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Der Israelit · 1893-06-26 · Heft 51 (26.6.1893) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 51 (26.6.1893)
Date
1893-06-26
Page
– (sequence 11)
Language
German
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975 .niys p Djta im« n:y noi py» no m "i'dt ’öy Nur noch etn Wunder gibt es, das selbst das Wunder unserer Verblendung noch übertrifft und das ist Gottes Gnade und Langmuth. 'n en»’ *6 idv nx Er wartet, kann warten. Wollen die Väter ihn nicht erkennen und seiner Lehre folgen, dann bleibt den Kindern die Bestimmung aufbewahrt. Er hat gewartet in d’öw. Dort war die letzte Station ihrer Wanderung roav pi'n by um D'üipn ^>ax ny nio’W’n. Dort starb ihr großer Lehrer und ward dort begraben nys rr»a an der Stätte ihrer Verirrung. Von dort aus schickte Josua die Kundschafter □'tatc'n p yu p y&nn’ n^i. Und sie kamen doch in's heilige Land und erneuerten doch den Bund n>a ma und feierten, nun erlöst, das Nos, rein und echt und konnten endlich sprechen ovn oa'^yo Dnso nsnn nx und den Ort darnach Gilgal benennen. Begreifen wir nun Gottes Gerechtigkeit, seine Gerechtigkeiten, seine fortgesetzt, unermüdlich wiederholten, unablässig wieder aufgenommenen Ltebeswaltungen ^^n ny own p “i nipns* nyn pcV? Und haben wir's begriffen, dann wollen wir fragen, was ist es denn nun so Großes und Schweres, was Gott von uns verlangt? Verlangt Er Unmögliches, Unerschwingliches, die Hingabe unsres Theuersten, die Opferung unserer Kinder maa pxn '■oi uva ns »Mv d O, es ist so leicht, so beseligend, so herzerfreuend ganzer Jude und Mensch zu sein! Was Gott von uns verlangt, ist nur unser Bestes, unser Glück und Heil, daß wir echte Juden und edle Menschen seien, Recht üben, Milde lieben und einen bescheidenen Wandel führen im Angesicht und nach dem Willen Gottes, aiu no onx -p nun yjsm nvn nanxi bdpd nwy dx *a po nn 'n noi T^x oy na1?. O, daß wir endlich das erfüllten! daß aufhören könnte „Der Streit Gottes mit seinem Volke und seine Anklage gegen Israel!" Nur zu lange lagern wir schon bet n'W-, es ist Zeit, daß auch wir endlich eingehen in das heilige Land, auf unser n'w ein folge und wir zum zweiten Mal vernehmen können Dnso nenn nx ovn □a^yo. .x-aa Mahlen der Antisemiten. (Soweit sie bis zum 25. Juni bekannt sind.) I. Beim ersten Wahlgang. 1) Ahlwardt in Friedeberg-Arnswalde. 2) LiebermanninHomburg-Fritzlar-Ziegenhain. 3) Wräfe in Bautzen. II. Bei den Stichwahlen. 4) Professor Hasse. (Nationall. und Antisemit) in Leipzig-Stadt. 5) Leuß in Schmalkalden. 6) Hunpeden (Kons, und Antis.) in Cassel. 7) Jakobskötter (Agr. F. Antis.) in Erfurt. 8) Zimmer mann in Dresden. 9) Lieber in Meißen. 10) Köhler in Gießen. Stöcker ist in Siegen unterlegen. Wenn sich die Antisemiten nicht im Fall einer Doppelwahl noch seiner erbarmen, wird der neue Reichstag den „zweiten Luther" nicht an Ahlwardts, des Freundes,;Seite sehen. Der Antisemitismus hat eine Reihe von Erfolgen aufzuwetsen, meist auf Kosten der Konservativen, so in Dresden II, in Meißen und in Erfurt. Behauptet haben die Antisemiten Gießen, vom Freisinn haben sie Schmalkalden und zudem können sie wenn auch nicht für ihre Fraktion, so doch für ihre Sache, auf mehrere Konservativen und einen Nationalliberalen zählen, die sich ihnen verpflichtet haben, so auf den in Cassel gewählten Hüpeden und den Nationalliberalen Hasse tu Leipzig. Zeiturrgsuachrichterr ttttb Corresporrdeuzeu. Deutschland. 8. Frankfurt a. M. Der Bericht des Vereins „Lemaan Zion" in Jerus. gibt Mttthetlung über eine furchtbare und anstrengende Thätigkett, deren wichtigster Zweig die Hilfeleistung an arme Kranke bildete. Der Vereinsarzt, Herr Dr. Feuchtwanger in Jerus. behandelte in der Sprechstunde gegen 1400 Patienten und machte etwa 3800 Krankenbesuche. In der Apotheke des Vereins wurden monatlich zwischen 1300 und 2300 Recepte angefertigt. Auch dem Hospital in Jaffa, dem Frauenverein daselbst, dem Verein „Cenath Zedek" wurden wesentliche Unterstützung und Förderung geleistet. Ferner wurde kleine Handwerker und Arbeiter durch Darlehen und Lieferungen von Werkzeugen unterstützt und Arme mit Feuerungsmaterial versehen. Niederlassungen wurden in Lad, Negaresk und Nablus gegründet. Wir sehen eine reiche und segensvolle Thätigkeit, welche die Unterstützung aller Menschenfreunde verdient. [■> [91 lint a n i c n. __ ___ Bukarest, 10. Juni. Die bereits^tel'egraphisch gemeldete Weisung der Regierung an die Präfekten, daß auf solche Personen, welche ihrer Militärpflicht in Rumänien Genüge geleistet haben, die für Fremde geltende Beschränkung des Aufenthaltsrecht in den Landgemeinden keine Anwendung finden dürfe, hat

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