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Der Israelit · 1911-04-12 · Heft 15 (12.4.1911) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
52 (1911)
Issue
Heft 15 (12.4.1911)
Date
1911-04-12
Page
– (sequence 10)
Language
German
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DK. IS. Seite 10. rituelle BluLlüae, die für die Juden so oft die Quelle furchtbarster Leiben wurde. ChwolsonS ausgezeichnete Schrift überzeugte den Kaiser Nikolaus I. so vollständig von -er Unhaltbarkeit jener GeschtchtSlüge, daß er die strengsten Strafen gegen das Verbreiten jenes gefährlichen JrrwahnS verhängen Itefr Diese Lät und andere große Dienste, die er seinen frühen» Glaubensgenossen stets hilfsbereit erwiesen, konnte ihm im Rayon bei allem berechtigten Mißtrauen, das dort gegen Ueberläufer herrscht, nicht vergessen werden. Und nach und nach wand die Dankbarkeit einen mystischen Kranz um das Haupt dieses sonderbaren „Marannen", -er mit seinen jüdischen Freunden zumeist nur in hebräischer Sprache korresponbierte und von den Juden immer als VÜP oder 13TTK sprach. Auf jeden Fall ging mit diesem großen Gelehrten eine problematische jüdische Natur von dannen, von der eines fest stand: daß die Liebe zur jüdischen Wahrheit bet ihr zu spät die Oberhand gewann über die zum äußeren Erfolge, welcher eben nur durch jenen verhängnisvollen Jugendschrttt zu erringen ward. Jassy, 9. April. Unser verehrter Herr Rabbiner Dr. I. Ntemerower wurde zum Rabbiner der altehrwürdigen Gemeinde des spanischen Ritus in Bukarest ernannt. Die Jassyer Judenheit, in deren Mitte Dr. Ntemerower seit 14 Jahren so vielseitig und segensreich gewirkt, sieht ihren geliebten Führer ungern scheiden, findet jedoch Trost in dem Gedanken, baß er in der Hauptstadt des Landes Gelegenhei; haben wird, den rumänischen Juden zu dienen. Die hi-stgen Vereine werden ihrem Meister zu Ehren »er Jsraeltt i i i . i „ - ■ —■ . ■ ■ i — >1 .. ein Fest veranstalten, um ihm vor seiner Abreise ihre Verehrung auSzubrücken. Briefkasten. A. H. Wir erbitten uns die Arbeiten zur Ansicht. H. B. Der Artikel ist durch die meisten politischen wie durch die gesamte jüdische Presse gegangen und wir haben ihn aus der „BofstfchenZeitung" mit Quellenangabe übernommen. L. Sch. Das Gedicht eignet fich leider für uns nicht. L. M. in R. Wir messen der Sache nicht so viel Bedeutung bet, um fie in solcher Weise brettzutreten. Besten Dank. B. I. in L, A. G. und viele andere. Konnten leider wegen Raummangels Ihre Beiträge in der Peffachnummer nicht unterbringen. Manuskripte folgen mit Dank zurück. Kr. in B. TS kann nicht die Ausgabe einer jüdischen Zeitung sein, deren Entscheidung einem Rabbiner zusteht, zu beantworten. DaS gilt ganz besonders für Ihren Fall, der erstens ziemlich kompliziert ist und zweitens in einem Orte spielt, wo es an gesetzestreuen Rabbinern wahrlich nicht fehlt. M. G in Kassel. Unter JVH31D ITHDl? versteht man die besonders in Palästina geübte Methode, ' _IS. MM Ml den jüdischen w.e den gesamten Unterricht in hebrät s ch er Sprache zu letten. — Besondere Vorschriften für die Beschaffenheit des Schrankes existieren nicht. Uereinskalender. Verein Mekor Chajim. (Bereinslokal Langestraße 18.) Samstag, 15. Aptil, nachmittags 4 Uhr tm Hörsaale der Synagoge Frtedberger Anlage: Bortrag deS Herrn Jacob R o f e n h e t m: DTtPTT TtP* inöerecK^ Rällel. .1 .2 .« sagen die faulen Leute. Mit .2 .tf .3 zog man einst auf Beute Und ohne .2 .3 mit roher Hand, Machte man .dr .3 .2 des Feindes Land. Des .de .2 .3 Erstes ist Gott geweiht; Mit .3 .K .2 wird Stein an Stein gereiht. Auch kann so werden genannt, Wer das Rätsel noch nicht fand. ftrin ImntuHii m «u*it «uniou nient viraniwnrtiieli; lnsDasoniiBrs ist es ausschliesslich SaeHn der Lasar, die in Inseratenteil «niltmm empfnMaagun rttnallerWam oder sensUplniahn religlsugesetzllchen Gharakters auf Ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Telegramm-Adresse: Kefop Frankfnrtmat». Telephon: R*. 88. 