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Der Israelit · 1911-01-19 · Heft 3 (19.1.1911) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
52 (1911)
Issue
Heft 3 (19.1.1911)
Date
1911-01-19
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8. Nr. 3 Ber Israelit. 19. Januar 1911 eine Versammlung zu treffen, fand er eine Tür mit einem Nachschlüsiel geöffnet. Einbrecher hatten für rund 700 Mark Sachen mügeromwen, darunter einen Regulator, einen Holzkcsten mit Lichtbildern (Landschaften), Projektionslaa p.n Tischdecken usw. Auch eine Büste Moses Mendelssobns hatten sie als gute Beute betrachtet Ter Einbruch ist noch nicht aufgeklärt. Berlin, lO. Jan. Wie uns die „Jüdische Blindenanstalt für Deutschlande. B, St glitz-Berlin (Beth Chnuch Le Jwriw) mitteilt, sind in der Anstalt, welche seit dem IO. Juli 1910 in Steglitz-Berlin Wrangelstraße 6—7 besteht, noch einige Plätze^ frei. Kulmsvorstände, in deren Gemeind« n solche blinde jüdische Kinder unter 15 Jahren sich befinden, die die Schule besuchen rdec ein Handwerk praktisch erlernen sollen, könnten sich an den Nereirisvoistand unter Angabe der betreffenden Adressen wenden. Kinder unbemittelter Eltern finden unentgeltliche Ausnahme, während für die anderen noch Ueberetnkunft zu zahlen ist. Mainz, 6. Jan. In einem Stretfall betr. Heranziehung der Gemeindeschächtcr zu der Berficherungspfllcht hat die Fleischer-Berufsgenossenschaft zu Mainz unter dem 2 Janrar d. Js. folgendes erkannt: „Nach amtlicher Feststellung ist der Schächter von Ihrer Gemeinde angestellt, die auch die Höhe der Schachtgebühren festgesetzt hat. Hiernach, und da die Israelit. KultuSgemeinde insofern das Hauptinterrffe an seiner verstcherungspflichtigen Tätigkeit hat, als sie zur Befriedigung des von ihr als berechtigt anerkannten Verlangens der religiös gesinnten Gemeindemitglteder in Bezug auf die Lieferung rituell jubl retteten Fleisches die Anstellung eines Schächters für nötig hält, ist fie als Unternehmerin der Echächtungen zu bezeichnen. Die Fleischrr, welche schächtrn lassen, können nicht als Arbeitgeber des Schächtens angesehen werden, weil ihnen weder ein Bersügungsrccht über den Schächter, noch eine Brstimmung über die Art der Ausführung seiner Handlungen zusteht, insbesondere auch, da er weder wirtschaftlich noch in seiner sozialen Stellung von ihnen abhängig ist." Hof, 28. Dez. Die jüdische Kultusgemeiirde erwirbt einen eigenen Friedhof. Ter Stadtmagistrat hat beschlossen, einen einmaligen Zuschuß hierzu zu leisten. Verhandlungen darüber sind noch im Gange. Kaiserslautern (Pfalz), 3. Jan. Frau Isaak Becker stiftete 5000 Mk. au die i s r a e l i t i s ch e Kultusgemeindc. Tie Zinsen sollen jährlich an bedürftige Juden verteilt werden. Leipzig, 4. Jan. Der Jahresbericht der Evangelisch-lutherischen Landeskirche des Königreichs Sachsen für das Jahr 1909 teilt u. a. mit, daß im Berichtsjahre in Sachsen 24 Juden zur Landeskirche übergctretcn find, während 7 Evangelische zum Judentum übcrgegangen find. Wreschrn, 8. Januar. Das neu erbaute kleine Bcthaus wurde heute Nachmittag hier mit einer überaus eindrucksvollen Feier eingeweiht. Zu dem Festakte war fast die ganze Gemeinde erschienen. Die Einweihung begann mit