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Der Israelit · 1911-06-01 · Heft 22 (1.6.1911) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
52 (1911)
Issue
Heft 22 (1.6.1911)
Date
1911-06-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Die Angeklagten hätten nämlich die nach jüdischer ReligtonSvorschrist ihnen zum Genuß verbotenen Teile an Christen unter Tagespreis verkauft. Die Anklage wirft ihnen vor, mit solchem Fleisch etnm schwunghaften Handel getrieben zu haben, wozu ihnen keinerlei Konzesfion erteilt worden war. Sie hätten fich dadurch des Vergehens gegen die Gewerbeordnung schuldig gemacht und seien entsprechend zu bestrafen. Die Angeklagten bestritten aber, im Sinne der Gewerbeordnung einen Handel betrieben zu haben. Der Staatsanwalt beantragte für jeden der Angeklagten 30 Mark Geldstrafe. Der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Kaufmann, bat um Freisprechung. Das Gericht kam auch zur F r e t s p r e ch u n g. Es begründete den Freispruch damit, baß die Angeklagten ihre Schlächteretbetriebe schon vor dem Jahre 1888 betrieben hätten. Im Jahre 1668 sei die Novelle zur Gewerbeordnung erschienen, die alle neuen Schlachtanlagen anmeldepflichtig machte. Eine nachträgliche Genehmigung von Schlachtanlagen sieht aber das Gesetz nicht vor und aus diesem Grunde muffe die Freisprechung erfolgen. München, 17. Mat. DaS königl. bayerische Statistische Landes-Amt gibt nunmehr offiziell die statistischen Ergebnisse der letzten Volkszählung in Bayern bekannt. Bayern hat danach 6 887401 Einwohner, ist seit letzter Zählung um 5,6 % gewachsen. Von diesen rund 7 Millionen find 4 862313, also 70 °/0 Katholiken 1943 385, also 28,2 % Protestanten und nur 55 065 (0,8 «/«) Juden. Breslau, 19. Mat. Zum Berichte aus BreSlau in der vorletzten Nummer unserer Zeitung ist noch zuzufügen, baß baS Königliche Kö ni g-Wilhelm- Gymnasium unter 318 evangelischen und 103 katholischen auch 137 jüdische Schüler zählt. Die Vorschule dieses Gymnasiums wird von 3 7 jüdischen Schülern besucht. Krooberg, 19. Mat. Die der Israelitischen Kultusgemeinde Köntgstetn gehörigen Gebäude in der Synagogenstroße zu Kronöerg, wurden von der Kronberger Gemeinde für 7000 Mk. erworben. Kreuznach, 19. Mat. Schwere Unwetter mit Hagelschlag haben gestern an der oberen Nahe und auf dem HundSrück großen Schaden angertchtet. In K i r ch b e r g schlug der Blitz in die Synagoge ein. Posen, 25. Mat. Auf der Ostdeutschen Ausstellung, die hier vom Mai biS Oktober stattfindet, ist durch ein ^V2-Büffet, das unter Aufficht des hiefigm GemeinderavvtnerS steht und von Herrn Fletschermeister Schlesinger von hier besorgt wird, dem Wunsche der gesetzestreuen Besucher der Ausstellung Rechnung getragen. Florenz, 21. Mai. Vorige Woche stattete, wie aus Florenz berichtet wird, König Viktor Emanuel von Italien der Florentiner Judengemetnde in deren prachtvoller Synagoge einen Besuch ab. Die Florentiner Synagoge ist eines der schönsten jüdischen Gotteshäuser der Welt und bildet auch vom' architektonischen Gestchtspunkte eine Sehenswürdigkeit. Zum feierlichen Empfange haben fich die Delegierten aller jüdischen Anstalten von Florenz mit dem Präfidenten der Gemeinde, Cav. Ingenieur Edvardo Bitta und dem Oberrabbtner Dr. Margulte s an der Spitze etngefunden. DaS Rabbiner, seminar war durch Prvseffor Dr. C Hajes vertreten. