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Der Israelit · 1911-03-16 · Heft 11 (16.3.1911) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
52 (1911)
Issue
Heft 11 (16.3.1911)
Date
1911-03-16
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seit« s. Nr. n Der Israelit. Geschichte des menschlichen Denkens die Versuche der mechanischen Naturerklärungen nur kurze Lebensdauer hatten und daß sie Immer nach tieferem Eindringen ausgegeben werden muffen. Die einzig mögliche und erschöpfende Erklärung für die Naturzweckmäßtgkett, wie für die Welt überhaupt, könne immer nur Gott, als Urheber der Welt und ihr beständiger Lenker sein. Lebhafter Beifall lohnte die Ausführungen des Referenten. Berlin, 8. März. Ein Fest, wie eS die Reichs- Hauptstadt wohl noch selten gesehen hat, feierte die Chewra Kadischah der Israelitischen Synagogengemeinde Adaß Jtsroel anläßlich ihres Stiftungsfestes am "Hk '7* Während in sonstigen Jahren sich an vielem Tage nur die „Misaskim" zu eine « Festmahle vereinigten, hatte diesmal die Chewra anläßlich oes 10jährigen Bestehens des aus kleinen Anfängen hervorgewachsenen Israelitischen Krankenheims ihre sämtlichen Mitglieder . etngeladen und die Beteiligung von 300 Personen beim Festmahle ließ erkennen, wie erwünscht ein derartiges flvhes Fest im Kreise der Adaß Jisroel gewesen. Hebräische und launige deutsche Luder, Ansprachen des Vorsitzenden der Chewra Kadischa, Herrn Moritz Knotler, sowie der Herren Rabbiner Dr. Munk, Dr. Hildesheimer, Professor Berliner und Dr. E. Btberfeld trugen zu Hebung rchtjüdischer Frstesfreude bet, die ftch fortsetzte, a;§ das Benschen nach amerikanischer Art versteigert wurde. Männer und Frauen, Alt und Jung suchten sich in ihrem Spenden zu überbieten und es konnte cm Schluffe eine stattliche Summe als Erlös an die Chewra übergeben werden. Eine Verlosung wertvoller Gegenstände, die sämtlich von Chewrafreunden gespendet worden waren, launige Borträge und Theäteraufführungen erfreuten die Teilnehmer noch bis in die Morgenstunden und die frohe Erinnerung an dieses Fest, welches restlos jüdischen Geist nach alter Väterwetse atmete, wird in dcn Kreisen der Adaß Jisroel-Gemetnde noch lange lebendig bleiben. Basel, 12. März. Der Bericht des Waisenhauses pro 1910 ist soeben erschienen. Derselbe konstatiert mit Freuden die günstige Fortentwicklung dieses Instituts und die Sympathien, die es in der jüdischen Bevölkerung der.Schweiz genießt. Die Mitgliederzahl ist seit 1905 von 444 auf 555 gestiegen, lvese brachten 13 500 Fr. B e i t r ä g e, davon leistet Basel 5700 Fr., die übrige .Schweiz 6400 Fr. und daS Ausland 14OO Fr. Die Spenden haben sich verdoppelt und betragen 8900 Fr. Die Ausgaben find verhältnismäßig niedrige geworden, und kosten heute die 25 Zöglinge im ganzen 19 600 jYt. Betriebsspesen. Die Anstatt ist auch in diesem Jahre durch die Einrichtung der elektrischen Beleuchtung vervollkommnet worden. Der Gesundheitszustand der Zöglinge war befriedigend. Bon den Zöglingen, die tm Berichte mit Namen aufgesührt werden, sind 6 aus Basel, 4 auS Baden, 2 aus Bern, 7 aus Genf, 2 aus Bcemgarten, 2 aus St. Gallen, 3 aus Zürich, 3 sind Pogromwaisen aus Rußland. Krakau, 3. März. Vor einer zahlreichen Versammlung sprach gestern im hiesigen jüdisch-religiösen Bildungs- Verein \TTnö Herr Dr. Munk aus Lemberg über „Die Bedeutung und die Lehren des Purim fest es". Der bewährte und um die Hebung des Thoragedankens in Galtzren sehr verdiente Redner erntete mit seinen Ausführungen großen Verfall. Szaszregen, 8. März. Gestern hielt die vor Jahresfrist gegründete TH^ri DUV ihre erste Generalversammlung ab, zu der die hiesigen Mitglieder sorvchl wie die des Bezirkes beinahe vollzählig erschienen waren. Cs galt nämlich Heeresschau zu halten über die lokale Kernrruppe des unverfälschten talmudtschen JudentumcS, dle, dank der