dcm Absingen des 121L2 NQ- Hieran schloß fich das Minchagebet. Herr Gemeint erabb. Dr. Lew in kielt die Festpredigt, die aus di^ Zuhörer einen t efen Eindruck mochte. Nach Rezitation eines Psalms eriolgte der feierliche Einzug der Thorarollcn in daS neue Gotteshaus. Nach dem Entzünden der „Ewigen Lampe" wurde das Abendgebet verrichtet. Darauf versammelten fich sämtliche Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein. Herr Stadtverordneter I tz t g toastete auf den Vorstand, Herr Rabbiner Dr. Lew in auf die Gemeinde und Herr Lehrer B r o h aus Schwersenz auf den Rabbiner. Bern, 15. Jan. Das Volk des Kantons Solothurn verwarf heute mit 9000 gegen 8000 Stimmen das neue Rubetagsgesetz. Die Vorstände aller drei politischen Parteien hatten die Annahme empfohlen Verschicdme wirtschaftliche Verbände, sowohl Arbeiter als Arbeilgeker, opponierten aber dagegen. Uerti«$we$tit. Frankfurt a. M., 16. Jan. Am 22. Dezember und 11. Januar hielt der in hiesigen Kreisen als geistvoller Redner wohl bekannte Herr Zahnarzt Salomon Ehrmann aus Werden tm vollbesetzten Saale des Jl7n2= und *^,7l2°Vercins zwet Referare über „Getsttge Strömungen der Gegenwart in ihren Beziehungen zum Judentum". Redner ging von dem Getanken aus, daß es ihm nicht so sehr auf den apologetischen Nutzeffekt seiner Ausführungen ankomme, als vielmehr auf den Nachweis, daß die Moderne, trotzdem vielfach das Gegenteil angenommen werde, eine Fülle von Werten in fich trage, welche nach dcm nämlichen Ziele tendieren wie die jüdische Wahrheit. Der erste Bortrag bchantrlte die Grundproblemc des modernen Geisteslebens, den monistischen Materialismus, dcu Individualismus uud drn Pessimismus. Während wir den ersteren entschieden vernemen und uns dabei eins wiffen mit den leuchtenden Sternen am philosophischen Himmel Deutschlands (vor allem Kant, deffen erkenntnislheoretischer Gegensatz zum Materialismus klargelegt wurde, ebenso Fechner und Lotze), legte Redner dar, wie wir die relative Berechtigung des Individualismus anerkennen, solange er nicht Subjektivismus — Selbstzwc ck - ist. (Das *6« *TI33 “TfiUS ist die einschränkende Erläuterung des *TO3 '^'3122 lüxb 3"N) Auch die Berechtigung eines Pessimismus tm außerjüdischen Kreise glaubte Redner bejahen zu müssen. Im zweiten Bortrag legte Redner den naturwissenschaftlichen Stand der Neuzeit dar, insoweit er in Fragen der Weltanschauung ein sicheres Resultat aufwetsen kann. An Hand einzelner interessanter Beispiele (spezifische Energie der Sinnesorgane, Erhaltung der Energie, rudimentäre Organe u. a. m) legte Referent dar, wie fich die Naturwissenschaft selbst — wenn auch größentetls noch unbewußt — vom Materialismus abwendet. Schließlich unterzog Redner die in der Moderne aufgestellten Kultur- Ideale (Begründung d r Ethik auf den kategorischen Imperativ, ästhetische Kultur, „Herren"-moral, soziale Ethik) etncr Kritik und schloß mit Hinweis auf das bedeutsame System Euckens (der eine Ziel und Zweck setzende Geistigkeit im Einzel- und Welt-Geschehen verlangt) mit der sicheren Zuversicht, daß wenn der Wege auch viele und gar manchmal verschlungen find, sich doch tm gemeinsamen Ziele die Menschenbrüder alle finden. Die gedankenretchrn Borträge fanden