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Der Israelit · 1915-02-11 · Heft 7 (11.2.1915) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
55 (1915)
Issue
Heft 7 (11.2.1915)
Date
1915-02-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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"m Seite 6 Nr. 7 Der JSraeNt 11. Februar 1618 Personalien. Herz Rosenblatt n'P- Fürth, 8. Febr. Wiederum hat unsere Gemeinde einen herben Berlust zu verzeichnen. Herr Herz R o s e n b l a t t rry ist im Alter von 79 Jahren ganz plötzlich und unerwartet uns genommen worden. Wir verlieren in ihm unseren langjährigen "iE®, sowie den sin der Claussynagoge. Mit welcher Gewissenhaftigkeit ist er seiner Pflicht als iE® stets nachgekommen! Was er schrieb, schrieb er 2B^. Ein dauerndes Andenken feiner Tüchtigkeit und Hingebung zu seinem heiligen Berufe besitzen wir in der großen Anzahl von pSen nnED u. s.w, die sowohl im Besitze der Gemeinde als auch im Prtoatbesttz sind. Unvergeßlich wird uns jedoch seine fast 10jährige Tätigkeit als pn der Claussynagvge bleiben. Was er uns hier gewesen ist, läßt sich mit Worten kaum wiedergeben. Mit seltener Liebe und Freude an seinem Berufe, mit einer Pünktlichkeit und Pflichttreue, die ihresgleichen sucht, waltete er seines Amtes. Aber auch wie kein anderer hat er es verstanden, seine Gemeinde zu begeistern, sie zu andächtigent Lauschen hinzureißen. Er vereinigte in seinem Gebetvortrag liebliche, angenehme Stimme mit einer echten von Herzen kommenden und zu Herzen gehenden rua, deren sich nur wenig andere in gleichem Maßsiabe rühmen können. Verstand* er doch genau jedes Wort, das er betete, kannte er doch den tiefen Inhalt aller, auch der uns sonst weniger geläufigen Gebetstücke. Die ganze Innigkeit und Herzlichkeit, mit der er seinen erhabenen Beruf ausführte, kam erst an den mv' so recht zur Geltung. Bei alldem war der Verstorbene von einer Bescheidenheit und Zufriedenheit, die jedem einzelnen vorbildlich sein mußte. All diese vortrefflichen Eigenschaften, sowie wahrhaft tiefe Frömmigkeit und Gottergebenheit verschafften ihm die größte Beliebtheit bei allen, die ihn kannten. Jeder verehrte den 12p jeder freute sich, ihm eine Gefälligkeit erweisen zu dürfen. Er war ein seltener ni,n'. Es gab kein das er versäumt hätte, keinen den er nicht regelmäßig besuchte, keinen Gottesdienst, den er versäumte, auch in der letzten Zeit, da er schon pensioniert war und sich manche Gebrechen des Alters einstellten. Ebenso zeichnete er sich als treues, langjähriges Mitglied der ainap man durch besonders eifrige Tätigkeit für die Ausübung der großen mxn aus. rrsjun. Goch, 28. Jan Am Freitag voriger Woche konnte Herr Lehrer Oppenheimer sein 25jähriges Jubiläum als Lehrer der israelitischen Schule in Goch feiern. Am Morgen des Festtages fanden sich in der Wohnung des Jubilars Herr Bürgermeister Dreschers, Herr Pfarrer W u n s ch als Lokalschulinspektor, die Vertreter und Vertreterinnen sämtlicher Schulen der Stadt und der Vertreter der israelitischen Gemeinde, Herr I. Sternefeld ein. Herr Sterneseld überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und dankte dem Jubilar für die treuen Dienste, die er der israelitischen Gemeinde als Lehrer und Erzieher der Jugend und als früherer Kultusbeamter der Gemeinde geleistet. Herr Pfarrer Wunsch feierte den Jubilar besonders als befähigten und erfolgreichen Schulmann, der sich. der schönsten Erfolge rühmen könne. Herr Bürgermeister Dreschers vermittelte den Dank und die Glückwünsche der Stadt Goch. Herr Rektor S t o r m gratulierte namens der Kollegen und Kolleginnen des Jubilars. Alle