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Der Israelit · 1897-06-28 · Heft 51 (28.6.1897) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
38 (1897)
Issue
Heft 51 (28.6.1897)
Date
1897-06-28
Page
– (sequence 13)
Language
German
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997 Anzeigen. Für den solgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Pension sindtN Schülerknncn in feiner ritueller Familie. Honorar mäßig. Gest. Off. unter 0. 1275 an Rudolf Masse, Nürnberg._(29 la zum baldigen Eint>itt 'D eine israel. Köchin, welche die dürgerl. und bess. Küche verst. Jah^esgeh. M. 360. Frau B Gumpertz, _Essen (Ruhr. (170b IlBdj DlN 0. Ah. Eine ältere Dame sucht eine alleinstehende Person gesetzten Al'eis von außerhalb als Gesellschafterin. Schriftl. Off. erbet, nach Köln, Hohenzollernring 3911. _(292a)_ Den Gasthof streng rituelle Küche mit Bierausschank, C a f «, Billard re. (i74b vervrlethe ich längere Zeit m\. gönstigev Sedingunge». Strebsamen, tüchtigen Leuten ist durch Ueber- «ahme eine fichere Existenz geboten, ohne groß Kapitalaufwand N it h. durch den Eigenthümer. % WuuWkr, Landau (Pfalz). Töchter-Pensionat von (3696 F au Johanna Paradies, V o tt n a. Rh. Grdl. Häusl., wissenfchafll, u. gesellschaftl. Ausbildung. Beste Ref. Näheres die Prospecte. LehEug aus streng relig. Hause mit guter Schulbildung per 1. August gesucht. L. Grüubavu, Fabrik, und Exportgeschäft, Nürnberg. (3691 Genau denselben! wie Mama trinken auch wir u. zwar nur Cossmann’s gebr. Java-Kaflee, keinen Andern Er ist vorzüglich in Kraft, Aroma und die Hauptsache preiswürdig. Per '/, Pfund-Paöket zu 85. 90, 85 ||. 100 Pfg. Uslar, 22. Juni. Vorigen Mittwoch st'O '"0 oec schied hier plötzlich die Frau Rosa Kahl berg, Wittwe des vor 11 Jahren Heimgegangenen Kaufmannes Joseph Kahtberg zu Uslar im Aller von 54 Jahren. Die Verewigte, welche in jeder Hinsicht eine nttfN war, wird von der ganzen Gemeinde Bodenselde-Uslar aufrichtig betrauert. Sie war eure durch und durch religiöse Frau. Die Schicksalsschläge, welche sie getroffen, der erwähnte Tod ihres Gatten, wozu noch der Verlust einer Tochter kam, welche ihr im blühenden Jungfrauenalter entrissen, vermochten nicht, sie in ihrem Gottvertrauen und in ihrer Frömmigkeit wankend zu machen; und so war ihr Leben eine schöne Bestätigung des Spruches in Jjob XIII, 15: \y?OT ]H?ITN ib, Siehe, möge der Herr mich tödten, dennoch hoffe ich auf ihn. Sie widmete sich fonan der Erziehung ihrer Kinder, die sie im Sinne ihres verewigten Gatten zu gläubigen Israeliten erzog; und durch Gottes Hülfe und Segen gelang es ihr, das Geschäft in Flor und Ansehen zu erhuiien. — Sv wie sie im Dienste ihres Gottes nichts versäumte und idem traditionellen Judemhume eine aufrichtige Verehrung bewahrte, so war sie auch bestrebt, im Privatleben Gutes zu wirken und die Liebe und Achtung, die >.hr gezollt wurde, auch zu verdienen. Dem WohtthätigkeitSve^ein „Monlefiore", weichen der selige Herr Kahlenberg in USlar gegründet, gehörte sie mit ganzer Seele an, und ihre Hand war stets den Armen und Dürftigen geöffnet, mehr im Stillen, ats in der Oeffenttichkeil, da geräusch» volles Wohlthun ihrem bescheidenen Sinne nicht entsprach. Von der großen Verehrung, welche die Verstorbene genoß, gab auch die große Belheiligung seitens der Juden und Christen an ihrem, Freitag st'O i"D statlfindendeu Lerchenbegängniß ein bered.es Zeugniß. Eine große Menge der angesehensten Uslarer Bürger gaben ihr das Geleite; selten wohl wurde ein solches großes Leichengefolge gesehen. Aus Nah und Fern waren ferner Berwandte, Freunde und Glaubensgenossen herbeigeeilt, um ihr die letzte Ehre zu erzeigen, welche ihr zu dem l' /, Stunden von Uslar gelegenen Friedhof zu Bodenfelde folgten. Am Grabe sprachen Lehrer Weinberg und der Schwiegersohn der Verstorbenen, Herr Rabbiner Dr. Tawro gt aus Kreuznach. Letzterer nahm im Namen der Verwandten in rührenden Worten von der Verewigten Abschied, wobei kein Auge thränenleer blieb. Möge der Abgeschtcdeneu die Erde leicht sein und mögen ihre Kinder im Sinne und Geiste der Verewigten wirken und leben, dann wird auch der Segen des Elternpaares, die nunmehr vereint sind, ihnen zu theil werden und der Spruch sich bewähren, daß Gott ein nUDTt* pl D’Dirv »3N ist. L. Weinberg, Lehrer. Aür eine größere Stadt O in Baden wird für eine leidende Dame ein drt&ttleit» gesetzt. Al terS (nicht unt. 25 Jahr.) welche Krankenpflege versteht, zum bald. Eintr. gesucht. Off. unt. Nr. 3677 an die Geschäftsstelle dss. Blattes erbeten. i k^ür meine Mutter, eine ö alleinstehende ältere Frau, suche ich ein jung, israel. Mädchen, welche» die Arbeiten in Hau» und Küche besorgt und auch al» Gesellschafterin sein kann. (8893 Meldungen bitte mit Angabe der Lohnansprüche schnellsten» an mich gelangen zu lassen. A. Lenckonja, Minden i. W. (J;n der Synagogengemeinde Illingen, Reg - Bezirk Trier, ist vom 1. Juli diese» Jahres ob die S elle eine» musikalisch gebildeten Chasa« und tüchtigen Schachet, mit e nem Gehalte von Mk. 1350, ncbst garantirt. Nebeneinkünften von M. 250 nebst freier Wohnung zu besetzen. (3083 Nur religiöse Bewerber mit musikalischer Bildung, die im Besitze von Kabolaus von orthodoxen Rabbinen sind, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse und eine» selbstgeschriebenen Lebenslaufes bet dem Unterzeichneten Vorsitzenden melden. Der Vorstand: A. S. Levy, Vorsitzender. Sim Schwarz, M. Strautz (Luche auf 1.—15. Juli einen w tüchtig. Metzgergehülfen sowie einen Lehrling. Offert, u. 3542 an die Geschäftsstelle dss. Blatte».

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