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Der Israelit · 1911-08-17 · Heft 33 (17.8.1911) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
52 (1911)
Issue
Heft 33 (17.8.1911)
Date
1911-08-17
Page
– (sequence 13)
Language
German
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yajygyymr», 17. tckgch'lM * - Rom, 1. «üg. (Wegen Raummangels verspätet.) Me bcrettS gemeldet, ist Rabbiner TafttgNoVe gestorben. WaS jedoch den Schmerz über sein Hinscheiden tm Augenblick vollständig in den Hintergrund dränge, das ist das'allgemeine Entsetzen über eine Bestimmung, die sein soeben ervffneteS Testament enthält. Er, der so oft gegen jede Modernifierung innerhalb des Judentums eiferte, er hlnterläßt, daß man seinen Leichnam verbrennen solle und — die Familie hat bereits beschlossen, diesem Wunsche stattzugebe«. Morgen Nachmittag wird die Ueberführung nach dem Krematorium erfolgen, und am nächsten Donnerstag, soll, WaS sterblich an ihm ist, den Flammen übergeben werben. Der bloße Gedanke, daß btcfäf Beschluß binnen weniger Stunden zur Wahrheit werden wird, macht es uns Unmöglich, auch nur ein kommentierende- Wort zu finden. Wir stehen dieser unglaublichen Tatsache, die vielleicht in der ganzm Geschichte deS Judentums einzig dasteht, fassungslos gegenüber, und find überzeugt, daß fie seine zahlreichen Freunde deS In- und Auslandes in der gleichen Stimmung antreffen wird. Sind es doch kaum drei Wochen, seitdem er unS gegenüber in ergreifender Weise seinem tiefen Schmerze darüber Ausdruck verlieh, daß sich nach und nach auch hier in Rom Modernifterungen imBegräbniSwesen etngeschltchen hätten, denen er machtlos gegenüberftehe. Sogar Aschenreste seien tm jüdisch eN Friedhöfe beigesetzt, doch könne er selbst dagegen Nicht eiNschreiten, da der Friedhof tm Besitze der Gradt Rom sei. (!) 2- Der tzKtaütt. Gott allein weiß, was ihn in einer unMckltche» Stunde zur Niederschrift dieser Bestimmung veranlaßte, der er bezeichnenderweise die wettere folgm läßt, daß an seinem Grade kein Wort des Gedenkens gesprochen werden dürfe. »«Marie». L. K. 1O0. Ja. S S. in Kr Halevy, V'ZIVANN NNN, Preis 25 Mark, Verlag I. Sauffmann, Frankhl^a. M. Zprecdraai. Au de« Hamburger Speiseverein. Sehr geehrte Redaktion! Ich möchte Sie bitten, auf folgendehinzuwetser Man kann auf Badeplätzen vielfach die Bemerk« machen, daß Leute, die es M Hause mit rQV bezüglich Kochen und Wärmen sehr genau nehme», zum Essen warmer Speisen hinsetzen, ohne überhc darüber nachzudenken, auf welche Art der Hoteliei möglich macht, alles „wie frisch" auf den Tisch bringen. Nun mag eS wohl erlaubt fein, für Leih am .POE? zu „wärmen", niemals aber gibt eS für «inen gefunden Menschen einen -tfyp» ün Sommer am POE? warme Sp/ttien zu genirßm, die nicht vor JOE? auf »““-SÄ zu h««*bwv vj». »»»»* v«v i \ay waren. Ich selbst habe mehrere Bekannte daraus aufmerksam gemacht, die mir erschrocken zm Antwort gabt«, fie hätten nie daran gedacht, daß man in Hotels, tfao ein rpJEJD die Aufficht jührt, etwas vürgesetzt bebbmmm könne, was nicht erlaubt Lei. Vielleicht würde/auch der Hamburger Spetseveretn seinem Hotelverzeithnls eine derartige für da- Publikum aufklärende Bemerkung beifügen. i Ritualbad'Leituttg. In welcher Weise läßt fich LeitungSiöäfftt von enorvnem Druck unmittelbar vor der Mündung ins Badejbasstn mindestens 3V Lttn. langüSer eine nichtmetalltfche /Dc affe letten, in welche das Wasser einbrtngen kann? Die Waffe muß so festgehalttN sein, daß fie weder tnS / Badedasstn gelangen kann, noch darf durch fie die Mün- / düng verstopft werden. Um freundliche Auskunft an ' dieser Stelle oder brieflich bittet Prediger E. H e i m a « n, Plauen. Umi*siwie»<ier. Verein Mekor Shajim. (Bereinslokal Lanaestraße 18.) Samstag, den IS. Aug., nachmittags 4 Uhr im Hürfaale der Synagoge Friedderger Anlage Rr. 5: Mikro-Bortrag des Herrn Lehrer Goldfchmtdt. Nr l>«» nt Me Redaktion nicht verantwortlich, lnsnesenaere ist et ailschUetsiichSache der Leser, die m Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben rellglonsgesatzllcliven Charakters auf ihre Znverlässtgknlt zn prtfn.?355SgS?—S2SS 8ZM Heine Grudeherde brennen Tag und Nacht, billigste Teuerung der Welt. Verbrauch in 24 Stunden nur für ca. 10 Pf. Beste Samstagsöfen. Kataloge gratis und franko. J. 6. Lorey Sohn Nchi, Frankfurt »ZU., Zeiil94, n.Haoptp. Israel. Krankenhaus Hannover (staatlich anerkannte Krankenpfiegefchule) nimmt gsdüdsts Mädchen im Alt« von 20—30 Jahren alS Lehrschwestern N«f. 16372 Möchte «ich gerne (16558 verheiraten, und suche ein streng rettg. hübsches Müdchen» evtl, auch junge Witwe, «der nicht älter wie 30, wo sich mir glrichzettig Gelegenheit bietet in ein gutgehende» Geschäft, welche- Sonn« abends gefchl. ist, eigzuheiraten. Etwas Vermögen vorhanden aber Ia Referenzen. Diskretion gegenseitig Ehrensache. 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