ein ebenso aufmerk ames wie dankbares Publikum. An das zweite Referat schloß fich auch eine sehr anregende Diskusfion an' Frankfurt a. M, 18. Jan. In einem großangelegten sehr gründlichen Vortrag erläuterte gestern Abend Herr Rabbiner Dr. Eschelbacher aus Berlin auf Einladung des Frankfurter Lokalvereins „E s r a" in der Frankfurt-Lrge die Ziele und Zwecke der Kolonisation in Palästina. In früheren Zeiten, führte ber Redner einleitend aus, war das Ziel der Palästinapilger, dort zu sterben und tm heiligen Boden begraben zu fein. Die jüdische Bevölkerung in Pvlasttna war auch daher äußerst gering und bestand samt und sonders aus alten erwerbsunfähigen Leuten, die ihren Lebensabend im Studium der Thora verbrachten und von ihren Brüdern in der Diaspora in pietätvollster Weise unterstützt wurden. So zählte Jerusalem, welches heute etwa 50 000 Juden in seinen Mauern beherbergt, im Jahre 1630 nicht mehr als 5000 jüdische Seelen. Der erste, der auf den Gedanken kam, daß auch blühendes Leben auf dcm heiligen Boden geschaffen werden könnte, war Moses Montefiore,der 1810 unter unsäglichen Schwierigkeiten mit seiner Gattin seine erste Reise nach Palästina untexnahm. Seine großzügigen Pläne, um Palästina wirtschaftsfähig zu machen, konnten aber erst nach mehreren Jahrzehnten zur Ausführung gelangen. Der Redner kam sodann auf die wetteren Versuche, die durch Baron Rothschild und später auch durch die ,Alliance" im Lande unternommcn wurden, die aber langsam und nur zum Teile den erwünschten Erfolg brachten. Die Unternehme der „Alliance" krankten an dem Uebel, das v n jehcr die Wirksamkeit dieser großen Organisation b> zeichne:: an ihrem französischen Charakter. Achtete doch die „Alliance" weniger darauf, in ihren Schulen und Anstalten die junge Generatron mit dem praktischen Wissen und besonders der Kenntnis der Landessprache auszustatie und sie somit zu befähigen, fich im Lande zu ernähren, sondern vielmehr darauf, ihnen eine frauzöfische Erziehung angedeihen zu lassen, die fie für das Erwerbsleben Palästinas unbrauchbar machte und fie zwang, ihr Brot in anderen Ländern zu suchen. Daher auch die Mißerfolge der an sich prächtig eingarichtetrn Ackerbauschüle Jaffa. Der Redner entwarf dann ein Bild aus der Geschichte der jüdischen Kolonien in Palästina, die heute den sachkundigen Palästina-Reisenden höchste Bewunderung abnvtigen. Die erste Kolonie „Petach- Tikwah" wurde 1878 gegründet, auf die dann die durch die begeisterten russischen Auswanderer tm blutigen Pogromjahre 1882 gegründeten anderen Kolonien folgten. Die Schwierigkeiten, mit denen die Kolonisten in den ersten Jahren infolge mangelhafter Fachkunde und Ectragsfähigkeit dcs Bodcn?, sowie infolge der ungeordneten Rechtslage in der Türkei zu kämpfen hatten, waren unüberwindbar. Allein die ersten Kolonisten hatten nicht nur Begeisterung, sondern auch Beharrlichkeit und unerschütterliche Ausdauer mit in das Land der Väter und in den neucn Beruf gebracht. Mit Hilfe des Baron Edmond von Rothschild, der sich der Kolonien angenommen urd viele Millionen ihrer weiteren Entwicklung opferte, kennten fie nach und nach zu ihrer heutigen Blüte gelangen. Das Verdienst der JCA, die das Mtllionen-Vermächtnis des Baren