zielbewuhten, begeisternden Führung unseres allv-rehrten Herrn Oberrabbiners I. Freund, nunmehr stets wohlorganistert und in geschloffenen Rethen austritt. Der Sitzung ging ein "72271 voran über die im verfloffenen Jahre verst rbencn den der Herr Rabbiner mit gewohnter Meisterschaft abhielt und in deffen Verlauf er in überzeugender, zu Herzen gehender Weise varlegte, daß die vornehmste Bedingung eines echt jüdischen Lebens — das Thoralernen sei. Nach Schluß der hierauf erfolgten Generalversammlung, die auf Antrag dcs Herrn Rabbiners, des wiedergewäblten Vorsitzenden, HerrnRabbinatsaffeffor A. Fixe! zum Ehrenpräsidenten, Herrn M. Kästner zum V:zepräfidenten und die Herren Krauß, Szabo und Steuer zu 0^2.3 wühlte, ging man an die Beendigung der fflfOBtt- Bei Wiederverteilung von fanden sämtllche riirDDÖ Abnehmcr. Ziorna, 6 März. Die „Hechscherim-Kommtision" deS „M a ch f i k e Hadas-Veretns" für die Komitate Oedenburg. Eisenburg, Raab und Velzprem h'eltam Montag, den 27. Februar in Csorna eine Sitzung unter Vorsitz des Oberrabbiners Herrn Joel Fetln er aus Beleb. Bach der Einvernahme einiger sachverständigen Exoerten beichlieht di-; Kommission einhellig, daß Spezerei- Großhandlrr nur in dem Falle in b.zug am nDQ War er als verläßlich empfohlen werden dürfen, wenn d e HDS Waren in einem abgesonderten Lokale eingelagen, gepackt und expediert werden. Der Schlüssel des Lokales muß sich ständig bei einem vom Ortsr> bbiner zu bestimmenden "D1V befinden, der das AuSpacken und Expedieren der Waren stets überwachen muß. In Detail- Geschäften wird der Verkauf von p[D£ Waren nur dann gestattet, wenn dieselben nach dem Einlangen im Beisein eines -,27V in Pakete gepackt und von demselben versiegelt werden. Es gelangte nun das Gebühren einiger gemeldeten Fabrikanten und Großhändler zur Ueberprü'ung, in deren Folge einige als verläßlich anerkannt und empfohlen, eirüge andere aber als unverläßlich befunden wurden. Die Kommission beschließt ferner, nachdem auf dem Gebiete des Vereines, speziell im Oedenburger Komttat, viele Exporteure von ->L?2-Waren wohnen, im Wege der jüdischen Presse des In- und Auslandes bekannt zu machen, daß der „Machsike HadaS- Beretn" in Csorna gerne bereit ist, über die Verläßlichkeit der Exporteure Auskunft zu geben, um jedermann Gelegenhett zu bieien, sich zu überzeugen, ob die von bezogene ^V2'Ware dem nV^D tatsächlich entspreche. Kassa, 1. März. Als vor einigen Jahrzehnten die Sammlung der Geietzestreuen unserer Gemeinde unter der Fahne der Orthodoxie crft lgte, da war nichts als der Wille der wenigen staunenswert, die aus dem Nichts eine Welt schaffen wollten. Die Aufmunterung aus der Fremde schloß immer mit dem B.tleidswort in maxni8 voluisse sat est. Es ist jetzt anders. Elne ganze Schar selbstbewußter ’TöSfi steht wie eine gerüstete Phalanx Himer der rTTUT Unsere Institutionen blühen wie nirgends, denn man lernt! Erhebend war die am 15. Schewat gehaltene Schtumfeier der Schaß-Chewra. 150 *mn ^2 saßen beisammen und »'achten durch ihre geistreiche uno tiefsinnige ->"12*7 ,T7in das Fest zu einer wahren niiJÖ StP ."7N2L7- Personalien. Carl Guggenheim b'Xl- Frankfurt a. M., 12. März. Eine charakteristische Persönlichkeit unserer Gemeinde ist, wie bereits kurz mt> geteilt, mit Herrn Carl Guggenheim 7>"2£7 am Dienstag, der 7. Adar von uns geschieden. Wer kannte wohe nicht den achtunggebietenden Greis, in dem jeder Zoll ein Jude war, der, wiewohl nicht Frankfurter von Geburt, in das Leben unserer Kecüllo so htneingewachsen war, daß er geradezu zu ihrn historischen Trägern gehörte? Carl Guggenheim war 1823 in G a i l in g e n geboren. Als Sohn einer hochangesehenen Familie (ein Bruder des Verstorbenen wirkte noch bis vor wenigen Jahren als Bürgermeister in seiner Vaterstadt) genoß der Knabe in der damals größten von echtem jüdischen Leben durchströmten jüdischen Landgemeinde