Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 52 (1911)
- Issue
- Heft 40 (5.10.1911)
- Date
- 1911-10-05
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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r <* |: \ I f nnnn beweinen und beklagen. Um so erfreulicher ist es, daß jüngst durch die Initiative eines amerikanischen Thorasreundes ein neues Beth-Hamidrasch unter dem Namen man non eröffnet wurde, in welchem Tag und Nacht mit großem Fleiß gelernt wird. Mehrere Jerusalemer Familien, unter diesen hervorragende Talmide Chachamiw, haben sich hier angesiedelt, um hier mit mehr Ruhe das Thorastudium pflegen zu können. Die Talmide Chachamim werden auch von den Amsterdamer Pekidim und der ungarischen Gemeinde in Jerusalem kräftigst unterstützt. Sonstige Wohltätigkeitsanstalten gibt es hier leider nicht, bloß ein Spital, welches ein Kalkuttaer Philantrop erbauen ließ und das erfreulicher Weise keine Patienten beherbergt. Im Aufträge des hier allgemein verehrten Rabbiner Schneirsohn von öubawitsch werden sich hier demnächst fünf junge Thoragelehrte aus seiner Jeschtbah ansässig machen und so ist zu hoffen, daß auch im Kreise der hiesigen Aschkenasim intensives Thoralernen wieder aufblühen wird. vermkcdter. Berti«, 29. Sept. Die neuesten konfesfionSstattstischen Ergebnisse, nämlich die nach der Zählung vom 1. Dezember 1910, liegen jetzt für den größten deutschen Bundesstaat, daS Königreich Preußen, vor. Unter dessen 40,168 333 Bewohnern find 41 5067 Juden 24830308 Evangelische und 14561604 Katholiken. Hamburg, 1. Oktbr. Am ersten Selichot-Tage konnte unsere altehrwürdige, der Verbreitung des Thorastudiums gewidmete „Alte und neue Klaus" gemeinsam mit ihrem verehrten Präses, Herrn M I. Meyer, eine schöne und erhebende Feier begehen. Während die Klaus einen DVD auf y'jn veranstalten konnte, hatte Herr Meyer das Glück, eine ihm anläßlich seines 70. Geburtstages von Freunden und Verehrern gestiftete n"flri "IBD mit dem dazu gehörigen Schmucke engrgennehmen zu oürfen. Die Mitglieder und Förderer der Klaus sowie der p"n Langenfelde versammelten sich in der imposanten, hell erleuchteten und schön geschmückten Synagoge in besonders großer Zahl zu dieser Feier. Herr Rabbiner Dr. S. Bamberger trug die letzten Sätze aus 'HD*! CttM vor, um mit einer eindrucksvollen, von Begeisterung für dir Thora getragenen, Rede der Bedeutung des Anlasses gerecht zu werden. Nach dem Maariwgebete versammelten fich die Anwesenden im alten Beth-Hamidrasch wo der feierliche QVD und die Ueberreichurg der mii"! "ISO stattsand. Herr A. M. Jacobsohn, als ikDJ) oer Chewra Kadis cha, überreichte diese unter Verlesung einer Adresse, nachdem der Herr Oberrabbiner, einige Ehrengäste sowie der Jubilar die letzten Buchstaben geschrieben hatten. In kurzen bewegten Worten dankte der Jubilar, dessen bescheidener Senn die Ehrung als seine Dienste überrreffend erachtete und gern zurückgewersen hätte. Unter Psalmgesängen des Chores brachte Herr Meyer dann seine ]-|"c in den im Veth Hamidrasch ausgestellten Oronyakaudescy Dieser erhlbendrn religiösen Feier folgte ein Festmahl, in dem vor einem hawen Jahre erbauten, geräumigen neuen Beth-Hamidrasch. Die Reihe der Redner eröffne.e der Herr Oberrabbiner, der den jüdischen Famtitenfinn schilderte und dann Herrn Mechr feierte, der, vorbildlich als Gatte, Bater und Verwandter, doch mtt wettem Herzen und offenem Blick die ganze Judenhi.il als eine Familie betrachtend, fich gern in ihren Dienst stellt, ihr feine ganze Kraft u'tdmer. Herr Rabbiner Dr. Bamberger verglich Heren Meyer mit Hille», mit welchem unser Jubilar den Feuereifer für die Erhaltung der Thora, das warmempfindende, Mildtätige Herz und vor allem die nie ermüdende Geduld gemeinsam habe. In herzlichen Worten dankte Herr Meyer dann den beiden Rabbtnen für die chm zuretl gewordenen Ehrung» n