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(15773 MC- Kot oder f**ßi**tt O-darfsfSlle« bitten wir unsere neretzri. Kefer. stets die Inserenten unseres Klattes gu berSdrstchtige«. "ZM SMF* Aufruf I Wl Eine hochachtbare Familie, die durch unglückliche Ereignisse ihr Vermögen verloren hat, kan« ihre Tochter «nr verheirate«, wen« ihr die Hilfe edler Mensche« z« teil wird. Die seiner Zeit bereit gestellte Mitgift ist nämlich ebenfalls in Verlust geraten. ES wäre sehr zu wünschen, wenn recht viele sich tatkräftig an dieser dringenden Mizwoh beteiligten. Jeder der Unterzeichneten ist bere.t freundl. Spenden entgegenzunehmen. Dr. M- Cahn, Proo.-Rabbiner 511 Sutöa. S. Bamberger, Rabbiner, Sennheim. Dr. S. Bamberger. Distrtftfs-Rabb. Bad Hissingen. Rabbiner Jos. fl. Buffenroieser, Sfrabburg 1. 6. Dr. §. Carlebath, Rabbiner, Liibeft. Dr. B, Ehrentreu, manchen. Dr. M Jacobson, Rabb., önesen. Dr. Kiein. öereinsrabbiner. Nürnberg. Dis(rih(srabbiner Dr. Pincftas Rohn. Ansbach. Rabbiner J. nobel, Kälber siadf Sanitäts-Rat Dr. Rosenbaum, Frankfurt a. M. Dr. 6. Wem, Buttismeiler. amm Aufruf! Die Anforderungen, die in den jüngst verfiossenen Jahren an die Tätigkeit unsere- BereinS gestellt wurden, insbesondere durch die, durch denselben eröffnet« Augenklinik in Jerusalem, find so groß gewesen, daß die Mittel nnsereS Vereinerschöpft sind und derselbe sich genötigt steht, eine außerordentliche Sammlung zu veranstalten. 1584:> Der Verein Lemaa« Zion entfaltet seine reiche Tätigkeit durch Krankennnterstütznng und Förderung der Arbeit unter bei Bevölkerung Jerusalem-, sowohl durch fachgemäße Ausbildung, wie auch durch Gewährung zinsloser Dahrleh«. Außerdem hat derselbe Armenapotheke« eingerichtet u. unterhält Kliniken, sowohl für allgemeine Krankheiten, wie auch eine Spezialtlinit für Angenleidende. In den letzteren wurden in den jüngsten drei Jahren 66897 allgemeine und 100974 Augenkrankheiten behandelt und 42S Operationen mit Erfolg ausgeführt. ES wäre rin unbeschreibliches Unglück für die Bevölkerung Jerusalems, wenn der Verein au- Mangel an Mitteln genötigt wäre, seine reiche Tätigkeit einzuschränken und bitten wir unsere Glaubensbrüder um Zuwendung von Mitteln. Geldspenden find an unfern Kassier Herrn Comm.-R. Louis Feist, Frankfort S. M., Zeil 114 zu richten. Frankfurt a« M., 1 Nissan 5671. Verein bemann Zion Palästinensischer Hflfsverein. Talmnd-Thora-Institnt Sehwabaeh. (Bayern) Da nur wenig Plätze verfügbar werden, so wollen Anmeldungen für das im Herbst beginnende Schuljahr baldigst längstens bi- 15. Mai, eingereicht werden. (15814 Da« Direktorat: Am hiesigen Platze befindet sich eine Familie mit sechs teilkleinen Kindern ««verschuldet in großer Notlage und durch schwere Krankheiten der Frau ist edem Vater nicht möglich, die Familie zu ernähren, weshalb ich an alle Edeldenkende mit der Bitte herantrete, ihre milve Hand zu öffnen und der sehr bedrängtet Familie eine Unterstützung widerfahren zu lassen. Spende« sind z« richten an Josef Goldsehmldt 1. in Ober-Deeme« (Ober-Hesien). 15824 Die Israel. Gemeinde. Hermann Sicke 1, erster Vorsteher. rv" Die "UW Seifenfabrik von Hax Wolf & Co., Laagen i. Hessen gegr. 1878 empfiehlt ihre rühmlichst bekannten Fabrikate. Spezialität: Kernseife, Schmierseife, Seifenpulver und Sods. 14884 Die Fabrik ist der strengste« orthodox. Aufsicht unterstellt und stehen iteon Hechscher aus Wunsch zur Verfügung. Israelitisches Männerheim Bad Nauheim. Aufnahmegesuche für die Saison 1911 stnd bis spätestens 20. März, unter Beifügung eines ärztlichen Attestes, wonach speziell eine Kur in Nauheim erforderlich ist, einzureichen. Das Kuratorium -es Isr. Mäuuerheims Da- Uauheim (zlnterstützurigrvfrein für unbemttt. jüd. Kurde-luftige) i. A.: David Fürth, (15840 Frankfurt a. H., kl. Pfiugstweldstraste 9. Rabbiner Dr. $* Mannes. SSISIGIS1TSSSSSGSTSDDSGS Mazzenfabrik Gegr. 1854. Mazzenfabirk Der Unterzeichnete empfiehlt auf kommende Ostern sowie von jetzt ab fflauen in bekannter prima Qualität und billigsten Preis. Auch stehen Probesendungen zur Verfügung. Bald« ge Aufträge erwünscht. 15531 lasse Glanberg, lab.: Hermann Glauberg Langenselbold bei Hanau am Main. Wie früher bezeuge ich, daß auch in diesem Jahre die ] Glauberg'sche niLv-BSckerei in Langenselbold von niir < beaufsichtigt wird und die dort hergestrllten MLv als i HDD Sv ->V2 empfohlen werden können. ' Hanau, im Februar 1911. , Dr. Bamberger, Provinzial-Rabbiner. K3(£(S< «f

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