Hirsch verwaltet und auch die Kolonien Palästinas in ihren Schutz genommen hatte, sei es, die Kolonisten nach und nach auf eigene Füße gc stellt zu haben und sie zur Unabhängigkeit und Selbständigkeit erzogen zu haben. Der Redner erwähnte auch die zionistische Bewegung und konstatiert mit Freuden, daß der Zionismus heute im Gegensätze zu den ersten Jahren seines Entstehens über die großen Pläne der Autonomie und des Charters hinweg fich der realen Arbeit zugewandt hätte und jetzt mit den verschtrdenen Organisationen auch zu Gunsten der K l e i n«K o l o n i s a t i o n in Palästina wirksam tätig sei. Ter Vortragende rühmt auch die ztelbewußte Tätigkeit des Hilft Vereins, der im Gegensatz zu „Alliance"-Schulen bei seinen anderen kulturellen Bevrebungen den jüdischen Geist pflege und besonders in sein.n Schulen der hebräischen Sprache den ihm in Palästina gebührenden Platz etnräume. Der Redner schloß Mitcinem warmen Appell, durch Anschluß an die Organisationen, die der Palastinaarbeit gewidmet find, für die wirtschaftliche Erschließung und industrielle Hebung des Landes tatkräftig mttzuarbetten. Berlin, .3. Jan. Am Dienstag, 27. Dezember, veranstaltete die Religionsschule „Beth- Z i q n - unter der Leitung ihres Direktors, des Herrn Rabbiners L. H ö x t c r, in Träsels Festsaal eine solenne Chauuiühfeier, die insbesondere in diesem Jahre einen glänzenden Verlauf nahm. Schon lange vor Beginn der Feier tvar der Saal bis auf das letzte Plätzchen gefüllt. Eröffnet wurde die Feier durch das Maarilv- Gebet, worauf Gedichte, die voll Schülerinnen der Anstall zum Vorträge gebracht wurden, folgten. Daran reihte sich das Entzünden der Chanukahlichter. Nachdem die Weisen verklungen, hielt Herr Rabbiner L. Höxter die Festrede. Es war eine ernste, kernige Mahnung an die Jugend, sich durch die Pflege der Thora, durch Liebe und Begeisterung für Glauben auch die sittliche Festigleit für das Leben zu erwerben. Von dem darauffolgenden reichlichen Programm sind besonders zu erwähnen Deklamationen und lebende Bilder, lvclch letztere die Geschichte des Chauukahfest.'s veranschaulichten; alles von Schülern und Schülerinnen dargestellt. Ein prächtiger Reigentanz beschloß das Programm dieses Abends, worauf die Prämienverteilung an die Schüler erfolgte. Bei der großen Kaffeetafel wurde gar manches Hock für der» Leiter der Feier, Herrn Rabbiner L. Höxter, ansgcbracht. Hierauf trat die Jugend in ihre Rechte und"unterhielt sich bis gegen 2 Uhr morgens. Sichtlich befriedigt verließen alle Teilnehmer dieses so schöne Fest, das wieder ein beredtes Zeugnis dafür ist, welcher Beliebtheit sich diese Schule in allen Kreisen erfreut. L. G. Mixstadt, 2. Jan. Der „Jüdische Jugend- Verein" dahier hielt am 26. Dezcmber einen Bereinsadend ab. Etngeleitet wurde der Festabend durch einen finnrelchen Prolog, den Fräulein Hartmann vortrug. Nach dem Anzünden der Chanukahlichter und nach der Festrede wurden zwet Theaterstücke ausgeführt, die mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurden. In dem ersten Stücke: „Die 3 Wünsche"" von Dr. Ackermann, hatte die Jugend die größeren Rollen übernommen, während das zweite: „Der guteTon tmHause H t l l e l s", von Erwachsenen dargestellt