Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 52 (1911)
- Issue
- Heft 45 (9.11.1911)
- Date
- 1911-11-09
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2446951-2448803-2448849--67060-2495253- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
litt wäbmen cr Reg mmlung wonnen Serk hier Drama lr ersten rtück ein jt jedoch wird iw Art, in ßhandelt >m wer ofettt eS ann, die l die für ermano klüger h nicht r Pester Reli- . Jakob Sefan ir die in ne Sub- :te, die e Frage, rung sei, ltschetden otnischen otntschen je« ffen irden daß der betreten n dieser Ernstes t. Man ußerhalö eg dieses kJud ruplung eng an; unserer er lügeler, der längende jüdischen jrommen Dienst rr Rab n. gerltchen in einem l zurück «irischen m brelticr von Srael. er denen Heinrich fBezah Franc-, tner Gehoben ergrnis r eigrm l Betpull gerufen versteht juführen uf „Zur emetnüe- »btner^ e Femd »tz er a n' let dreht! ihm auf jüdischer Rechts lädieren K Modems« 1911. Der Jrraelt». interlrch faste ctr Rednei nein ftä ikeaS S, Werttzung de Zugend tr<be bei des Ber „Mekor vünjchen Frankfurt a. M., 7. Rov. Herr Carl Ehrlich in Firma FrtebrichSdorfer Zwtevackfabrik B. E h r l i rv, Frankfurt a. M., ist von Se. Kaiserlichen Hoheit dem Großfürsten Paul von Rußland zum Hoflieferanten bestimmt worben. Frankfurt a. M.» 8 Nov. (Aus Familienrückfichten verspätet ) Im 56. Lebensjahre verstarb hier nach kurzem Leiden Frau Sophie GtrdtSkh, eine jener eckt jüdischen Frauen, wie fie in unserer afftmtlattonSlüsternen Fett immer seltener werden «eußert sich ihre echt jüdische Gestnnung in der Schaffung emeS musterhaften Fawilienhrims, baS imstande war, für Weite Kreise vorbildlich zu wirken, so wußte sie andererseits wett über diesen häuslichen Kreis hinaus eine eminent segensreiche Tätigkeit zu entfalten. Der ft'üe Ernst ihres Wesens bestimmte ihre Werke der Bk hitärtgkctt, die sie abseits der lärmenden Oeffenllichktit in doppelt reicher Weise üble. Wie viele jener dreifach Elende« unserer Brüder, die Heimat-, Vermögens- und-ratlos, verdrängt von der unwirtlichen Heimat, haben auf ihrem Wege über Frankfurt Frau GirdlSkh gesucht und bet ihr Rat und Unterstützung, ideelle und materielle, gefunden. Oft genügte schon ihr Name, um bet dielen Gebern den Hilfsbedürftigen Eingang zu stchern. So wird nicht nur ein großer Familien- und Bekanntenkreis der verschiedenen ein liebendes Andenken widmen, sondern auch eine große Zahl jüdischer Wohltäter ihrer ehrend gedenken und ein wett ansgedehnier Kreis Hilfe- und ratsuchender Armen der hingehenden Helferin ein aufrichtig dankbares Gedächtnis bewahren. Grebenstein, 7. Nov. Uebermorgen begeht Herr Rentier,M. Neuhahn dahier in seltener Körper-wie Geister frische seinen 90. Geblttstag. Der angesehene, überall geachtete Greis ist rin gewissenhafter 'TH'. Ostrowo, 29. Oft Einen seltenen JVtPiOa ffin katte unsere Gemeinde am miFl finötP d. IS., nämlich einen „Diamantenen". Herr D. B. Cohn, der diese Würde inne hatte, feierte an diesem Tage Mit feiner frommen Garttn feine diamantene Hochzeit. Im Hause, wo stch zahlreiche Mitglieder der Gemeinde mit ihren Familien zur Gratulationen etn^e fanden hatten, hielt