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Der Israelit · 1911-02-16 · Heft 7 (16.2.1911) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
52 (1911)
Issue
Heft 7 (16.2.1911)
Date
1911-02-16
Page
– (sequence 8)
Language
German
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«r.7 L« ISraelit. zialdemokratte, zu deren grundlegenden Prinzipien ja die Freiheit der UeVerzeugung gehört, weise in ihrer Presse oft Anspielungen von antisemitischer Färbung auf, eie Redner nicht begreifen zu könncn erklärt. Zu den Liberalen übergehend, erklärte er, eindeutig und klar in Sachen der religiösen Ueberzeugung sei allein das Programm der Freisinnigen. Er schloß mit dem Ausblick, -aß auch in -er Stellung der Parteien zum Antisemitismus sich eine Besserung anbahne. Berli», 2. Febr. Mit den Erklärungen, die der Kultusminister im Landtage über die bekannte Abweisung eines jüdischen Medtztnalpraktikanten turch den Leiter beS Britzer KreiSkrankenhauseS gegeben hat, wird diese Angelegenheit noch nicht erledigt sein. Wie am Samstag in -er Sitzung der Berliner Aerztekammer mitgeteilt wurde, hat dl r Aerztekammer-Ausschuß für Preußen eine Eingabe an den Reichskanzler gerichtet, eine Bestimmung zu erlösten, nach der die Ablehnung von Medtzinalpraktikanten unzulässig sein soll, außer V.i konfessionellen Kranken! äusern. Loch solle in diesen Fällen in den amtlichen Verzeichnissen ausdrücklich vermerkt sein, daß die betreffende S elle den Angehörigen einer bestimmten Konfession Vorbehalten sei. Das Kammermitglied San.-Rat Wiesenthal legte dar, daß eö sich nicht um eine Angelegenheit der Aerzte handele, finden! des Gesetzes und des Rcchtes. Nach dem Gesetz kann ein Medtzinalpraktikant r ur wegen sittlicher ober strafrechtlicher Verfehlungen abgelehnt werden, die Ablehnung in Britz erfolgte ausschließlich wegen der Konfession, weil die Assistenzärzte keinen Juden im Casino haben wollten. Ein Krankenhausleiter, der so wenig auf die Erziehung der jüngeren Aerzte zur Kollegialität einwfiken könne, set auch für die Ausbildung von Praktikanten nicht geeignet. UebrigenS sucht des Britzer Krankenhaus seine Assistenten jetzt in Antisemitenblättern durch Inserate mit dem Zusatz „Sehr angenehme Stellung". Berlin, 6. Febr. Bon den 227 288 Kindern, die inr letzten Berichte -er Sckuldeputation verzeichnet sind, waren: evangelisch 196888, katholisch 23 258, jüdisch 4119. Es waren also unter ten die hiesigen Gemeindeschulen besuchenden Kindern evangelisch 86,36 v. H., katholisch 10,22 v. H., jüdisch 1,81 v. H. Würzburg, 7. Febr. Der § 4 der Statuten deS hiesigen Israelitischen Krankenhauses lautet: „Den Motiven zur Gründung der Anstalt entsprechend muß dieselbe zu allen Zeiten einen streng rituell-israelitischen Charakter haben. Demgemäß find in derselben alle Vorschriften des iSraelit. ReltgionS- und RitualgefetzeS im allgemeinen, insbesondere die hier zunächst in Betracht kommenden iSrael. Rttualvorschriften über Sabbat- und Festseter, über Bereitung und Genuß von Speisen und Getränke aufs pünktlichste zu beobachten. Alle dtejenigen, welche ein Amt ober irgend eine Funktion für die Anstalt oder in der Anstalt übernehmen, verpflichten sich durch diese Uebernahme stillschweigend auf Ehre und Gewissen, in bezug auf die Anstalt und die darin Bei pflegten die Vorschriften deS iSrael. ReltgtonSgesttzeS, soweit sie ihnrn bekannt find oder zu ihrer Kenntnis gebracht werten, zur vollen Geltung kommen zu lasten " § 28 letzter Absatz: „Das Amt eines Hau Verwalters darf nur einem Manne übertragen werden, von dem und dessen Frau außer Zweifel ist, daß sie bei der Führung des Amtes die Israel. Reltgtonsvorschrtften gewissenhaft beobachten werden. 8 29: Der . . . 4. 8 . . . und der letzte Absatz des 8 28 dieser Satzungen find für ewige Zelten unabänderlich.