben die Kolonisten 7300 Mandelbänme, junge Anpflanzungen, welche noch keine Früchte tragen und durch schlechten *) S. Nr. 688. Schutz Beschädigungen ansgesetzt sind. Ferner 13,550 Maulbeerbäume. Durch diese konnte nun unter Aufsicht der Agronomen Brill und Schalit von Sichron Jaakob, mit der Seidenzncht begonnen werden. Andere Frachtbäume besitzt die Kolonie noch 3830. Mit dem Feldbau haben die Kolonisten erst in jüngster Zeit begonnen. In diesem Jahre (5656) haben sie hierbei Fleiss and Geschick entwickelt, and können auf eine gute Ernte