unser Rabbiner, Herr Dr. N e u h a u S, eine tiefempfundene Ansprache an bas Jubelpaar. Darauf überreichte Herr Stadttat Krauskops nvmens der Kgl. Regierung dem Jubelpaare die E h e j u b t 1 ä u m s m e d a i l l e mit der Zahl 6V. Der Jubilar dankte in einer herzlichen Ansprache für alle Ehrungen, die ihm zuieel geworden. Nenzenheim (Mittelfranken), 29. Okt. Letzten Donners» ag haben wir Frau Emma Flamm ffs zur rmaj? gebracht. Ein Herzschlag hatte ihrem Leben plötzlich ein Ende bereitet. Die außergewöhnlich große Beteiligung bet der legte von der sehr großem Beliebtheit der Verklärten beredtes Zeugnis ob. Hervor gegangen aus der schon seit Jahrhunderten durch wahre Frömmigkeit berühmt genordene Familie Eis nmann in Marktbrert, war fie stets bestrebt, auch in ihrem Famtiienkreife zu verbreiten, und fo ist eS ihr gelungen, vereint mir ihrem Manne, ihre sämtlichen Kmder zu wahren Jehudim zu erziehen. Hervorragendes hat die Berklärte besonders auf dem Gebiete des NON N1^t22 geleistet. Freiwillige Krankenpflege und die JYIJCÖ der waren bet ihr etwas Srlbstverständltches. Stets w rr ihr Haus den Armen geöffnet, und wurden diese daselbst nach jüdischer Art geiptist. Wohl niemals hat ein Hungriger bei ihr umsonst bittend Vorgesprächen. Daß in einem solchen Hause jedermann gerne verkehrte, bedarf keiner weiteren Erwähnung. Im Sterbehause schilderte Herr Lehrer Sichel aus Kletr steinach in meisterhafter Weise die hohen Verdienste und daS Wirken der Verstorbenen; auf dem Begräbntsplatz im nahen Hüttenyetm nacm Herr Oppenheimer auS Markt breit das Wort, um die Tugenden der Verstorbenen hervorzuh. den. Möge der schwer geprüfte Gatte und die chrer Mutter beraubten K nder in in dem 21V DW der Btrblichen-n Trost finden. Auch wir werden ihr Andenken in Ehren halten. Briefkasten. Lehrer B in K. Rach den Beschlüssen der Reichstagskommt'fion befreit eine na ch dem 15. Oktober Ü.JS. abgeschlvffene Privatverffcherung nicht mehr von der ReichsverficherungSpflrcht. Sie riskieren also nichts, wenn Sie warten. Allerdings ist eS nicht ouSgeschioffen, wenn auch unwahrscheinlich, daß der Kvmm.sfionsbrfchiuß im Plenum oder in zweiter Lcsttng noch geändert wird. N. A. 78. Um Ihre Frage beantworten zu können, müßten wir Zuerst die etwa vorhandenen Gemeindestamten kennen, die Sie uns übersenden wollen. A. G. Beruht auf einem alten in der ganzen jüdischen DtaSporo üblichen Brauche, defftn Sinn und Bedeutung sehr.klar find, wenn man der Weisen Spruch berücksichtigt, daß eS bet Tilgung von 21k f'2 flVI’aP 1"OfiS vor allem der Aussöhnung mit den von unS Benetzten bedarf. Langjähriger Leser iu Lothringen. Vielleicht kommt für Ihren Fall die Israelit. Fürsorgeanpalt in Repzin (Lerwaltung Deutsch. JSrael. Gemetndevunb, Berlm W., Steglitzerstr. 85) in Bettacht? H. L. Die Meinungen der *^1V gehen darin auseinander. Darum unterlasse man eS lieber. kt. D. in S. Sine neue Gedichtsammlung von Salvmvn Dembttzer erscheint dieser Tage unter dem Titel „Bo n meinen Täg" bet Sänger u. Frtedb e r g, Frankfurt a. M. Oereinskaleaaer. Jüdische Frauenvereinigung e. B. Montag, den 13. November, adrndS 8'/. VLtx tm ehemaligen BereinSlokale des Kaufmännischen Vereins, Langest r a ß e 2 6, U.: Herr Prof. Dr. I. H. B o n d t: AuSgewählre Schriften aus der jüdischen Geschichte. Bereinigung zur Pflege jüdischer LevenSanschanung ''IL Donnerstag, den 16. Novbr, abends 8'/. Ubr tm BereinSlokale Langestr. 