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache deS Präfidenten Vitta hielt Oberrabbtner Dr. MargulteS die Festrede, die er mit dem Btbelworte: „Gesegnet sei, der im Namen des Ewigen kommt, Wir segnen Euch vom Hause des Ewigen" einleitete. Dr. MargulteS sagte unter anderem: „Majestät! Ich bin überzeugt, nicht nur die Gefühle meiner italienischen Glaubensbrüder, sondern auch diejenigen der Juden der ganzen Welt zu verdolmetschen, wenn ich in diesem Momente der nattonalen Feststimmung, in diesem historischen Momente, da Italien müer dem Jubel aller seiner Söhne mit gerechtem Swlze die glorreichen Taten seiner Auferstehung feiert, aus vollem Herzm ein inniges, heißes Geber gm Himmel richte, daß der Ewige Eure Majestät noch lange erhalte, zum Wähle des italienischen Volkes und der Größe nuferes geliebten Vaterlandes!" Gerührt dankte der König für die innigen Worte der Oberrabbtner- und unterzog dann die Synagoge und ihre Einrichtung einer eingehendm Bestchttgung. Bet dem Anblicke des »Ewigen Lichtes" und der Thorarollen, unter denm fich manches uralte Exemplar befindet, erinnerte fich der Süutg an feine Palästtnar eise und unterhielt fich mit Dr. NtargulieS über ein samaritantscheS Btbela anuskrtpt, das er bei den Samaritanern am Berge Gerifim gesehen. In allen diesen Fragen bekundete König Viktor Emanuel tiesergehende Sachkenntnis. Bittkovei, 24. Mat. Am 20. d. Mts. weilte hier der Bischof von Sirmtenund Bosnien,Dr. v. Krapac. Eine Dmutatton, bestehend aus den Herren: Oberrabb. Schönfeld, Präses der tsr. KultuSgemetnde, Ignatz Löwy, PizepräfeS «.Beck, AuSschNßmttglteber: I. Engel, K. Grünsrld, R. Groß, M. Epstein, K. Breßlauer, L. Stein, begrüßte den B.fchof im Namen der israelitischen Kultusgemeinde. Der Führer der Deputation, Herr Oberrabb. S ch v nfeld, hlelt in kroatischer Sp.ache eine eindrucksvolle Rede an dm Kirchenfürstm, in der er der Hoffnung Ausdruck gab, baß die Juden in ihm einm edlen Fürsprecher und aufrichtigen Freund findm werden. Der Bischof antwortete: „Ich danke herzlichst für die schönen Worte. Auch meine Religion lehr» dm Grundsatz: Liebe Gott über alle- und liebe deinm Nächsten wie dich selbst, mag er welcher Sonfesfion immer angehören. Ich achte, liebe und schätze dre ZSraelitm. Ich kenne fie sehr gut. Ich pflege mit ihnen die sreunoschaftltchstm Beziehungen. Die herzlichen Worte deS Hochwürdtgm Serrn Oberrabbiners werden mir stets in angenehmer rinne» ung bleiben." Am nächsten Tag gab Pfarrer Dr. Rovosel zu Ehren des Bischofs ein Festbankett, an welchem unter den Spitzen der Behörden und Konfefstonm als Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde Herr Oberrabbtner Schvnfeld teilnahm. Herr Regierungs-Sekretär v. PtSkortc erhob fein Glas auf das Wohl des Herrn OberrabvtnerS, der — wie er sagte — in der kurzen Zeit seines hiefigm WtrkenS die Herzm Aller eroberte. Ooerrabdtner Schönfeld wastterte au/ die Geistlichen der katholischen und serbischen Gemeinde, welche in deS Wortes edelster Bedeutung den Frieden und die harmonische Eintracht unter dm Konfessionen fördern. Auch Herr Pfarrer Dr. Rovosel feierte unsem Herrn Oberrabbtner mit geistreichen und Von wahrer Toleranz getragmm Worten. Riga, 13. Mat. Charakteristisch für die bunte Zusammensetzung RigaS, welche nicht nur als Hauptstat Livlands, sondern auch als Hauptstadt der „deutschen" Ostseeprovtnzm betrachtet werden kann, ist ein Bericht des Stadtamts über das hiefige Schulwesen. Danach waren von dm Rigaer Schülern der Religion nach: 3842 lutherisch, 692 griechisch-orthodox, 607 katholisch 133 altgläubig, 205 jüdisch und 15 anderer Religion. Der Nattonakttät nach warm 3115 Lettm, 3V Esim, 919 Deutsche, 689 Russen, 529 Polm, 305 Juden und 7 anderer Nationalität. Bemerkt «uß werben, daß hier nur die staatlichen Schulm in Betracht kommen, nicht aber die jüdischen Prwatschulm, dtr allein viele Tausende von Schülern zählen. Kraku«, 17. Diät. Folgender tntereffante Fall trug fich hier zu: Die Seiden Schwäger P a w l i n g e r und Ducker hattm aus gemetnsame Rechnung zwei GeschästSlokale eröffnet. In dm zwischen ihnen bet einem Rechtsanwatte abgeschloffenen Vertrag wuroe auf Wunsch PawltngerS ein Punkt ausgenommen, wonach beide Ge schäfte stets an jüdischen Feiertagen gesperrt bleiben müssen. Ewige Wochm hindurch wurde dieser Punkt auch strenge etngehattm. Bor einiger Zeit mtschloß fich Ducker, das von ihm geführte Geschäft am