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Der Israelit · 1893-08-14 · Heft 65 (14.8.1893) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 65 (14.8.1893)
Date
1893-08-14
Page
– (sequence 18)
Language
German
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wenn wir aber berücksichtigen, dass die letzte Silbe aus einem kurzen Vokal und einem Dehnlaut besteht, Hier entscheidet die Massora. Kimchi lehrt, ß) dass in diesem Falle bei 2 Pud das Wort ist, bei ns und Pud aber jnPo, und bei npin und Pud grösstenteils jnPo. wie z. B. ntito immer jnPo gelesen wird. 5. Worte, die auf nns und pnn endigen, wie z. B. nn, b'$, D'2, D'Y, DUnp., sind bybo. Der Grund ist auch hier, weil, während das kurze P’*vn seinen Konsonanten bei sich hat, dem nne dieser fehlt und der darauf ruhende Ton den Ersatz dafür giebt. s"d und un» verwandeln auch hier das nrs in pcp, wie D]2, d^I- 6. Sehr oft finden wir das ',-j am Ende den Zeit- und Hauptwörtern hinzugefügt, bei ersteren nur im Imperativ und Futur, selten im Infinitiv. Hier gilt als Regel, dass das Hauptwort dann immer ist, weil der Ton die Stelle behält, die er vor hinzufügen des n inne hatte, wie nsn«, rrw«, rta» rrvjjn, rnnn* rnmon- Das Zeitwort aber ist jnpö, wie rnilpui, n*DTU njtnjii rripttf, Höjy, rnDo, und zwar deshalb, weil der zweite Stammbuchstabe, der gemäss Regel 3 den Ton haben müsste, ein kw hat, und deshalb dieser auf dem dritten ruht. Steht jedoch ein p’DSö, so behält er seinen Platz und verwandelt das xw in einen Vokal,6 7) wie Gen. 18, 30 mrntfv Deut. 82 nyogw. Wenn jedoch der zweite Stammbuchstabe auch ohne ',-j einen Vokal hat, so bleibt das Wort P’yPs, wie rD'PH, nöiptf, raufo rijrW. Bei Hauptwörtern nun vertritt das *7 am Ende die Stelle des ^8) am Anfänge, (wie Raschi diese Regel mehrfach anführt, zuerst Gen. 14, 10 Schlagwort rnij) und erhält deshalb als blosses Anhängsel den Ton nicht. Dagegen sind diejenigen Hauptwörter, die auf n7 endigen, jnPo, weil das n zur Wortbildung gehört und demgemäss einen integrierenden Teil des Wortes bildet, wie npiK, npKr DonPo* Da aber, wo es nicht zur Wortbildung gehört, wie z. B. np’p, da der stat. constr. P’P und nicht nP’P heisst, ist der 6) Michlol Seite 241 und 247. 7) Ebenso werden die Worte 'njl und 'H’l in VPl. und verwandelt, ^3 und ne in und 8) Im Michlol Seite 64b. wird diese Regel im Manien des Midrasch Rabbfl zur Gen. Abschnitt 68 gelehrt und auf die Frage, es käme doch aber Ps. 9, 18 rniNtpS vor, eine agadische Antwort gegeben, die aber bei näherer Betrachtung auch auf der Grammatik beruht. Ebenso werden im matt mpD Seite 76 die Meinungen der Agadisten zur Erklärung des schwierigen Verses Gen, 6, 3 'rcn ]n' nb aus dem Midrasch Rabba angeführt und grammatisch beleuchtet. Ton auch p*ypö; ebenso powö, von dind Dan. 1, 49) abgeleitet, npn3 Ps. 124, 4 von Pnj Bach oder Fluss. So findet sich Hos. 7, 4 rnjp nun ebenfalls bybo. weil die Endung hier nicht die weibliche Form bezeichnet, da nun männlich ist. wie aus Gen. 15, 17 und Lev. 11, 35 und 26, 26 erwiesen ist. 7. Der stat. constr. (-jdd3 oder nMo) der Hauptwörter ist wo möglich jnPo, sowohl Einzahl wie Mehrzahl. Es soll dadurch das Streben zur Verbindung mit dem dazu gehörigen Worte betont werden. 8. Wir wenden uns jetzt zum i conversivum (nsn&n n oder -pS'nn), welches dem Yny vorgesetzt wird, um seinen Einfluss auf die Tonzeichen zu erörtern. Dasselbe bewirkt besonders bei denjenigen Zeitwörtern, deren Stamm zum ersten Buchstaben ein i oder hat, oder ein i zum zweiten, oder ein ,-s zum dritten, dass der Ton P'ypD wird. Dann aber muss, wenn ein langer Vokal am Ende ist, derselbe verkürzt werden. Daher wird “Pu in "jP''7 “nu in Ti> Wt in □iTi, ll'pu in Dpu verändert; dagegen }?'’! ist bybo ohne Veränderung, da das Pud ein kurzer Vokal ist. Aber auch hier macht der p’DBD sein Recht geltend, indem er seine Stelle und demgemäss auch das Wort seinen langen Vokal behält, wie z. B. Gen. Kap. 5, wo oft als Schlusswort des Verses das ETttpU vor kommt, ja er wird sogar noch erhöht, indem aus dem piw das stärkere Dpin wird. Aus “]Pu wird bei d"D und '3ns immer ~jpu. Hier sollte eigentlich das ursprüngliche nu wieder eintreten; der Grund, warum es nicht geschieht, ist folgender. Die Grammatiker nennen das Pud gewöhnlich ]üp nns (siebe Raschi zur Genesis 41, 35 Schlagwort Pitt), während das ns unter dem Namen itsp pop vorkommt. Es genügt nun, dass das nns von tjYi sich in das stärkere *]Pu verwandelt. Aehnliches, dass aus dem ursprünglichen ns ein nns wird, führt Kimchi10) im Namen des Ibn Ganach und noch eines älteren, uns unbekannten Gramatikers an. Bei den d’dPp jedoch, d. h. bei den Zeitwörtern, die immer 3 Konsonanten zum Stamm haben, wird bei einem solchen der Ton nicht immer P’j/Po, und verändert sich demgemäss auch der Vokal nicht immer. Nur wenn dieselben wegen einer Verbindung mit einem andern Worte kein eigenes Tonzeichen haben, wird der Vokal 9) Andre halten dies o'ND für Din. mit dem nsOU 'N in der Mitte, wie z, B. Jes. 19, 6 ‘n'JTNrfl für irwri. 10) Michlol Seite 5a.

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