Ansprachen endeten mit dem Wunsche, daß der verdiente Lehrer noch lange seinem Amte vorstehen und die seiner Leitung und Führung anvertraute Jugend weiter zu braven Menschen erziehen möge. Zum Schluß dankte der Gefeierte, Herr Oppenheimer, für die ihm bereitete Feier, die er in Anbetracht der ernsten Zeit gar nicht gewollt habe. Wie er bisher nur stets das Beste semer Schüler gewollt, so werde er auch für die Folge darnach streben, sein Amt gewissenhaft auszufüllen. — An diesen offiziellen Akt schloß sich eine kleine gemütliche Feier in kleinem Kreise. Matzbach (Ufr.), 8. Febr. Unter großer Beteiligung von nah und fern wurde hier Frau Fanny Marx zur ewigen Ruhe bestattet. Mit ihr ist eine rwrr in des Wertes schönster Bedeutung ins Grab gesunken. Der nun vereinsamte Gatte, Herr M. A. Marx, rief im Sterbezimmer mit tränenerstickter Stimme der so jäh Dahingeschiedenen heiße Worte des Dankes für die ihm in 38sähriger Ehe erwiesene Treue und Liebe nach, mit dem Hinweis, daß der jüngste Sohn in den Schützengräben Nordfrankreichs in dieser Stunde noch keine Ahnung habe von dem schweren Verlust, der die ganze Familie betroffen hat. Unter .Anlehnung an den Wochenabschnitt schilderte Herr Hauptlehrer Freudenberger von hier die wahre Frömmigkeit, die Friedensliebe, dir Mildtätigkeit, die Bescheidenheit und die häuslichen Tugenden der Verstorbenen. Im Namen der Familie widmete Herr Hauptlehrer Marx aus Gunzenhausen der geliebten Schwägerin einen ehrenden Nachruf. Ihr Andenken bleibt ein gesegnetes. rraaun. Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich; insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Für die Syn.-Gemeinde Jever (Oldeubg.) wird stzr die Dauer des Krieges ein Relig.-Lehrer, Chasen und Schachet auf sofort gesucht. (10352 Großher? Kandesrahbinat Oldenburg Dr. Mannheimer. Lehrerstelle gesucht I Junger militärfrcier Lehrer, mit Seminarbildung, vorzügl. Vorbeter mit hervorragend. 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Außerdem übenehmen sämtliche Reichsbankanstalten mit Kaffeneinrichtung bis 3»m 35. Mol j». I. die kostenfreie Vermittlung des Umtausches. Die Zwischenscheine sind mit Verzeichnissen, in die sie nach Serien ltiib innerhalb der Serien nach Beträgeir und Nummern geordnet einzuttagen sind, während der Bormittägsdiettststnuden bei den genannten Stellen einznreichen; Formulare zn den Berzeichniffen können dort in Empfang genommen werden. Firmen und Kassen haben die von ihnen eingereichten Zwischenscheine oben rechts »eben der Stticknilmmer mit ihrem Firmenstempel zn versehen. 3. Der Umtausch der Zwischenscheine zu den 5°io des Deutschen Reichs von 1914 (Kriegsanleihe) — unkündbar bis 1. Oktober 1834 — findet vom 1. März d. I. ab bei der „Umtanschstelle für die Kriegsanleihen", Berlin W 8» Behrenstr. 33, sowie bei sämtlichen Reichsbankanstalten mit Kaffeneinrichtung — bei letzteren jedoch nur bis znm 33. Juni — statt. Im übrigen gelten für ihn die für den Umtausch der Reichsschatzanweisnngen getroffellen Bestimmungen. Berlin, im Januar 1915. Reichsbank-Direktortrrrn Haue lk st e t it, v. G r i m tu. -rL. LI (Rail (k blasei stellu der 8 kleine Kathi Jude uns, führei gemet macht fertig. und ' Da ui etwas .3 Ä Ä Komik Wang< und f leitunc lachte^ //$ bin ich der Si spricht da Jhi Spaßu Lust, i nur he Simchr nur an //9I Weil e ange o Tränen der Ta nichts i Nein, s in ihrei den M Und vc nieder der dun reichen traurige nnd gar venn st „Se l)ort I! vacht sti agen. öttlichei lerrt! liutterh Mensche Lasten, dchmerz Mai Inhalten ntgegen Neere d< ^9790614 74^90256

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