Sam. rag zu öffnen. Auf Drängen PawltngerS erwirkte der Advokat, in deffm Kanzlei der Vertrag seinerzett abgeschloffen wurde, eine gertastliche Entscheidung, durch weiche Ducker verpflichtet wird, biS zur Durchführung des inzwischen angestrengten Prozesses von Freitag abend biS SamStag abend geschlossen zu halten. Saloniki, 15. Mai. Die Vorbereitungen für den Empfang deS in einigen Wochen hier etntreffenden Sultans find in vollem Gange. Der Judengemeinde wurde in dem Progamm ein ihrer Bedeutung entsprechender Platz eingeräumt. Während der Anwesenheit des Sultans in Saloniki wird in allen Synagogen ein auS diesem Anlässe verfaßtes Festgebet verrichtet werben. Der Grand Nab bin wird vom Sultan w besonderer Audienz empfangen werden und dem Monarchm die in hebräischer und türkischer Sprache adgefaßte HuldtgungSaoreffe der Judenhrtt überreichen. Saloniki, 26. Mat. Hier ist ein jüdischer Militärunterstützungsverein in Bildung begriffen, der dm Ramm „Machftke Anfchei Chaj i l" führen wird. Der Verein hat den Zweck, die iw otwmanifchm Heere akttv btenenöm jübtfchm Soldatm moralisch und materiell zu unterstützen. Diese Unterstützung wird vor allem darin bestehen, daß die Mitglieder deS Vereins dm jüdischen Soidatm an dtmstfreten Sabbaten und Feiertagm Familienanschluß gewähren. Mit der Entwicklung deS ottomantschrn Heeres wird der Verein seine Tätigkeit auch auf die Unterstützung jüdischer Reservisten und Veteranen auSbehnen. Athen, 10. Mai. Me der „Setttmana Jsraelitica" aus Korfu gemeldet wird, hat König Georg von Griechenland eine Deputation der Vertreter der Judengemeinde von Korfu, bestehend aus dem Oberrabbiner.Prof. Calo und dem Präsidenten Gabriele Bes so und Abramo Coe n in Privataudienz empfangen. Tie Deputation überbrachte die Ergebenheitsgruße der Judengemeinde von Korfu. Ter König unterhielt sich mit den Erschienenen nahezu eine Stunde in herzlichster Weise, erkundigte sich über die Verhältnisse der Judengemeinde in Griechenland und ließ sich auch über italienische Juden, eingehend informieren. Ter König entließ die Deputation in huldvollster Weife und gab die Versicherung, daß die Juden als loyale Bürger stets des Schutzes und des Wohlwollens der Tynastie sicher sein können! Uereinswmn. «JSraeltttschE : e" Hamburg, IS. Mai. Der ^eretn für Krankenpflege" kann auf eine ununterbrochene zwethundertjährtge Wirksamkeit im Dienste der Nächstenliebe zurücköltcken. Aus Anlaß dieses seltenen Jubiläums fand am Montag abmd im großen Saale deS Logenheims, Hartungstraße, eine Festversammlung statt, zu der fich zahlreiche Mit' «lieber und Freunde deS BerrmS eingeftmden hattm Nachdem der Chor des Deutsch-JSraelUtschen Synagogenverbandes unter Leitung deS Herm OderkamorS Dreiblatt etnm Psalm vorgetragm hatte, nahm Herr Oberrabbtner Dr. Spitzer das Wort zur Festrede. Redner wies einleitend darauf hti , daß der Verein unter aüm jüdischen Vereinen in unserer Stadt der einzige sei, cer auf eure so langjährige Wirksamkeit zurückblicken könne. Der Verein versuche Liede dm Leiden gegenüberzustellen. Dies fei ein Zweck, der nicht nur vom jüdischen, sondem auch vom rem menschtrchm Standpuntte ote höchste Anerkmnung und Förderung verdime. Der Redner schloß seine Ansprache mtt dem Wunsche, daß dem Verein, auch tm brüten Jahrhundert semes Bestehens so viele Mittel zur Verfügung gestellt würden, daß er seine segensreiche Tättgkett noch tn wett größerem Maße als bisher uusüden könne. Von Herrn Ovcrkarttar Rosenblatt wurde barm noch ein Psalm vorgetragm, worauf daS Vorstandsmitglied Herr Julius Salomon einm Borttag über die Gründung, Entwicklung und Wtrkfamkett des Vereins während feine* zweihrmdertjährigeu Bestehens hielt. Mtt einem Chorgesang schloß die eindrucksvolle Feier. Hamburg, 25. Mai. Am 10. Mai veranstattete die Ortsgruppe der „Moria" im Lotal des Logenheim einen Vortragsabend, an dem ca. *00 Personen retlnahmen. Der Bor,.