^ Wie wenig in der Praxis nach diesen Bestimmungen gehandelt wird, kann sich jeder leicht überzeugen, der der Anstalt nur e,n wenig Interesse schenkt. Das derzeitige Verwalter paar, dem gegen die Stimmen einiger orthodoxen Mitglieder vom Spitalvorstande die Leitung des Haushaltes anvertragt wurde, kann und will auch in keiner Weise Anspruch auf reltatö e Zuverlässigkeit machen. Dem Borfitzenden des Ausschusses ist es sogar bekannt, daß erst ln jüngster Zeit wieder schwere Verstöße gegen 7N^NV2vorgekommenstn d,und trotzdem vertragsgemäß die Beamten sofort entlassen werden können, wenn sie stch in reltßtöfei Beziehung etwas zuschulden kommen lassen, denk^ man gar nicht daran, die Leute durch geeignetere BcaÄte zu ersetzen. Dagegen geht man jetzt, nachdem die erste Ausfichtsdame, da fie die religiöse Verantwortung nicht mehr auf fich nehmen konnte, ihr Amt aufgab, an die Wahl einer etwas gemäßigteren rnöW* ES wäre wahrlich an der Zeit, daß unsere Gesetzestreuen diese Art von „Friedensliebe, die alltin schuld an dieser Mißwirtschaft ist, ablegen und etwas entschiedener für die Interessen der rWlöK etntretrn. Kolmar, Elsaß, 28. Jan. Eine interessante Entscheidung erließ unlängst daL Oberland!sgericht Kolmar über-dte Frage, ob etNim Juden, der am Samstag als Zeuge geladen war, nur für einen Tag oder für drei Tage Zeugengebührm zustehen. Der betr. Zeuge, ein Gejchäflsretsender aus einem vom Sitz deS Gerichts 30 Kilometer entfernten Orte, war auf einen Samstag, vormittags 10 Uhr, als Zeuge geladen. Um 1l Uhr war daS Verhör fertig. Das Gericht wteS ihm zunächst die Reisekosten, dann daS Versäumnis von 6 Stunden 5 Mk. und für Aufwand 2 Mk. an Der Zeuge aber erhob Beschwerde und behauptete, er habe als Jude die Hinreise schon am Freitag Mittag und die Rückreise erst am SamStag Abend antrrten können; er beanspruche deshalb höhere Zeugengelder. DaS Oberlandesgericht wies ihn ad mit der Begründung: „Wenn der ISraelit am Sabbat nicht hätte reisen wollen, wäre er verpflichtet gewesm, dies zuvor dem Gericht, welches ihn geladen habe, mttzutetlen, damit ev. der Termin hätte verlegt werden können." Diese ablehnende Entscheidung verspricht doch andererseits ein Entgegenkommen, von welchem bet gegebener Gelegenheit Gebrauch zu machen gefetzestreue Juden gewiß nicht unterlassen werden. Myslowitz, 10. Februar. Einige überempfindliche Reisende — vermutlich „moderne" Glaubensgenossen — des hier morgens 8 Uhr etntreffenden Oswtecimer Personenzuges haben wiederholt Klage geführt, baß. sie fich durch die „rituellen Gebetverrtchtungen" der jüdischen Mitreisenden im Zuge belästigt fühlen. Daraushtn hat ein BahnVramter die jüdischen Fahrgäste zur Rede gestellt, wobei er fich des Ausdruckes „Grober Unfug" bedient hat. Die jüdischen Reisenden erblickten darin eine schwere Beleidigung und Herabwürdigung ihrer ReltgionSgebräuche und wandten sich beschwerdeführend an die Eisenbahndtrektion Kattowitz. Wie man hört, sollen den jüdischen Reisenden in diesem Zuge Sonderabte le zugewtesen werden, wo fie ihre religiösen Verrichtungen ungestört vornehmen könnten. Lippstadt, 28. Jan. In der Stadtverordneten- Verfammlung wurde heute der jüdischen Gemeinde der JahreSbi ilrag von 500 Mk. als Vergütung für Erteilung deS jüdischen Religionsunterrichts an die die Volksschule besuchenden jüdischen Schulkinder bewilligt. Sulzburg (Baden), 12. Febr. Herr H. D u k a S, der vor ca. 40 Jahren von hier nach London verzogen ist, bedenkt den „Israelit. Frauenverein" hier seit Jahren regelmäßig mit nan>haften Beiträgen. Bor einigen Monaten wurde nun die Renovierung deS hiesigen jüdischen Friedhofs beschlossen. Darauf hat der edle Spender sich bereit erklärt, ganz auf eigene Kosten die Instandsetzung deS Friedhofes durch Bereitstellung eines entsprechenden Kapitals zu sichern, sofern dt» Arbeiten nach seinem Wunsche ausgejührt werden. Schroda, 31. Jan. Diebe drangen in der Nacht in die hiesige Synagoge ein. Bares Geld ist ihnen aber nicht in die Hände gefallen. Von den Einbrechern, die stch an einer Vorgefundenen Flasche Wein gelabt haben, fehlt jede