Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 52 (1911)
- Issue
- Heft 13 (30.3.1911)
- Date
- 1911-03-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Getto 8. Nr. 13 Der Israelit. 30. März 1911 „Die heute von dem „Verein zur Erhaltung des überlieferten Judentums" nach Neumanns Festsälen einberufene und von mehr als 600 jüdischen Gemeinde- Mitgliedern besuchte Versammlung spricht ihre Befriedigung auS über die regelmäßige Veröffentlichung der Austritte aus dem Judentum seitens der jüdischen Gemeindeverwaltung, andererseits richtet sie mit Rücksicht auf die erschrrckend große Zahl der Taufen und Mischehen in der Berliner jüdischen Gemeinde die dringende Aufforderung an den Vorstand der jüdischen Gemeinde, alle auf Erhaltung des Judentums gerichteten Bestrebungen wirksamer als bisher zu unterstützen. Nicht in einer der jeweiligen Zeitströmung felgenden Reformierung des Judentums, sondern in der Pflege und Kräftigung des jüdischen Bewußtseins und Erziehung der jüdischen Jugend im Geiste des überlieferten Juden tums erblickt ste die Veste Schutzwehr gegen Abfall und Jndifferer ÜSrnus." Hannover, 20. März Seit längerer Zeit sind hier Bestrebungen im Gange, einen modernen Kinderhort zu gründen, der die Kinder des hier zahlreich ansässigen jüdischen Proletariats (Ob sich Wohl keine schönere und treffendere Bezeichnung für die jüdischen Armen finden läßt? Die Red.) in der schulfreien Zeit aufnimmt. Durch die Initiative der A u. F. Stmonschen Stiftung sind jetzt die vorbereitenden Arbeiten zu einem Abschluß gediehen. Etwa 20 000 Mark wurden durch Sammlungen aufgebracht, 31600 Mk. sowie das Baugrundstück gibt ein seinerzeit von Moritz Simon gegründeter Verein zur Förderung des Handfertigkeits- Unterrichts; insgesamt 32 500 Mk. gewährt die A. u. F Simonsche Stiftung. Ein großes Grundstück für Garten bau und für Erholungszwecke stcht zur Verfügung, Werkstätten zur Beschäftigung der Kinder werden gebaut. Der Grundgedanke ist, den Nachwuchs unserer ärmsten Glaubensgenoffen, der ohne Eingriff von außen dem Hausierhandel oder ungelernten Berufen überantwortet wird frühzeitig zur Freude an gelernter und gewerblicher Tätigkeit zu erziehen, was hoffentlich später seinen Einfluß auf die Berufswahl ausüben wird. An der Spitze des vorbereitenden Komitees stehen die Herren Sigmund Federletn, M. Jaffö, Dr. Katz, Semtnardtrektor Dr. Knoller, Sartorius Rheinhold und Frau N e u b e r g. Man hi fft, bald mit dem Neubau beginnen zu können. Halle a. S., 22. März. Vor etwa zehn Jahren kam aus Amerika ein lrd ger jüdischer Herr, der sich in der neuen Welt zu einer christlichen Sek:e bekannt hatte, nach Halle. Da er sich sehr generös zeigte, bet vielen Gelegenheiten eine offene Hand hatte und mancherlei Wohltättgkettstnstitutionen bedachte und fast nur mit Juden verkehrte, übersah man mit der Zeit, daß er Loch immerhin Renegat war. Es kommt ja auch dabei nicht darauf an, ob bei seinem Austritt aus dem Judcntum und Uebertritt zu einer ter zahllosen Sekten, die in Amerika existieren, eine eigentliche „Taufe" stattgcfunden Der Mann, der auch keine jüdischen Kultussteuern zahlte und sich von allen jüdisch-konfesstonellen Betätigungen fernhtelt, war rach seiner eigenen Aussage kein Jude mehr. Bor einigen Wochen starb besagter Herr, und seine jüdischen Freunde fühlten den unwiderstehlichen Drang, 'da ja eine Taufe bei der Sekte, der er angehörte, nicht positiv nachweisbar war, den Mann vor der Verbrennung noch jüdischer Vorschrift anzuklciden. Daß ihnen die christliche Hauswirtin zuvor kam und den Toten von anderer Sette nach christlichem Brauch bekleiden ließ, ist hier nur nebensächlich. Was hier aber ,ut Kennzeichnung der von dem Verstorbenen gar nicht einmal erbetenen Toleranz des Vorstandes und Rabbiners der jüdischen Gemeinde in Halle zar wetteren Kenntnis gebracht zu werden verdient, ist folgendem: Als sich ziemlich viel Trauergäste in der Wohnung des Verstorbenen etngefunden hatten, ließ einer der »freunde des Verschiedenen den Rabbiner bitten, eine Leichenrede am Sarge zu halten, mit dem Zusatz, daß der Rabbiner in Anbetracht, daß der Tote aus dem Judentum ausgeschieden, quasi als Privatmann sprechen könne und nicht tm Talar erscheinen möge. Aber der derzeitige Herr Rabbiner in Halle a. d. Saale ist ein noch sehr junger Mann. Und er antwortet bet der hastigen Zusage seines schätzbaren geistlichen „Beistandes", gegen den sich der Tote auch nicht mehr wehren konnte, er komme nur in Gala, Pardon, tm Talar als Leichenredner oder überhaupt nicht. Und so erschien, zum nicht geringen Erstaunen der Trauer- Versammlung, der Rabbiner der jüdischen Gemeinde zu Halle a. d. Saale an derBahre eines aus dem Judentum offiziell ausgetretenen Mannes, offiziell in der den Rabbiner kennzeichnenden Amtstracht, also ebenfalls offiziell als der Rabbiner von Halle a. d. Saale. Und der Vorstand der füdischrn Gemeinde zu Halle a. d. S. sanktionierte austrücktich das Verhalten seines Rabbiners, im strikten Gegensatz zu Berlin, wo der Vorstand sclches nicht gestattet. Und der derzeitige jugendliche Rabbiner von Halle setzte sich mit wohi neun Zehntel seiner Amisgenossen in schroffen Wiederspruch. Jetzt kommt es auf zwei Tinge an, bei denen es sich entscheiden muß, ob ein Vorstand die jüdische Reputation etner Gemeinde als quautirö negligeable, als etwas Nebensächliches derrachten und behandeln kann, cder vb Mitglieder einer Gemeinde, ohne Rechenschaft zu verlangen, von einem Vorstand mit ihrer Reputation umspringen losten, wie diesem beliebt. Ferner wird entsch reden werden, ab ein junger Mann, der zum Rakbmer „bestallt" worden ist, über den Kopf seiner Gemeinde hinweg und ohne sich in einem so heiklen Fall mit dem Vorstand zu besprechen, diese ganze Gemeinde desavouieren darf. Und dann das Resümee: wird die Gemeinde sich mit dem Vorstand solidarisch erklären. Oberdorf-Bopfingen (Württb.), 27. März. Infolge des „Aufrufes" in der vorletzten Nummer Ihres gefch. BlatieS anläßlich der Notlage in Jerusalem wurde hier eine Kollekte veranstaltet, welche die schöne Summe von 320 Mk. ergab. Gewiß ein ehrendes Zeugnis für den Sinn für in der hiesigen Gemeinde! Möchte dieser wohltätige Sinn sich in vielen Gemeinden betätigen, sodaß die schreckliche Not im heiligen Lande wenigstens einigermaßen gelindert werden kann. Kassel, 26. März. Gelegentlich des Geburtstages des Prtnzregentenvon Bayern sandten 8 Bayerinnen aus dem hiesigen jüdischen Pensionat Heine ein Glückwunschtelegramm an ihren Landesherrn. Vor wenigen Tagen wurde nun denselben als Antwort das Bild des Prtnzregenten mit einem Dankschreiben zugestellt. Hanau, 25. März. Im nahen Großkrotzenburg fand am 17. cr. ein min *"IÖD "sl^N statt. Zu Ehren der Feier hatte außer vielen Einwohnern auch der katholische Pfarrer sein Haus mit päpstlichen Flaggen geschmückt. Rom, 17. März. Der König von Italien hat dem Oberrabbtner von Rom anläßlich der Jubiläumsfeier den Orden der Krone von Italien verliehen. Der Vorstand der römischen jüdischen Gemeinde veranstaltete zu Ehren des Oberrabbtners ein Bankett, an welchem die Rektoren aller Hochschulen, Vertreter des Magistrats, der Stadt Rom und andere öffentliche Funktionäre teilnahmen. Uereinswcsen. Frankfurt a. M, 16. März. Der Verein zur Pflege der idealen Interessen jüdischer junger Leute „M o n t e f o r e" versendet seinen Jahresbericht pro 1910. Der Verein ist auch tm abge'aufenen Jahre seinen Aufgaben gerecht geworden. Im Winterhalbjahr fanden jeweils am Mittwoch Abend Vorträge statt, deren Themen zum größten Teil der jüdischen Geisteswelt entnommen waren. Die Lehrkurse in französischer und englischer Spruche, sowie in Stenographie, die Bibelvorträge (Schiurim) jeweilig am Samstag Mittag, der Literarische Lesezirkel und der Turnkurfus wurden wie früher beibchalten und im allgemeinen fleißig benutzt. Zu den vom „Talmud-Thora-Veretne" im Winterhalbjahre jeweils am Freitag abend nach Schluß des Gottesdienstes