Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 52 (29.6.1893)
- Date
- 1893-06-29
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
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1009 Referent der Unterzeichnete. 2. Der Lehrer als Prediger. Referent: Alexand e r-Bendorf. 3. Die Vorbildung des Lehrers als Cantor. Referent Nußbaum-Trier und Nußbaum-Bingen. Nun erhielt College Ransenberg-Neuwied das Wort zu seinem Vortrage: Stoff und Methode des nachbiblischen Geschichtsunterrichts in der jüdischen Volksschule. Die vortrefflichen Ausführungen des Vortragenden gipfelten in folgenden Leitsätzen, welche die Zustimmung der Versammlung fanden: 1. Der Unterricht in der nachbibl. Geschichte ist zur religiösen Erziehung nothwendig. 2. Während Einzelbilder bereits auf der Mittelstufe behandelt werden, ist der eigentliche Unterricht für die Oberstufe berechnet. 3. Er beschäftigt sich mit der Geschichte der Juden Kenaans, Babylons, Arabiens, Europas und speziell Deutschlands. 4. Der Lehrstoff wird nur in Einzel- oder Gruppenbildern gegeben und konzentrisch auf 3 Schuljahre vertheilt. 5. Viele Abschnitte werden dem Pensum der Weltgeschichte etngeschlossen. 6. Es ist wünschenswerth, daß den Schülern ein Lernbuch in die Hand gegeben werde. Inzwischen war die Zeit so weit vorgeschritten, daß der Vortrag „über Chewroth" als erster auf der nächstjährigen Versammlung zurückgestellt werden mußte. Wittlich, 15. Juni 1893. Der Schriftführer: R. Nußbaum. Die Honzeichen in der Aiöel. 8* Von Dr. S. P. Nathan (Hamburg). (Fortsetzung.) Wenn mehrere Worte als 7ödj aufeinander folgen, dann wird das erste zuweilen mit einem unter dem allerersten Buchstaben befindet, in betont, wie Gen. 2. 9 im TB njnn pyi. Hier steht das yy zwar im stat constr. zu njnn, aber dieses auch wiederum zu jni 212. Da letztere Verbindung eine innigere, als die erstere ist, so wird das Wort etwas getrennt von dem Worte njnn, und damit 2^ und jn zusammen bleiben, hat njnn ein erhalten. Ebenso kommt das •V'T 3 mal hinter einander vor ibid. K. 4. V. 20, 21, 22, wo die Worte ’2n und (welches als Partizip den Character des Hauptwortes hat) nicht so eng mit den folgenden Worten verbunden sind, wie diese unter sich selbst. So verhält es sich auch mit anderen D’p'DSD Jer. 38. 3 8T1 TD, Esra 7,11 rpm v-niBD noc- I)as Tonzeichen, das als zum p"? gehört und fast immer dabei steht, ist nm Sind 2 □Tntra nötig, so wird es verdoppelt, wie Gen. 15, 4 yi'üü ap nL'x, Exod. 29, 33 ohd n^r nrx, Jes. 55, 11 ’ed s«r vtfa- Selten steht das p"T ganz ohne einen nni^o wie Exod. 4, 8 raxT, Lev. 25, 7 "jnönDV'i und V. 37 pODDTK, Gen. 1, 18 bnnnbi, Kön. I. 18, 29 itram. Ist das Wort so lang, dass noch ein dazu kommt, so verwandelt sich dasselbe, wenn es sich nicht nrtc, wie Deut. ll. 7 n?2nxrn, weil ein 8 noch j vor dem Vokal steht, während im darauf folgenden V. 21 TDTST) ^JMias JHD seinen Platz behauptet. Ebenso Richter 19, 25 ^TpD, Arnos 4, 10 □D'HiriD, während Jer. 32, 7 mrci/D, ebenso V. 10 cnnjn Ez. 27, 35 Koh. 5, 11 "idtt 11 1 das Jnc geblieben ist.7) Daraus erklärt sich auch, warum Sxttd ein Jno hat, das?x"TT’D?2 aber ein 1 HW- Oft wird das 2"t in p"i mit vorstehendem n:iQ aulgelöst, wenn 2 Worte zusammengehören, wie wir dies deutlich Gen. 35, 12 und 13 wahrnehmen. In dem ersten Vers steht nur nPx mit, darüber befindlichem .V'*, in dem folgenden rn Tx mit P'T und rmc. Ebenso finden wir ibid. K. 5 in den Versen 6, 18, 29, 32, weil ’m mit dem darauf folgenden Namen nur ein Wort gleichsam bildet, das .v't, in den andren Versen, wo Tn mit dem darauf folgenden Namen nicht verbunden ist, ein P"* mit nms) Zuweilen finden sich 2 rDVD und p"T nach einander, und zwar, wenn etwas ein geschoben, T) C*I2V-“ 'M2-0 s- S) V. heisst eg \T', nicht nie in allen Ausgaben ,les Maimnniileg irrtümlich steht,