Deutschlands eine Erziehung, die den festen Grundstein für ',ein spateres jüdisches Leben und jüdisches Wirken legie. Schon in den frühesten Jünglingsjahren ging er noch Würz bürg, wo er zu Füßen des alten „Würzburger Raw" sein Thorawissen vertiefte und erweiterte. In Karlsruhe, wohin er im Revolutionsjah e 3848, nicht zuletzt aach infolge der Unruhen, ging, schlug er nun die kaufmännisch; Laufbahn ein, auf der er durch unermüdlichen Fleiß und unerschütterliche Redltchkett, ohne dem Thoraideal nur um Haaresbreite unt.eu zu werden, fich eine geachtete Stellung im Leben errang Im Jahre 1862, während der Hochflut der Reform, verließ der bekannte Rabbiner Dr. Auerbach der felsenfest im Boden der heiligen Ueberlteserung wurzelnd, den neuen Strömungen, die auch den Weg in seine Gemeinde fanden, nicht nach geben wollte, seinen Rabbinalsposten in Darmstadt und siedelte nach Fron'surt über, von wo er nachher nach Halber st adt berufen wurde. Ihm schloß sich in Frankfurt Carl Guggenheim an, und bald hatte der für nxTI ,TYlfl begeisterte junge Manderart das Herz des Meisters gewonnen, daß ihm dieser seine Tochter als Gattin anvertraute, mit der der Verstorbene in naherzu 50jähriger gesegneter Ehe dcs Lebens Freud' und Leid treulich teilte. So war es dem Verblichenen beschledm, fast ein halbes Jahrhundert das Aufblühen unserer Gemeinde niltzuerleben und viele Jahre hindurch aus seinem reichen und gründlichen Wtffen heraus tT2-n min zu sein. Ein wahrer H lim rH", genoß er und sein gan.es Haus, das als weithin leuchtendes Bild jüdischer Treue und schlichter Frömmigkeit galt, grenzenlose Wertschätzung in allen hiesigen Kreisen. Auch in schwerem Leide sein aufrechtes Gonvrrtrauen vorbildlich zu bewähren, ist Carl Guggenheim y'2£7 nicht erspart g blieben — in milder, aus der Tiefe der Persönlichkeit guillender Ruhe rat er das Lred getragen, immer nur darum besorgt, baß die Lebenden ihres Lebensmuts? nicht verlustig gehen möchten. Bis vor wenigen Jahren noch rüstig, sah sich der Greis in letzter Zeit durch die Last der Jahre doch ans Haus ges sselt, das hinderte ihn nicht, am Leben der Grmeinde wle an den kleinen und großen Anliegen seiner Kmder mit aktivem Jn'.ercss: tcil- ,zunehmen. Nun ist ec von uns gegangen, begleitet von oer glühenden Liebe seiner Angehörigen, von der tiefen Verehrung aller, die ihn im Leben gekannt und ihm ein ewiges Andenken bewahren werden. ,-j"2¥3J7 Tilsit, 8. März. Ein schwerer unersetzlicher Verlust hat unsere Gemeinde in tiefe Trauer versetzt. Herr Bankier Jacob S c 0 b a ist am 19. v. Mt?, nach kurzer schwerer Krankheit tm Alter von 63 Jahren verschieden. Der Verstorbene verband mit einem großen talmudischcn Wtffen, das er während seines 6jährigen Besuches der berühmten Jeschiwah zu Wolosin (Rußland) noch her- _16. März 1911 Vorlagen!) vertiefte, auch eine bedeutende Allgemeinbildung. Auf gesetz streu m Standpunkt: stehend, hatte er insbesondere für alle jüdischen Angelegenheiten ein tiefes Verständnis, ein reges Interesse und ein warmes Herz. Viele Jahre hindurch hat er fich auf dem Gebieteder Gemeindeverwaltung mit stetem Eifer und Erfolg beiätigt. So Hot er fast ein Menschenalter hindurch bis kurz vor seinem Tode als Synagogenvorsteher in Treue seines Amtes gewaltet und sich aufs eifrigste um die Hebung und Förderung unseres Gottesdienstes und un'erer Kultusangelegen heilen bemüht. Als die großen Massen auSwetsnngen aus Rußland am Ende des vorigen Jahrhundert? ungezählte Scharen vertriebener Glaubensbrüder durch unsere Stadt führten, hat er den armen Vertriebenen als Vorsitzender des Auswanderungskomttees hilfreich zur Seite gestanden und umerstützte ste mit Rat und Tat. Auch der „Verein für jü ische Geschichte und Literatur" zahlt ihn zu seinen Mitbegründern und gehörte er deffen Vorstand seit der Gründung des Vereins (1896) ununterbrochen an. Die