Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 39 (1898)
- Issue
- Heft 67 (25.8.1898)
- Date
- 1898-08-25
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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A)bk ^sraelit. Central-Organ für das orthodoxe Iudenthum. Alatter für die israel. Schule. 25. 2lug. 1898I [91t. 7. Herrin Bislhkl Kkhm in Der Provinz Dmoner. Protokoll zu der am 29. und 39. Mai 1898 in Hannover stattgefunvenen 34. Versammlung. ---^9-— A. A n m es en d e E hr en mi t g l i e d e r: Herr Landrabbiner Dr. Groneman—Hannover, Herr Landrabbiner Dr. Lewinsky—Hildesheim, U. Anw esende Mitglieder: Die Herren Lehrer Blnmenfeld— Adelebsen, Stern—Hildesheim, Spanier—Stolzenau, Mey r—Hannover, Weinberg—Bodenfelde, Apt— Pattensen, Stern—Einb.ck, Kotz—Dransfeld, Bachen: heimer—Uelzen, Eckmann—Nienburg, Wertheim— Cohen -Barsinghausen, Löwenstein—Scharnben, Heilbrunn—Gronau, Ginsburg—Gehrden, Katz enstein— Hannover, Wiesen—Osterode, Herr Seminardirektor Dr. Knoller—Hannover, die Herren Lehrer Selig— Emden, Löwenstein—Celle, Wolf—Aurich, Nagel— Diepholz, Scheuer—Lemförde, Capell—Wunstorf, .Hofmann—Twistringen, Bachrach—Hameln, Adler— Hemmendors, Vachenheimer—Harburg, Levy—Hannover , Levysohn —Hannover, Lorge—Wolsenbüttel, Spier—Ahlem, Bach—Hiloesheim, Rothschild—Achim, Italiener—Peine, Mansbacher- Hoya, Haas—Gleidingei', Cahn- Sarstedt, Lomnitz—Eldagsen, Sußmann Oelde (Westfalen), Waller—Moringen, Braunsberg—Verven, Wertheim—Volkmarsen als Gast. Entschuldigungsbezw. Begrüßungsschreiben waren eingegangen von Federlein—Neustadt a. N, Nosenblatt—Barenburg, Meyberg—Vegesack, Apt—Emden, Rektor Dr. Adler—Berlin, Kirchenrath Dr. Kroner —Stuttgart, Levy—Norden, Apt—Emden, Löwenstein Burgdorf, Löwenstein Bremke. Erste Sitzung, Sonntag, 29. Mai, Nachmittags 4 Uhr. Nach Eröffnung der Sitzung begrüßt der Vorsitzende, Lehrer Blnmenfeld—Adelebsen, die Versammlung. Indem er das Lehramt als ein heiliges Amt schildert, spricht er die Hoffnung aus, daß auch die bevorstehenden Verhandlungen zur Erhöhung der Berufstreue beitragen mögen, aus daß wir alle unserm Ideale uns nähernd ein jeder ein rechter Moreh sei, der der Jugend den rechten Weg des Lebens zeige. Zu solchem Streben bieten stch dem Lehrer zwei Leitsterne: Der Glaube und die Vaterlandsliebe. Treue der Religion und Liebe dem Vaterlande, das seien die beiden Punkte, die unseren Bestrebungen Ziel und Richtung geben. „Nun, meine Herren", so schloß der Vorsitzende seine Ausführungen, „lasten Sie uns unserem allgeliebten Landesvater, der in so huldvoller Weise durch die Regulirung unserer Gchaltsverhältniste auch für unsere materielle Besterstellung gesorgt, unfern Dank zum Ausdruck bringen, indem mir ausrufen: „Unser allergnävigster Landesvater, Se. Majestät der König und Kaiser Wilhelm II., er lebe hoch!" Kräftig und begeistert stimmten die Anwesenden in das dreimalige Hoch ein. Zur Berichterstattung übergehend, machte der Vorsitzende Mittheilung von einem Schreiben des D.-J. G. B. und schilderte das warme Inteffe, welches derselbe unseren Bestrebungen entgegenbringe und die rege Antheilnahme, die er der Thätigkeit des Verbandes in hohem Maße beweise, da in mancher Be-