und den Ar wesenden für die ihn beglückenden, zu erhöhter Tätigkeit und Arbeit« feeudigkeit anspornenden Aufmerksamkeiten. Dresden', 28. Srp'. Aus dem Berichte, den das sächsische Landeskonsi stör tum der jetzt tagrnd.n LandeLsynoüe über d e Verhältnisse der evangeltschtuthensch.n Landeskirche Sachsens in dem Zeiträume von 1905 brs 1910 vorgelegt hat, s eht hervor, daß in diesem Zeiträume 44 lmheriiche Christen zum Judentum überuatcn, mährend 144 Juden itt dte Landeskirche fich ausnehmen ließen. Köln, 25. Seit. Das letzte Vierteljahrs he ft des Llanpischen Amtes enthält eine eingehende Untersuchung über die Zusammensetzung der Bevölkerung Kölns nach dem Rel'gwsbekennnus auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezemoer v. Js. Unter den im ganzen gezählten 516 540 Person»n befanden fich danach 404724 oder 78,35 Proz. Katholiken, 95100 oder 18,41 Prvz. Evangelische, 12070 oder 2,34 Prozent Juden und 4646 oder 0,90 Proz. Personen sonstig, n und unbekannten Glaubens. Gegen die Zählung vom 1. Dezember 1905, deren entsprechende BerhältntSsätzc — für den jetzigen Stadtbezirk — 79,26, 18,4, 2,44 und 0,26 betrugen, bedeutet dies einen Rückgang der Anteile der Katholiken und Juden, dagegen eine Steigerung der der evangelischen und der übrigen Personen) bet einer Zunahme der gesamten Bevölkerung um 12,53 Prcz. erhöhte fich seitdem die Znhl der Juden und Katholiken nur um 7,85 kezw. 11,25 Proz., die der evangelischen und übrigen Personen aber um 14,87 bezw 274,08 Proz. Es hat sich damit der seit Jahrzehnten beobachtete Entwicklungsgang im großen ganzen fortgesetzt. Ein Rückblick um 25 Jahre ze'gt z. B., daß die Bevölkerung damals noch 82,44 Proz. Katholiken, 15,14 Pr z. Evangelischen, 2,36Proz.Juden und 0,06 Proz. Andersgläubt en bestand. Und nährend inzwischen die Bevölkerung im ganzen auf das Doppelte, genauer in dem Verhältnis von 100: 204, gestiegen ist, kommen bei den Katholiken und Juden auf 100 Personen von 1885 jetzt nur 194 und 202, bet den Evangelischen und Andersgläubigen aber 248 und 3017. Pirmasens, 13. Sept. Die Verlegung des Be ztrks-Rabbtnatssttzes von Zweibrücken nach Pirmasens ist jetzt durch die Regierung verfügt worden. Beztrksrabb. Dr. Eugen Meyer wird jetzt seinen Wohnsitz in Ptrri.asens nehmen. Dornheim, 24. Sept. Ein schönes Fest feiert am 1. und 2. September unsere hiesige jüdische Gemeinde. ES ist dies die Erinnerung an den Tag vor 50 Jahren, an dem die neuerbaute htestge Synagoge ihrem Zweck übergeben wurde. Aus diesem Anlaß wurde sie vollständig renoviert, sodaß fie, außer dem Zwecke, dem sie dient, eine Zierde ücS ganzen Ortes darsteüt. Delsberg (Kanton Bern), Schweiz, 1. Okt. Die htestge Gemeinde, die nur aus 20 Familien besteht, hat andere größere beschämt, indem fie durch ihre Opfer- Willigkeit es dahin gebracht hat, eine kleine, aber schöne Synagoge zu errichten, deren Baukosten 30000 Fs. betrogen. Die Synagoge, an der Straße gelegen und im orientalischen Stil gebaut, enthält 40 Männer- und ebenso viel Frauenplätze. Zur Einweihung, die am 20. Sepibr. stattsand, waren der Vtzepräfiöen Advokat G 0 tschel, ein Glaubensgenosse, der Maire Zurbrvgg, ferner Vertreter der Bürger, des Gemeinderates, der katholischen und evangelischen Kirche erschienen. Die Etnweihungsrede hielt (Delsberg liegt im französischen Jura) Herr Rabbiner Dr. Cohn von Basel in französischer Sprache. Der gesangliche Teil hatte Herr Oüerkantor Drujan von Basel übernommen. Der Parnes der Gemeinde, Herr Albert S ch m 0 k, begrüßte die Behörden und der Maire gab in längerer Rede feiner Freunde über das Aufblühen der jüdischen Gemeinde und über ihre schöne Synagoge, die eme Zierde der Stadt sei, Ausdruck. Amsterdam, 3. Oki. Vorigen Montag wurden in Amsterdam die neue Diamantbörse eröffnet. Nahezu sämtliche 1300 Mitglieder der Börse find Juden, in deren