18: Tagesordnung: Bettachtungen zum Wochenabschnttt". Diskussion. Leitung: Herr Isaak S u l z v a ch. Gäste (Damm und Herren) willkommen. Verein Mekor Gdaji«. (BereinSlokal Langestraße 18.) Freitag, den 10. Novbr., abends nach Schluß der Synagoge tm Hörsaalr Frtedberger Anlage Nr. 5: Mikro-Vortrag des Herrn Joseph Sänger. Abends V*9 Uhr, im BereinSlokale: Zwanglose Zusammenkunft. Gäste willkommen. SamStag, 11. Novbr, mittags 12 Uhr tm Hörfaale der Synagoge Friedberger Anlage: Proseffor A. Weyl: Vorlesung aus Seser Schemuül. c» a mbmäi. kerbst. Graue Morgennebel ziehen, Wo sonst Gold der Sonne lag. Das Leben scheint gemach zu fliehen) Schwer kämpft auch mit der Nacht der Tag. Wenn wir sonst zum Beten gingen Zn der Früh', wie lacht' die Flur! Und jetzt, wohin find Lust und Singen? Verlaffen, öd' liegt die Natur! Mein Kind, das ist der Wechsel der Zeiten! Ob Tage, ob Jahre, ob Menschen vergehn, Es mahnt uns an unser letztes Scheiden, Den Tag, da wir vor dem Schöpfer steh'n. Doch fürchte dich nicht! Wer im Jubeln der Lieder, In des Lenzes lachendem Morgenrot, Ihn liebend umfing, der find't ihn auch wieder Im Winter, und steht ihn lebendig im Tod. Meinst Vögelein zagen, Der Wald sei tot? Sie schweigen ohn' Klagen Und harren auf Gott. Und dräut es und stürmt es, als wankten die Welten, Die Blümlein und Vögelein fürchten fich nicht. Sie sehn auch im Drohn und zornigen Schellen Nur ihres Vaters liebes Gesicht. 8. L. VevmMrite: Simon Baum, Recha ged. Maier. Fulda - Frankfurt a. M. — Baruch Dünner, Sclma geb. Birnbaum. LSln-Fulda. Sabbat - Anfang u. Ansgang tfvi rav elf: 1 , fliqang Dem» nfgnng UdrsMtn. 1911) 5672 UdrlMtm. 11. 20. Uranksmch s M. 4 20 Nvbr. Chefchwan 5 35 Berlin ... — — 5 05 WWkNWWTN — —, 5 25 Skrastvnr« . 4 45 5 40 itetttat. . 4 30 5 29 Bss« . . . — — 4 53 Wteslert . 4 30 5 21 Hamvurn . - - 5 19 9ftS de» fttvumttvtttl tst dte «edertton nicht verant- «örtlich r insbesondere ist eS onSschlietzlich Sache der Leser, die i« Reklameteil enthaltenen Empfehlnngen ritneUer «are» oder sonstige «ngate» reltgionSgefetzlichr» «hnrntterS ans ihre Snverlässlgkeit tm vrSfen. Allen voran ist die Perfekt mDS man BCbneidern lernen, erfekt wird bei uns aebneid. gelehrt erfekt nicht mit anderenUnter nehmen an verwechaeln^X^ erfekt schneidern lernt A V MäBiflW Honorar, y' Annahme^ aÖr jr y. ScliQlBrianea W X — ttflleh — Frankfurt a. M., Unterveg 8 4 Landeshuter |: Leinen- und GebDd-Weberei F.V. Qrünfeld KönigL, Qrossheizogl. o. Pftrstüctaer Hofliefenuit Berlin WYMN« tt-L firitsk AmraU aOtr W Sscheartikel Ür fa tauMtrL BlMim IHR FrsItUtte aft ittDfmm nwle leete»- iitsklift n StoBttai. ttböiL A rael. Erziehungsanstalt Ahlem. Wie unS baS hiefige Büro mtttetit, findet anläßlich der Kuratorenfitzung eine Ausstellung von Eizeugniffen der Anstalt und Arbeiten ihrer Schüler wertstütten in der Frankfurt- Loge vom 13. bis 16. Roveurber, 10—1 und 3—6 Uhr statt. Eintritt frei \