veranstalteten Lehrvorträgcn war den jungen Leuten auch diesmal wieder freier Zutritt gewährt Die Btblt. thek hat auch im letzten Jahre eine beträchtliche Vergrößerung ihres Bücherbestandes erfahren. Erwähnt seien noch die musikalisch-deklamatorischen Abende, die einmal in jedem Monate im Saale der Frankfurt-Loge stattfanden. Ebenso die Freitag- Abend-Zusammenkünfte, die sich einer mit jedem Jahre steigenden Beliebtheit erfreuen. Der Kassenbericht bilanziert mit dem Betrage vo 15 044,47 Mk. Berlin, 21. März. Die „Frauengruppe der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums" hielt am 16. März ihre diesjährige Generalversammlung ab. Frau I Osterweil leitete als erste Vorsitzende die Versammlung und gab den allg< meinen Jahresbericht über die Vercinstatigkeit. Alsdann wurde der Kassenbericht der Renbantin Frau M. Strauß sowie die eingehenden Berichte derKommtsstonsvorstcheri.?nen für Krankenfürsorge urd Stellenvermittlung entgegengenommen. Nach densklbkn hat der Verein auch in diesem Jahre viel Erfreuliches geleistet und feine Mitglied erzähl erheblich vermehrt. Der bisherige Vorstand wurde wtedergewähit und an Stelle von Frau S. Osterwetl, die ihr Amt treten anderweitiger Inanspruchnahme nicderlegt, Frau B. G a l e w s k i mit der Leitung des Vereins betraut. Hannover, 22. März. Der „Verband der jüdischen Jugendveretne Deutschlands" hielt am Sonntag im Konzelthause seinen ersten Verbandstag ab, der von Delegierten aus allen Teilen des Reichs zahlreich besucht und ven dem Berbandsvorsttzenden, Rechtsanwalt Dr. A p f e l - Berlin, geleitet wurde. Nach mehreren Begrüßungsansprachen im Namen verschiedener jüdischer Orcanisationen und der Gemeinde Hannover beganren die Verhandlungen mit der Erstattung des Geschäftsberichts durch Herrn Dr. Ftnkel-Berlin. Ter Verband wurde vor anderthalb Jahren tn Berlin mit 25 Vereinen und einer Mitgliederzahl von 1295 gegründet und umfaßt jetzt 80 Vereine mit rund 9000 Mitgliedern. Es wurde ein Verbandsorgan als Monatsschrift gegründet, von dem bisher fels Nummern erschienen sind- Normalstatuten für die Jugendveretne wurden ausgearbeitet, den Vereinen Bücher und Bioschüren für ihre Bibliotheken iikerwtesen, hebräische Sprachkurse wurden eingeführt usw. Besonders hervorgehvöcn wurde die Förderung -er Jugendbewegung durch die jütischen Organisationen. Die Berbandsrechnvng schloß mit einem Kassenbestande von 3425 Mk. ab; außerdem sind dem Verbände in letzter Zeit rund 1000 Mk. als Spenden von Förderern der Jugendsache zugegangen. Dem Geschäftsbericht folgte eine ausgedehnte Besprechung über alle die Jugend bewegung berührenden Fragen. In der Nachmittags sitzung beschäftigte sich der Berbandstag Haupt ächlich mfi den auf Statutenänderung gerichteten Anträgen. Abends war zu Eh en der Delegierten ein Purimball veranstaltet, gelegentlich dessen Grillparzers „Esther" aufgeführt und ferner turnerische Vorführungen von der jüdischen Turner schaft geboten wurden. Leipzig, 15. März. Das Leipziger Tageblatt richtet: Dre „Ortsgruppe der Freien V etnigung für die Interessen des orth doxen Judentums" hielt am Mittwoch abe d Pfaucnsaal des Zoologischen Gartens eine öffentlich Versammlung ab. Der Saal war bis auf letzten Platz gefüllt. Als erster Redner betonte Herr Rabbiner Dr. Munk-Berlin tn seinem Bortrage: , gesetzestreue Judentum tn den Kämpfen der Gegenwart wie gerade die starken antireligiösen Strömungen tm wo dernen Geistesleben einen Zusammenschluß aller, denen die Erhaltung des Judentums am Herzen liegt, unbedingten Forderung machten, zur gegenseitigen Festt gunp, zur gemeinsamen Abwehr, vor allem aber um Zukunft, um das Heranwachsende Geschlecht der Idealen der Väter zu erhalten,' den Eltern das Rüstzeug, den Kindern die Schriften zu schaffen, die ihnen das Ber stättdnis der Gegenwart tm Lichte der überlieferten Glaubens erleichtern und vertiefen. Herr Rabbiner Dr Auerbach -Halbcrstadt sprach über die praktische Ta tigkeit der „Freien Bereinigung", die