Händen fich die Dtamantenindustrte sowie ter Handel mtt Diamanten eoneentriert. Interessant ist, daß die Börse, sowie das Post- und Telegraphenamt, das fich in dem Börsengebäude befindet, am Samstag und an den jüdischen Feierlagen geichlosien bleiben wird. Das erste Telegramm, das von diesem Amte ausgtng, war ein Huldtgungstelegramm an die Königin. Budapest, 10. Sept. Aus Kecskemet wird gemeldet: Infolge des am Mittwoch abend erfolgten neuerlichen Erdbebens erweiterten fich die bisher roch nicht reparierten Mauerjprünge an der Synagoge. Die israelitische Religions^emetnde kam beim Magistrat um die Bewilligung zur Errichtung e neS provisorischen Zeltbethauses ein, da der Neubau der Synagoge anderthalb Jahre in Anspruch nehmen wird. An Spenden find bisher 304580 Kronen eingelaufen. Wilna, 1. Okt. Auf den 20. September war hier die Verhandlung des Prozesses gegen den Herausgeber des „Haolam", Drusanow anveraumt. Dem Blaue war die Verbreitung von Ausrufen zu illegalen Organisationen zur Last gelegt. Der Staatsanwalt verlangte die Vertagung der Verhandlung vehufs Beschaffung der Akten vom Senat und dem Ministerium des Innern, aus denen hervorgehen soft, daß die zionistische Partei in Rußland zu den „verbotenen schädlichen" Organisationen gezählt wird. Dem Verlangen deS Staatsanwalts wurde stattgegeben. Das Ansuchen des Verteidigers wegen Beschaffung des Materials üder die zionistischen Kongresse wurde abgelehnt. Wilna, 18. Sept. Im Wtlr.acr jüdischen Friedhofe spielte fich dieser Tage eine kl ine Sensation ab. In einer herrschaftlichen Rutsche fuhren drei Damen der Gräflich Potocktscheu Familie vor dem Haupttore des alten großen jüdischen Friedhofes in Wilna vor und baten den Friedhofwächte -, ihnen das Grab des daselbst ruhenden Mitgliedes der Jamtrte Potocki, der, wie bekannt, setnerzelt zum Judentum «verketteten war/ zu zeigen. Der Wächter führte die Damen auf daS gewünschte Grab. Die Damen verlangten allein zu bleiben. Sie blieben nahezu anderthalb Stunden an dem Grabhügel ihres jüdischen Verwandten wortlos und in Gedanken versunken stehen. Als fie nachher den Friedhof verließen, überreichten fie dem FliedhosSwächter eine größere Summe mit dem Aufträge, daS Grab in Stand zu halten. Lodz, 28. Sept. In den letzten Tagen ist eine große Anzahl von Juden aus Kiew in unserer Stadr eingetttffen, um etwaigen Versvigungea zu entgehen. Die meisten haben bet ihren hier wohnhaften Verwandten oder Bekannten Unterkunft gefunden, andere wohnen in Hotels. Konstantinopel, 5. Sept. Sieben arabische Räuber drangen am hellen Tage in Basra ein, plünderten die Läden zweier Juden aus, töteten den einen und verletzten den anderen schwer. Schließlich kam es auf dem Marktplatz zu einem regelrechten Gefecht zwischen den Räubern und Gendarmen, bei dem zwei Räuber getötet und zwei verwundet wurden. Bet den Räubern fand man etwa 9t.00 M. Der Walt und der Kommandant nahmen sofort den Tatbestand auf. Die Bevölkerung beschenkte die Gendarmen. Jerusalem, 3. Sept. Seit einiger Zeit tun in den Straßen von Jerusalem mehrere Pol.z ibeamte den OrdnungSnungsdtenst, die damit Aufsehen erregen, daß fie die hebräische Sprache vollkommen beherrschen und fich ihrer im Berkehr mit den Juden bedienen. Ein Teil dieser erst vor kurzer Zeit angestellten Polizisten ist im muselmännischen Stadtviertel postiert und leistet den Juden, die an diesem Stadtteil zu tun haben, große Dienste. Nkw-Nork, 24. Sept. Laut den amt ichen statistischen Daten find im Jahre 1910 insgesamt 1041570 Personen nach Amerika eingewandert, darunter 183 439 Männer und 65130 Frauen, die in keiner Sprache lesen ober schreiben konnten. Bon den 34260 Etngewanderten waren 7593 MäNner und 10 370 Frauen als Analphabeten bezeichnet, wobei jedoch bemerkt werden muß, daß die Kenntnis der jüdischen oder hebräischen Schrift nicht immer