Spur. Eydtktthnen, 1. Febr. Am 3. Dezember ist hier ein Neubau für die Station für Emigranten eröffnet worden, der stch besonders durch elektrische Beleuchtung, Dampfheizung und Wasserleitung auszelchnet. Cs wäre wünschenswert, daß auch eine koschere Küche für die zahlreichen jüdischen Emigranten eingerichtet würde. Grabow (Pos.), 1. Febr. An der Grenze find beim Ueberschreiten derselben auf russischer Sette ca. 14 jüdische Emigranten ohne Legittmatfindpapiere gefaßt und in ihre Heimat zurücktransportiert worben. Breslau, 31. Jan. Wie aus dem Jahresbericht der evangelischen Barbaragemeinde zu entnehmen ist, fanden im Laufe des vergangenen Jahres in der Kirche der Barvaragemeinde allein 6 Taufen von Juden aus BreSlau statt. Breslau, 31. Jan. Der aus Skalmtercyze gebürtige, in BreSlau verstorbene Rentier SiegiSmund Mamelok hat die jüdische Gemeinde BreSlau zur alleinigen Erbin seines Vermögens gemacht. Die Gemeinde erbt damit 430000 Mark nach Abzug aller Unkosten. Adeluau, 1. Febr. Mit Hilfe privater Sammlungen und mit dankenswerter Beihilfe der „Freien Bereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums" zur Frankfurt ist hier eine neue rnplö eingerichtet worden, die als ein Segen für die Gemeinde allgemein begrüßt wird. Um ihre Einrichtung hat fick unser Rabbiner, Herr Dr. Neu haus in Ostrowo, besonders verdient gemacht. Melilla, 2. Jan. Anläßlich des Besuches König AlfonS in Melilla entsendeten die Juden dieser Stadt eine Abordnung an den den König begleitenden Ministerpräsidenten. In einem Memorandum ersuchten die Juden um Verleihung des Bürgerrechtes. Der Minister präfivent hat die Abordnung wohlwollend empfangen und ihr unter Hinweis auf die in Spanien errungene Freiheit aller Glaubensbekenntnisse die Prüfung ihrer Angelegenheit zugesagt. *' lilfcÄnair 1911 Franksurt a. M., 10. Febr. Im „Jüdischen irauenverein" sprach am Mittwoch, 8. d. MtS. jett Rabbiner Dr. Eduard B t e b e r f e l d aus Berlin über „Das Buch Judith". Der Redner kennzeichnete in klarer Werse die Wesensart der apokrhphtfchen Bücher, die von der J1D22 nicht in den Canon der heiligen Schrift ausgenommen wurden, weil ihre Authentizität nicht über allen Zweifel erhaben ist. Auf das eigentliche Thema übergehend, skizzierte der Redner in scharfen Umriffen den Inhalt deS JudithbllcheS. In der Judtthzestalt spiegeln sich zwei andere Frauengrstaltrn ab, die ton Jael und von Miriam auS dem Hause der HaSmanäer. Daher wohl auch die Verbindung der Judithgeschichte mit den Matkabäerkämpfen. Judith verdiene das harte Urteil, bas vielfach über fie gefällt wird, nicht, dä chte EMordung^es Holofernes nachder, aus der Lektüre beS BucheS Wh ergebenden Situation sich'nicht als ein Meuchelmord aualtfiziere, sondern als rettende Tat Bewunderung verdiene. Frankfurt a. M., 13. Febr. Unter guter Betetltgung aus allen Kreisen der hiesigen jüdischen Bürgerschaft fand'nm letzten Sonntag im großen Saale der Frankfurt-Loge eine akademische Feier der „Israelischen Frauenkrankenkasse" aus Anlaß beS 150jährigen Bestehens dieser Institution statt. Nach einleitendem Chorgesang hielt der Vorsitzende, Herr Julius H eh mann, die Festrede, die eine nach Inhalt und Form hübsche und tntereffante Vorlesung über die soziale Stellung der Juden im 18. Jahrhundert war. Daß eS jedoch nicht die zuverlässigsten Quellen waren, auS denen Here Heymann sein Wissen schöpfte, zeigte seine Behauptung, daß die innere Kultur der Juden damals auf einer niedrigen Stufe stand und d aß dte Verjüngung und geistige Erhebung der Juden erp mit Moses Mendelssohn einsetzte. Diese Aeußerung mußte namentlich auf die zahlreichen Anwesenden auS den gesetzestreuen Kreisen, dte mit dem jüdischen Schrifttum genug vertraut find, um die Geisteskultur der Juden in den vergangenen Jahrhunderten etwas höher einzuschätzen, verblüffend und verletzend wirken. In einem auf reichem historischem Material beruhenden Referate schilt erte darauf Herr Rechtsanwalt Dr. Richard