Beerdigung, die am 21. v. Mts. stattfand und bei der sich fast die ganze Gemeinde und viele angesehene Ntchtjudln beteiligten, zeugte von der großen Wertschätzung und Hoch ichtung, die sich der Verstorbene in allen Kreisen unserer Sradt erworben hat. Sein An- -denken wird dauernd von allen, die ihn kannten, in Ehren gehalten werden. R. E. Mareldsweisach, 10. März. Am 'p rottf 2^pD fikv^L verstarb im städtischen Krankenhaus zu Bamberg Herr Kaufmann Aron Blecht von hier tm Aiter von nahezu 70 Jahren Die am Montag 2"2 22L7 dahier stattgesundene Beerdigung war eine tu posanre Kundgebung der Liebe und Verehrung für den Verstorbenen seitens der hiesigen Bevölkerung und der Umgebung. Ehrende Nachrufe widmeten ihm Herr Lehrer Kissing er aus Ermershausen und Herr L hrer Freudenberger aus Maßbach. Der Verstorbene, ein aufrichtiger, biederer und religiöser Charakter, war seit seiner Jugend J)p777 ^2- Seit 25 Jahren versah er in der selbstlosesten Weise die Funktionen eines Vorsängers in der hicsigen Kultusgemeinde, und wird sein Htnscheiden als unausfüllbare Lücke schmerzlich empfunden Sein Andenken wird ein gesegnetes sein. Jchenhausen, 12. März. Anläßlich der Feier des 90. Geburtstags unseres geliebten Prinzregentcn Luitpold erhielt unser hiesiger Distriklsrabbtner Herr Dn. A. Cohn den Verdiei! storöen vom heiligen Mich a e l IV. Schmiegel, 5. März. Der in der Anstalt für jüdische Kullusbeamte in Posin ausgebildete Herr Pinkus ist Hierselbst zum Kantor gewählt worden, Sulzbach i. 0, 14. März. Anläßlich des 90. Geburtstages Sr. Kgl. Hoheit des Prinzrege n'en Luupold von Bayern wurde der Lehrer der hiesigen isralittschen Volksschule, Herr Sigmund Stein, zum Hauptlehrer ernannt. Rimpar, 5 Mäcz Durch den am Montag £2 22V unerwartet erfolgten Tod der Frau Eua Ayler wurde nicht nur deren Familie, sondern alle, die ihr nahe standen, in große Trauer versetzt. Die Verblichene, eine *?77 ntPK im wahren Sinne des Wortes, die ein Alter von 63 Jahren erreicht hat, war stets bestrebt, den in ihrem sireng religiösen Elternhause erhaltenen Lehren und Beispielen nachzuleben und dieselben euch auf ihre Kinder zu übertragen. Ihrem Gatten, ihren Kindern und allen Familienangehü igen war sie in inniger Liibe zugetan. Als einfach schlichte Hausfrau entsprach sie voll und ganz dem Frauemdeal, wie es tm Salomonischen Liede von dem jüdisch:n Btederweibe gezeichnet w rd. Ihre große Herzensgüte, Bescheidenheit und Menschensreundltchkeit entzückte alle, welche mit ihr in Beruh.ung kamen. Tavan l.gte auch die starke Teilnahme an dem Leichenbegängniffe, wozu Freunde aus nah und fern erschienen tvaren, beredtes Z-ugntS ab. In Anbetracht des n'H mußte von einer Grabrede abgesehen werden. ,"722t2?7 5precdraal. Berlin, 15. März. Geehrte Redaktion! Wir stehen noch untlr dem Eindruck der ganz ausgezeichneten Aussührung-n des Herrn Elt Lazarus über „Religiöse und weltliche Zeremonien. Es sind alte Wahrheiten, die uns der um d e Sabbat- Idee so se'ar verdiente Redncr vorgetrlgen, die aber trotzdem nicht oft genug eingeschärft werden lö-nrn. brachten in einer der letz en Nnnmem Ihres geschätzten B atles einen kurzen Bericht über das Referat, und ich möchre mir im A ffchluß hieran noch ei re kurze Bemerkung erlauben. Er wä e sehr zu wünschen, daß man in jüdischen Kreisen deck absolut bindenden Borschristtn des Relig onsgesrtzes über die Währung ter äußeren Würde im Gotteshaus mehr Beachtung jchenke. Es ilrngt wie ein Hohn, daß gerade das V)tk, das die anderen „beten gelehrt" hat, beim Gebet oft nicht die ihm gebührende Würde z ügt, und noch trauriger stimmt es uns, d e wir am alten traditionellen Juden tun fesrhalten, daß g rade gegen uns diese Klagen leider manchmal mit zu großer Ber chtigung erhoben werden können. Ich wage zu behaupt nt, daß, wenn unser alter

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