hinreichte, die Betreffenden davor zu schützen, unter die Analphabeten gezählt zu werden. Buenos Aires, 8. Sept. Nach den jüdischen Feiertagen findet in Buenos Aires ein Kongreß aller jüdischen Kolonisten Argentiniens statt. Auf der Tagesordnung der Kongreßberatu gen stehen u. a. die folgenden Gegenstände: Gründung eines jüdischen Kolontpenverbandes in Argentinien, Schaffung einer genossenschaftlichen Zentralbank) Regelung der Schulfrage in den Kolonien. Owin$w<$<n. Terlin» 27. Sept. Die „Bereinigung Jüdischer Akademiker zu Berlin (Im B. I. A.), deren Ziel es ist, als Cammelponkt der gesetzeStreuen Studenten in Berlin, ihre Mitglieder zu glaubensstarken Juden heranzubtlden, hat auch im verflossenen Sommersemester eine energijche Wirksamkeit betrieben. Mit der erhöhten Mttgliederzahl war eine regere Beteiligung am Bereinsleben verbunden. An den wöchentlichen Bersaunnlun^sabenten wurden stets Borträge gehalten. Es sprachen die Herren: Dr. med. et vhU. «1 bersetd über „Moderne Werte", Bibliothekar Gustav Hildesheimer über „Die Beteiligung der Juden an den literarischen Salons", eand. Phil. Brom über „Geschichtsforschung im Judentum", Dr. phtl. SP. Kahn über „Die Stellung der Frau im Judentum", Dr. Phil. S e g a l l über „Die Juden im Lichte der Kriminatftaltutk", Dr. med. H 0 s m a n tt über „Eine Dissertation üb.r die Medizin der Juden aus dem Jahre 1765". Für die jüngeren Mitglieder fand wiederum ein Fuxenunterricht statt, der von Herrn cand. med. Bacharach erteilt wurde. Die Beretnsschturim waren dem Bedürfnis ent* sprechend recht zahlreich eingerichtet. Herr Rabbiner Dr. Munk kettele in dankenswerter Weise einen Talmud- und einen Tenach-Schiur, ebenso den täglichen Fettenkursus. Zur Vervollkommnung auf anderen Gebieten (Tinim rc) hatten fich außerdem verschiedene Gruppen gebildet, darunter ein von Dr. med. Hofmann geleiteter Gen oro Kursus Neben der wissenschaftlichen Arbeit wurde die Geselligkeit durch Veranstaltung von Kneipen, Kegelabenden und Ausflügen gcsüldert, sodaß die Tätigkeit des Vereins auch in dieser Beziehung befriedigte. Den neugewählten Vorstand bilden die Herren: cand. med. Bacharach (Bors.), Rab?. Dr. Munk (2. V-rs.), stud. jur. M. Oppenheimer (1.Schrifts.), stud.phit. Leo Deutschlänüer (2. Schriftf., Berlin C 2, Heidereutergasse 4), der zu AuSkünfen jeder Art bereit ist. Berlin, 30. Septbr. Der „Verein Jüdische Blindenau st alt für Deutschland" versendet den Bericht für das Geschäftsjahr 1910/11. Die Anstalt in Steglitz hatte es sich bisher zur Aufgabe gemacht, blinde jüdische Kinder zu erziehen und zu unterrichten. Es wurden fieben Unterrichtsbedürftige ausgenommen: einige Stellen für Kinder bis zu 14 Jahren find noch frei. In der letzten BorstandSfitzung ist nun der Beschluß gefaßt worden, da die vielen vorliegenden Meldungen sich nicht mehr avwetsen ließen, auch Erwachsene in das Heim auzunehmen, doch ist es nicht möglich, der großen Zahl der Eingaben gerecht zu werben) der Verein hofft aber, falls die zahlreichen Gö.ner und Freunde ihr Interesse auch ferner betätigen, das Heim noch erweitern zu können. München, 1. Oktober. Die BeretnStSttgkeit der „Bereinigung Jüdischer Akademiker München" war im vergangenen Sommersemester eine sehe rege. 1. Es wurde gelernt 'öH D^riDB DD (Dozent H-rr Rabb. Dr. E h r e n t r e u), jvfTrDO DD N2VV selbst imterit vichttgl Stellen Naturv Nisse. (Ptjutii ire u) der Ss lows FÜrso, tur bei stud. ji ganger jur. S J.M S. I, die ni Abend B chen, T heimer i'jemei große, öijara ihm N Esriel lichrm Lebem u frf Stiim ne tat T nicht über 2c(jÜb ölt; di E sronni ivir z solleu 7ag chihr die 2 1 linen ‘.'Jilittl l'cbat iiaf au fi das c ‘.»Iber Nichts strahl firiflci ivrl'lln geirrt tüvttci ul* nötigt wird alle JlTlK A'M)ll Nein, wenn ein i nach sch irks den F ..aus Tvvagi Satz j dem srelld < das fcitue bejah alles Öltet