Merzbach die Entwicklung der Israelitischen Frauenkrankenkasse. Die erste Zeit des Vereins ist in Dunkelheit gehüllt, erst seit 1817 gibt es Protokollbücher, die über das wirtschaftliche Leben der damaligen Zeit Auskunft geben. Bis 1812 bildeten nur Frauen den Vorstand, 1817 fitzen bereits 12 Männer neben 6 Frauen im Vorstand, später schieden die Frauen ganz -aus. Die Mttgliederzaht des Vereins betrug 17ol: 170, 1790 : 400, 1817 : 682, 1830 : 800, 1911: 1050. Dte Familie Rothschild, die viele Zuwendungen machte, stiftete 1826 100000 Gulden zum Vau des heute ncch S 'stehenden Krankenhauses. DaS Vereins vermögen, daS 1815 rund 2400 Gulden betrug, ist heute auf 670 000 M. gestiegen. ES gratulierten alsdann Stadtrat Ktrchheim für den M a g t st r a t, S. E p st e i n für den Borstand der Israelitischen Gemeinde, Albert C ahn sen. für die Israelitische Männerkrankenfaffe und Stadtrat Horkheimer für den Almosenkasten und andere philanth: optsche Vereine. Aus Anlaß des Jubiläums wurde dem Vorsitzenden Heymann der Kronenorben vierter Klasse verlieben. Frankfurt a. M., 10 Febr. Es war eine recht gute Idee von der „Bereinigung zur Pflege jüdischer Levensanschauung" '22t neben den vielen Rabbinern und Gelehrten, dte in diesem Semester zu Worte kamen, auch einmal einem Kaufmann Gelegenheit zu bieten, seine Ansichten über die jüdische Welt- und Lebensanschauung vor einem größeren Publikum zu entwickeln. Herr Abraham L o e b aus Dieburg, der am Donnerstag, 9. d. Mts. über das Thema „Der Gesang im Volksleben Israels" sprach, lieferte den erfreulichen Beweis, baß wir G. L. nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Lande vereinzelt noch Männer haben, die mit Liebe und Ernst bestrebt find, in den Geist deS Judentums etnzudrtngen und dte Hut der Ttora in ihrem Kreise zu wahren. Der Vortragende schilderte in schöner lebhafter Weife dte Gesänge der Bibel, wie ste fich durch das unvergleichliche Lied am Roten Meere, daS Deborahlted, die Psalmen usw. dokumentieren, und ging dann auf die Gedichte des Mittelalters, auf dte Pijutim und SemtrauS usw. über, die alle zeigen, wie gern allezeit der Jude mittels eines LiedeS Leid und Freud', Kummer, Hoffnung und Zuverstcht zum Ausdruck brachte. Auch taS Verlesen der Thora kann nur in einer geordneten, durch den „Trop" festgesetzten Singweise geschehen, ebenso wie daS Talmud - Lernen überall seine eigene Melodie gesunden bat. Herr Loev sprach auch von dem Alt-Franlsurter ChasonuS, welches durch dte Kompositionen JaphetS in der ganzen jüdischen Welt verbreitet wurde und in Herrn Oberkai tor FrteSländer einen so vorzüglichen, mustergültigen Interpreten gefunden habe. Mit der H ffnung, daß dte Thoramelotien recht bald wie in guter alter Zeit wieder auS den Lehr- und Familienhäusern Israels erklingen möchte, schloß der Redner seine beifällig aufgenommenen Ausführungen. Bose«, 20. Jan. Am 19. d. Mts. fand hier im kleinen Saale deS Sternschen Hotels eine außerordentlich ut besuchte MonattVersammlung der htefigen OrtSgruppr er „Freien Bereinigung für die In teeessen des orthodoxenJubentums"statt. Wir hatten das Glück, ben als jütischen Historiker ausgezeichneten, namhaften Gelehrten, Herrn Rabbiner Dr. Eppenstetn aus Briefen als Redner in unserer Milte begrüßen zu dürfen, der es verstand, in mehr als etnstündtger Darlegung über das Thema: „Wissenschaft und Tradition" dte Aufmerksamkeit der zahlreich erschienenen Zuhörer zu fesseln. Der Bortragende ging von dem Gt danken aus, daß man heute von dem Gelehrten fordere, baß er fich von allen Fesseln der Tradition ftetmache und „unvoreingenorr men" an dte Forschung herantretedaß das Festhalten an gewissen Glaubenssätzen und Ueberlieserungen unvereinbar mit wahrer Wissenschaft sei. Demgegenüber wteS der Redner tarauf hin, daß gerade taS Judentum Forscher hervorgcbracht habe, die unerschütterlich auf dem Boden der Tradition standen und

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