wurde. Alle Darsteller entledigten sich ihrer Aufgabe mit großem Gesch cke, und die von nah und fern herbeigeeiltrn Gäste brauchten es nicht zu bereuen, zu dem ersten Feste des jungen Vereins erschienen zu sein. Am frühen Morgen erst begaben wir uns nach Hause, mit dem Bewußtsein, ein hübsches Chanukahfest verlebt zu haben. A. I. Hamburg, 10. Ian. Der „Jüdisch-Wissenschaftliche Jugendverein zu Hamburg" versendet seinen Bericht über das erste Arbeite jahr 1910 mit einem Anhang: „Unsere Aufgaben", ein Freundeswort an die gesctzcstreue jüdische Jugend von Giegbert Wolfram. Der Verein wurde am 8. Mai 1910 in einer von den Herren Herbert Lewandowskt und Herbert Kugelmann einberufencn Versammlung gegründet. Die Tätigkeit des neuen Vereins wurde gegenüber der des Jüdischen Jugend-Bundes abgegrenzt und als Basts für sie die Pflege jüdischer Wissenschaft in traditionellem Sinne angenommen. Am 15. Mat erfolgte dann die offizielle Konstituierung des Vereins unter dem Namen „Jüdisch-wissenschaftlicher Jugend-Verein zu Hamburg". Von dem Grmrdsatze ausgehend, daß zu deu wesentlichen Unternehmungen eines jüdischen Vereins die Einrichtung eines Schiur gehöre, wurde am 31. August mit einen: Vortragszyklus über H a l e v h s kritisches Geschich.swerk „Dorath Harischoni m"", deffen Leitung HerrRabb.De.S. Bamberger freundltchst übernahm, begonnen. Im Verlause der ersten Entwicklungszeit deS Vereins wurden folgende Borträge gehalten: „Was heißt und zu welchem Zwecke beschäftigen wir uns mit jüdischer Geschichte uad Literatur?" „Gedenkrede anläß'ich des Jahrzettstages des Herrn Oberrabb. M. Hirsch s. A." „Der zweite Kreuzzug und die erste Blulveschuldigung gegen die Juden." „Jüdische Analogien zu Chamiffos Gedichten." „Die Weissagungen des Tenach." „Welcher Ereignisse gedenken wir amTtsloh be-Aw?" „Moses Montcfiore." Die Feiertage tm Tischri." „Wladimir Shabottnsky: Jüdische Erziehung." „Welche Anschauung hat der Talmud vom Traum?" „Hebräische Sprachkurse." „Das 2. Kapitel aus Meleachi." „Was uns das Chanukahfest lehrt." „Die Menorah." Trotz mancher Widerstände ist die Mitgliedrrzahl von 22 auf 74 angewachsen. Die Bibliothek des Vereins umfaßt zur Zcit einige Bände, die ihr von der Jüdisch- Literarischen Gesellschaft freundlichst zur Verfüguug gestellt worden find, sowie eine Anzahl von unseren Mitgliedern gestifteter Werke. Flehiugeri (Baden), 5. Jan. Der hiesige „Israelitische Frauenverein" konnte dieser Tage aus eine 25jährige segensreiche Wirksamkeit zurückscharea. Aus diesem Anlaß fand am 31. Dezember im Gasthaus zum „Adler" eine kleine Feier statt, an der stch alle Mitglieder beteiligten. Herr Reallehrer Hausmann von hier, z. Zt. in MoSbach, gedachte in einor Ansprache der Entstehung, Entwicklung und Tätigkeit des Vereins. Die Verdienste, die sich Herc Lehrer Schweiger seit 23 Jahren durch uneigennützige Führung des Vereins erworben hat, brachte derselbe dadurch zum Ausdruck, dcß die eine Vorsteherin dcs Bereits, Frau Btertg, ihm ein schönes Geschenk mit sinniger Ansprache überreichte. Die Feier, die in allen Tellen als recht gelungen bezeichnt werben kann, hielt die Teilnehmer bis in die Morgenstunde beisammen.

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