-ende Herr Julius R o s e n st o ck, Hamburg, «öffnete ote Bersammluog mir kurzen aber treffenden Ausführungen über das Ziel und oie Notwendtgkett der Morta-Organtsatwn. Er legte dar, wie in Palästina mancherlei Kräfte tätig feien, um die Entwicklung des Landes tn wirtschaftlicher und geistiger Beziehung zu fördern. Was ote GefetzeStteuen der ganzm Welt bisher für Palästina geleistet, sei nicht genügend, um die dortige dem grüßten Telle orthodoxe Bevölkerung von dem Einfluß der Resormbesttebungm zu befreien. Man müßte dieses Problem m.t modernen Mitteln anfaffm uno zu diesem Ziel soll die „vloria" möglichst alle Gese-estteum der Wett zujammmsaffen. Durch diese Arbett wird eS hoffentlich dazu kommen, daß das helltge Land bald auch emem Teile der Wanderer aus dem Osten Europas Unterkunft wird dtetm können. Sodann ergr.ff der Redner des AvendS, Heer Dr. Nachmann Schlesinger, Direktor der Tachkemont- Schule in Jaffa, das Wort, um in auSführltchm und schwungvollen Schilderungen barzustellen, wie im heiligen Lande, oem klassischen Bodm der Religion, infolge der modernen Entwicklung ern heftiger Kulturkampf entbrannt sei, sodaß uu Lande der Thora die Thora bedroht fet, deshalb fet eS mtt größter Frmde zu begrüßen, daß die GefetzeStrmm in Europa erkannt haben, daß von ihrer Leite für Palästina noch nicht genug geschehen sei. Man muß dte orthodoxe Bevölkerung Palästinas wtrtjcha.tltch felbstänoig machen, fei cs durch Landbau, Handel oder Industrie. Dadurch kann man fie den Sinflüffen der Reformbestrebungen entziehen. Zu dieser Rresenaufgade sei aber dte Zusammenfassung möglichst aller GesetzeStreuen nötig. Mtt einem nochmaligen begeisternden Appell an die Anwesende»», nicht avzuiaffen von der energischen Ardett für unser heiliges Erbe tn Palästina, schloß die eindrucksvolle Rede. Ter sehr gelungen verlaufene Vortragsabend brachte der hiesige Morm Ortsgruppe eine itattttche Anzahl von neuen Anhängern. Personalien. Halberftadt, 18. Mar. Der Stadtvevorduetenvorsteher Herr Geh. Sanitätsrat Tr. Fincke erösfnetc die Sitzung vom 16. d. Mts. mit solgerrdem warm empfundenen Nachruf: „Meine geehrten Herren! Ehe wir unsere heutigen Geschäfte beginnen, drängt es mich, dein Gefühl aufrichtiger Trauer Ausdruck zu geben, welche uns urrd die ganze Stadt seit den letzten Tagen erfüllt, denn mit schmerzlichstem Bürauern mutzten Wir die Kunde vernehmen von dem Hinschtiden unseres Herrn Kommerzienrates Benjamin Hirsch, welches ich Ihnen im Auftrag der Familie noch offiziell bekannt geben soll. Es ist hier nicht der Ort und würde mir auch nicht im entserntestert gelingen, ein nur einigermaßen zutreffendes Bild des Verstorbenen zu entwerfen, das haben wir ja bei der Bestattung an geweihter Stelle von dem Priester und Reffen in ergreifender und vollendeter Rede gehört, aber es ziemt fich doch, ihm ein Wort der Hochschätzung und Bergung nachzurufen an der Stätte, an welcher er in treuer Mitarbeit an dem Wöhle unserer Stadt gewirkt hat. Meine geehrten Herren! Mtt diesem Verstorbenert ist ein Mann aus dem Leben geschieden, der nicht bloß für feine Vaterstadt Halüerstadt, nicht nur für sein deutsches Vaterland, sondern für den Erdkreis von hervorragender Bedeutung war, denn seine großzügigen Unternehmungen, sein Einfluß machten sich in allen Erdteilen geltend, und nicht zum wenigsten hat er dazu beigetragen, den Namen unseres Halberstadt in den weitesten Kreisen bekannt zu machen. Sein kluger, auf reicher Erfahrung und Begabung gegründeter Rat wurde von vielen Seiten, auch an höchster und einflußreichster SteNe oftmals gesucht und gewertet — was er aber, für unsere Stadt gewesen ist und getan hat, das läßt sich in einem kurzen Worte gar nicht sagen, wir alle haben indes von seinem segensreichert, uneigennützigen Wirken und Streben für seine Vaterstadt genügsam

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