zahlreichen Zwe ihrer Wirksamkeit, vor allem über die Fürsorge für tn Deutschland ja so häufig vorhandenen kleinen und ver armenden Gemeinden und über das großangelegte Schul werk in Palästina. Dann wies Herr Dr. Hilde h e t m e r - Berlin nochmals darauf hin, wie in unserer Zeit alles auf Bereinigung, auf die großen Verbände hinstrebe, im wirtschailltchen wie im Geistesleben, wie jede Idee, jedes große Ziel nur durch einen machtvoller alle Gleichgesinnten umfassenden Bund lebensvoll bleiben und sich wirksam durchsetzen könnte in der Gegenwart Unter dem Eindrücke der gehaltvollen Reden traten nahezu 100 neue Mitglieder der Ortsgruppe bet. Wettere Bet trtttserklärungen und sonstige Anfragen beliebe man„ richten an Siegfried Felsen st ein, König Johann Straße 29, der zu jeder näheren Auskunft gerne bereit ist. Hanau, 20. März. Um auch am hiesigen Plaize dem P u r i m f e st e tn einer dem Charakter des Tages enrsprechenden frohen Stimmung Ausdruck geben, versammelten sich am Dienstag Abend im festlich dekorierten Restaurant Cassel mehrere hiesige Damen und Herren zu einem Purimesscn, bet dem den Teilnehmer neben den kulinarischen Genüssen wohlgelungenc mustka lische und humoristisch-deklamamatori'M Vorträge manntg faltiger Art dargeboten wurden. Es steht zu hoffen, daß nunmehr alljährlich — der Anregung der Anwesenden zufolge — ein solches feuchtfröhliches Fe zustande kommt. Basel, 23. März. Soeben ist ber siebente Jahres bericht des „Israelitischen Spttalvereins erschienen. Die Frequenz der Anstalt hat auch im ver gangenen Jahre eine Zunahme in der Zahl der Patienten aufzuweisen. Neben den Kranken, die für ihre Berpflegungskcsten aufkommen, wurde der weitaus größte Teil der Patienten zu dem niedrigsten Satze von 1,50 Fr pro Tag behandelt. Ausgegeben für Haushaltungslosten wurden 13 445 Fr.- für Gehälter 3447 Fr., für Zinsen und Leibrenten 2125 Fr. — Dagegen stnd an Verpflc g'mgsgeldern eingegangen 7639 Fr., an Jahresbeiträgen 8318 Fr. und an Spenden 6538 Fr. Das Spital hat Mieter viele neue beitragendcn Mitglieder erwerben können und stnd die Jahresbeiträge pro 1910 um 1000 Franken gegenüber dem Vorjahre gestiegen. Ebens flössen die Naturalgaben reichlich und das Damen Komitee hat sich in aufopfernder Weise in den Dien der guten Sache gestellt. Der Bericht spricht dem Arzte, Herrn T r. W o r m s e r, der Verwalterin und Oberin für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit den wohlverdienten Tank aus. Der AustaltSarzr bringt in ausführlicher Darstellung sämtliche im Spital behandelten Fälle von Krankheiten zur Kenntnis, woraus wir entnehmen können, daß 112 Patienten im Spital behandelt wurden Brün», 21. März. Der hiesige junge Verein „Machstke Hadas" kann auf eine erfolgreiche Tätig feit zurückblicken. Er hat eine Fleischbank ins Leben gerufen, welche verläßliches Koscher-Fleisch in bester Quali tat zu gewöhnlichem Preise verkauft. Diese Einrichtung stieß auf kolossale Schwierigkeiten und hatte fast unverhältnismäßig große Opfer gefordert. Ferner hat de Verein ein Bethaus nach altjüdischem Ritus eröffnet, welches fich so gut bewährt, daß jetzt schon zu jeder Gebetzett 20—30 Andächtige erscheinen, während es'am Anfänge nur schwer möglich war, Minjan zusammenzu bringen. Der Verein macht es sich auch zur Aufgabe, ni5W np*7SJ in hergebrachter Weise zu üben. Täglich erhalten durchwandernde Fremde Unterstützung. Freitag Abends und Samstag werden in der Regel auch Fremde verköstigt. Zu Chanuka wurden über 20 Kinder mit vollständiger Winterkletdung versehen. Der Verein unterhält eine zwetklasfige Schule, in welcher über 50 Kinder unentgeltlich Unterricht tn Thora erhalten, und mehrmals wöchentlich finden religiöse Bor träge für Erwachsene statt, welche fich der größten Bc liebtheit erfreuen und guren Zuspruch genießen. Der Verein veranstaltet bei besonderen Veranlassungen entsprechende Festlichkeiten, um die Jugend mit de n Wesen des grsttzestreuen Judentums vertraut zu machen.