Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 99 (16.12.1897)
- Date
- 1897-12-16
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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- ~ r1 - 'r9*-~r ~v-^, " 1898 Alter, als auch im gereiften Alter als Schüler höherer Schulanstalten den Religionsunterricht als eine untergeordnete Disziplin, den Religionslehrer als einen Lehrer zweiten Grades betrachten, so trägt eben der Mangel an Methodik im Unterrichte einen Theil der Schuld hieran. Denn eine unmittelbare Folge eines planlosen Unterrichtes ist schlechte Disziplin und diese ist die Wurzel allen Schulübels. Da» Kind, das in seinem schulischen Leben daran gewöhnt ist, daß in allen Gegenständen sein Jntereffe wachgerufen und wachgehalten wird durch die interessante Unterrichtsweise seines Lehrers, vermißt hier oft diese Stimmung, und die Interesselosigkeit, die sich in der Religionsschule einschleichl, ist die Grundursache alle» Mißerfolges. Ein interessant ertherlter Unterricht muß unbedingt Erfolge ausweisen. Er gewährt Lehrer und Schüler Befriedigung, während ein uninteressanter, fader Unterricht Langweile erzeugt und den Geist tödtet. Da» Kind empfindet schließlich Unwillen gegen den Stofs und gegen den Lehrer. Angesichts solcher Thatsachen muß es Pfficht^deS Religionßlehrers sein, stets darauf bedacht zu sein, sich in der Methodik seines Faches zu vervollkommnen, und auf Mittel und Wege zu sinnen, die geeignet sind, Jntereffe zu erzeugen bei dem isreal. Religionsschüler und womöglich auch bei seinen Eltern; denn hat man die Herzen der Schüler gewonnen für die heilige Sache, so ist die Frage des obligatorischen Religionsunterrichtes, von dem allein durchaus nicht alles Heil zu erwarten ist, gelöst. Im Folgenden soll nun von zwci solchen Mitteln die Rede sein, die wohl geeignet sind, das Jntereffe am Religionsunterrichte bei Jung und Alt zu stärken, es sind dies: Schulandachten und Schulfeiern in der israelitischen Religionsschule. (Fortsetzung folgt.) Anzeigen. Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. ML W. Kaufmann, hebr. JBuchhandlng., Leipzig. Grosses Lager in Maohsorim, Chumoschlm, Teflllos, Tefillln, Mesusos, Wolle- und Seide-Talis, Esrogim, Lulbim, Hadasaim, _ Scbofar, Sargenes jund Röckle etc. 1612 ---' Billigste Bezugsquelle für Wieder Verkäufer. -~-- /Küche vr. fof. ein tücht., W ter., ölt. «Ldch., welch, auch kochen kann. Ost. erb. Hotel Eintracht, _Lörrach, Baden. (6883 Carl Kobens, HtldeSheim, Ne« eröffnet “ittto Wurftsadrik. Uttt. Aufs. Gr. Hochw. H. Landrabd vr. Lewinsky. Empfehle in bester Qualität: Mettwurst Pfd. M5. 1.20, Salami Pfd. M. 1.30, Kochwurst Pfd. SV Pfg., Wiener Würstchen Pfd. 80 Pfg., SaucirSchen Paar 10 Pfg., Leberwurst Pid. 8V Pfg., Rovade Pfd. M. 1.80, Lap-Schi, ken z. Rohrffen Pfd. M. 1.50, Pökelfleisch, g-kocht Pfd. M. 1.60, Rouchflktch z. Kochen P d. M. I.ro, Rindersett Pfd. 60 Pfg., Geräuch. u. g>v. Zungen 4— 5 M.,7Gänfe-Wurst, -Schmalz, -Brüste und Schirken. (5IS» /rin i&r. MLVchen 6 - 8000 ® Mk. Vermögen, sowie eine großartige Ausstattung, sucht paffende Parthie. Wntwrr nicht onSgeichlvsfrn. Am^ikbstrn in ,iner Starr Rheinhessens. Offerten unter 8. 6808 an die Geschäftes! dfs. Bl. Israelitische Heiln. Pflege-Anstalt für Rerveu- und Gemüts-kranke zu Sayn bei Coblenz am Rhein. Bestand seit 1869. Gesonderte Abtheilungen für 150 Kranke beiderlei Geschlechter. Prospekte durch die Unterzeichnete«. DI. Jacoby. I>r. Behrend. Br. Rosenthal. (6266 Oegr&ndet 1865. Atelier für Gold- und Seiden-Stickerei. Spezialität: 1. kQnstl. a. solid. Ausf. t. einf. bis. nm feinsten Oenre. Jenny Bleiehrode, Berlin SW. rriedrichstr. 216 StUrjartmltt. 3/4 Hannover fHittjnrtniitt. 3/4 g tfeniionat mit AShere Tölyterslhllie L9varston u. FH. Consianca Lavy. von Frau Dr. Gegründet 1872. Jetzige Inhaberin r —Gegründet 1872. Frl. Conetance JLevy. LehnÜng m't guten Vvrkenntniffen zum' sofortigen Eintritt gesucht. Samstags stren; geschlossen. B. Mayer Sohn, Oet» und Fettsadrik, Kitzingen a. M. (6891 Verlangen Hie Pretecourant üb. prima Wurstwaaren von Jos. Goudheimer, (Inhaber: ». Behreud), München, Rumfordstr. 16. Telephon 1867. (3940 Aür d'e streng-rituelle Küche ö eines besseren Haushalte, in der Prov. Hannover wird für sofert oder bald eine pers fette Köchin gesucht, welche auch etwas Hausarbeit mit übrrnimmt. Off. mit GehaltSonsprüchen,Original-Zeugnissen u. Photographie erberen unter X. Y. Z. 6913 on die Geschäftsstelle dss. Blattes. gAeingroßhaudlung. v"'i rottf geschlossen, sucht jungen Mann für die Reise. Offerten u. R. 6907 an die Geschäftsstelle dfs. BlaiteS.