Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 37 (1896)
- Issue
- Heft 19 (5.3.1896)
- Date
- 1896-03-05
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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^«WW»WWWWWWWW 382 dieser Gelegenheit war es auch unserer Gemeinde einmal vergönnt, wieder nach 30 Ja'ren. die n«ns von einem v'a-Knaben vortragen zu hören. Zahl' reiche Freunde aus Nah' und Fern waren herbeigeeilt, um diesem weihevollen Akte beiwohnen zu können. Unser verehrter Rabbiner '"2 hielt bei dieser Gelegenheit in herrlichen und tief zu Herzen gehenden Worten, unter Zugrundelegung des Verses: 'man iN wyff "jn-iin 'did eine tiesourchvachte Rede, welche die Bedeutung des -ddh -jot klar legte. Am Sonntag Mittag fand im Cafö Biedermann dahier die eigentliche miyo isd statt, die sich zu einer wirklichen mso bv nnotp gestaltete. Für das Benschen allein wurde über M. 600 gelöst. Daß bei dieser Mahlzeit manch schönes rmn "wn gesprochen wurde, ist selbstverständlich. Wir wünschen Herrn Emil Moos und mit ihm unserer altehrwürdigen Gemeinde, daß sie noch recht viele solche n'rivv erleben mögen. Literarische Notizen. Die Schriften des 11. Jahrgangs im hebräischen Literatur-Verein „Mekize Nirdamim", werden bis zu meiner Rückkehr nach Berlin so weit sertiggestellt sein, daß mit der Versendung derselben sofort nach dem Pesachfefte wird begonnen werden können. Es erscheinen: 1. Jona ibn Ganach's Wörterbuch, dritte Lieferung. 2. Jehuda ha Levi's Diwan's zweite Lieferung. 3. O'iiD n^'jD von Abraham Broda, Denkwürdigkeiten der Synagoge von Aussee (zugleich viel geschichtliches Material über berühnrte Zeitgenossen enthaltend). 4. Einleitung in das Machsor Vitry und Judiees zu demselben, als selbstständige Schrift. 5. Sammelband mit einer Anzahl von verschiedenen Piecen. Geldsendungen wie Anmeldungen zum Beitritt können auch während meiner Abwesenheit an meine Adresse in Berlin (Krausnikstr. 21) gerichtet werden. San Remo, 1. März. Dr. A. Ber liner. In Nr. 17 Ihres geschätzten Blattes am Schluffe des „Literarischen Berichtes" über das vom Rabbinatsverweser Herrn I. Feigenbaum jüngst edirte Werk des b' 'ibdui — 'd by 'wm v'v wa£ö n"ix wird auch einer diesem Werke als Anhang beigegebenen halachifchen Abhandlung des Editors über die Frage: rvaw? ^3 ’"y nsa nxw: nwyb ipr^ idj cn erwähnt. Dabei wird von Seiten des Herrn Rezensenten dem Bedauern Ausdruck gegeben, daß „dieser Punkt, über den wir eine eingehende halachische Erörterung mit vielem Interesse begrüßt hätten, in der vorliegenden mit neun Zeilen erledigt und zwar in erschwerendem Sinne, daß nämlich die Anwendung eines Meziza-Röhrchens unstatthaft sei." Wir sind nun in der Lage, anknüpfend daran mitzutheilen, daß Herr Rabbiner Dr. E. Pleßner- Ostrowo dieses Thema in einer drei Abtheilungen umfassenden nantm rfsp, die aus den Grenzen ihres Handschristendaseins leider noch nicht in die breite Oeffentlichkeit gedrungen ist, nach allen Richtungen hin erschöpfend behandelt hat. Die jüdisch-literarische Welt hat der ergiebigen Kraft d eses den Namen Pleßner tragenden Geistes eine Fülle reicher Gaben zu danken, nicht nur auf dem Gebiete halachischer Disziplinen, in dem er als prangende Autorität ein berufener Führer seines Volkes ist, sondern auch durch den gediegenen Gehalt seiner alle Zweige des jüdischen Geisteslebens umspannenden Abhandlungen, Vorträge, Predigten u. s. w., soweit dieselben bislang durch den Druck verbleitet sind. Erst jüngst wurden die Veröffentlichungen seines Vortrags: „Stellung und Bedeutung der israel. Frau bei den Hebräern nach dem Eschet-Chajil-Liede" (Selbstverlag des Verfassers) und in allerneuester Zeit seines (n3^n tfnya) "omsan nv rrnay^» hmg pa nuonn naxa,, mit allgemeiner Freude begrüßt. Umso dringlicher legt sich uns der Wunsch so nahe, daß seine von uns im Manuscript gesehene Abhand lung, die die Zulässigkeit der 'da 'T by nea njrsa rvaia* strengst sachlich zu erweisen strebt, nicht Handschrifteneigenthum des Autors bleibe, sondern den eine nähere Erörterung dieses bedeutsamen Themas spannungsvoll erwartenden Fachkreisen durch Veröffentlichung bekannt gegeben werde. Wir leben der Ueberzeuguug, daß wir nach Mittheilung des Vorstehenden hiermit nun auch einem Wunsche Vieler begegnen. —f— Feuilleton. Aer Letzte seines Stammes Erzählung von Alphonse de la Haye. 18) (Alle Rechte Vorbehalten.) Pater Pierre gehörte, als noch Frankreich auch in dieser deutschen Provinz das Szepter führte, dem Jestlitenorden an. Als aber im 70er Jahre dieses Lalld dem deutschen Reiche einverleibt und der Orden aufgelöst tvurde, verblieb er im Lande, indem er in den Orden der Schulbrüder, die die Regierung im Lande duldete, eintrat. Aber nur äußerlich ging diese Umwandlung mit ihm vor, G seinem Innern blieb er seinem früheren Orden tre. ergeben; stets bereit den Weisungen und Befehlen des Generals der Jesuiten 1 ü |! I i 5! )