Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 33 (1892)
- Issue
- Heft 26 (31.3.1892)
- Date
- 1892-03-31
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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519 Kerenstorr. Machsor Vitry, II., nach der Oxforder Handschrift (Cod. 1100) herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von S. Hurwitz. Wir haben an derselben Stelle im vorigen Jahre den ersten Theil dieses Werkes eingehend besprochen und sei auf die erste Besprechung zur Orientirung hingewiesen. Die Edition ist in ganz derselben Weise erfolgt wie bei Bd. I. Bd. II enthält: Haftarah-Ordnung,-Gesetze und Vorschriften für den neunten Ab, woran sich allgemeine Gesetze für Fasttage überhaupt anschließen; darauf folgen Regeln für Trauernde, Erubgesetze. Darauf P e sa chgesetze, denen ein bedeutendes Capitel gewidmet ist; insbesondere sind die Sederregeln in extenso besprochen und eine bemerkenswerte Reihe von verschiedenen Verordnungen in Betreff der Behandlung verschiedenartiger Geräthschasten; ein interessanter Kommentar der Pesach-Hagadah fällt in dasselbe Cap., sowie auch die Gebetordnung für Pesach; dann folgen Omergesetze. Es fei auf eine auch von dem Herausgeber als merkwürdig bezeichnete Stelle in diesem Abschnitte hingewiesen. Es heißt: *)* (S. 282, vd) bii mix by D’noiNtp nmx ne* r.öin bw myc xintr non n c b p y d t# Dm by rr.nteü ri^en nxcn rvn m nnn pöixn Sni ,SxntP’n nxi mnn njop nNDn [x’3' anpon. Dazu ist zu vergleichen (S. 362, n"3L7) eine Stelle in dem Capit. über Jom Kippur.undMosch-Hasch.; woselbst es lautet: px :nn‘B3n dt» bv *hd nrntp hd’3 pyo» rncv nt>nn. Hierzu siehe die Anmerkung (n) des Herausm xbni tyiwn ncx .ddd usd npxtp jxn nniyn 73 7y nionn 'ex?D3D iH>cn p np’7 ncnx ’ci mcncnc» /npe i:ce npxc ny tt n’x^n"B"yx xix “7d -xim? ’nyV nnyc ,Dne trpne nnx;xn ~iyw *:s neincn H>yift*n ncx im nx -jbzn in bwet omp pesyn "‘h xlx ,ib'3: tppnn NX7L' ]V3 ,ppyj x^ mspy tcn: xt>7 inion in nnx .yct? xni (?) xl» ,m7rr imlnD’mnD^^in' mx ^yic'b nex /imetr ’nxn H' D'B'in rwy 13 .737X7 h xnm ninnnn imx ncny mnn msi nn i^m ,mn’nn mn’nn i:c’n n^yi px1? ln’nn-i iDiSD ibosi men pw 73b py wtws rwy ne .77 ’,x’nn7 nyispn yun» ]vn ,73x7 pvn ’:P xpm nmnn nn’nn npl7 np’ncn 7H? ncxi bywl> xnp ,xse x^i 7p “7*3BQ wesne i’ye vpb 7xty imonty mnj7 onn pen mnx 71 nex ,xin p’n nvn i^xn nnnnnin^ lesy i’nso rnn nn 77 mn 77x 7* Pxpy oyc 731 X7X '7 px 'CN7 pC.l n>n ,7D3D 7y 7B'£J 73X^7 yann nynspn .nx: nnnpneae mn xn nb il n’n xlPxty .ny7L7I nayei ’nxn n"npm men1? nomtp Man beachte,^ daß sich in der Beharrlichkeit des Esels, selbst vom Könige, der ihn eingesetzt, den Tribut zu verlangen, die biblichsch-midraschische Anschauung wrederspiegelt, nach welcher-Tich Pharao bei der Knechtung Israels als Vollstrecker des göttlichen Willens (1. B. Mos. 15, 13) fühlte. *) Ich gebe die Stelle so, wie sie Hurwitz nach Hff. corrigirt; vorher geht die Bemerkung, daß man nicht den Seder mitp’^.n nnnn—nee*: schließt. gebers. Die oben angeführte Stelle findet sich in einem Handschrift!. n"7x von R a s ch i. Ich weise, aufmerksam gemacht von dem bekannten Talmudgelehrten Wolf I. Dünner in Cöln, auf die Anmerkung zu im Bärffchen '"y -hd hin: mttfD '"3 ihd^ 3’3D P’ ffn’BS ’nxatoi min’ 'io myop y'n (Trohes) b>"ihd jnpn wm i"cp non’ ’D ny nDt^J ne xs'n p ]iyo» 'n^ npy nn x b ’ n ) n p y d v 8"mn ’nx^o nnx ttmsm — ^»"ny iV 73 iDff lom nx nn' ne» p iiyoi? x"n n:n ny : *y ,hdt »d : 'd ,ny pw : 'v uwm ynsob .b"ny ,odvj : 'i ,7j*b iV’xi : 'i pinry Einen merkwürdigen Abschnitt bilden die sog. Worterklärungen mnnn bv bhtd; manche exegetisch beachtenswerthe Bemerkung ist da ausgesprochen. Im Commentare konnte daselbst nichts Besonderes geboten werden, wo nicht philologische Kritik ange wendet werden sollte. Hochinteressant ist die Behandlung der nnnnn nnrr-y; für jedes einzelne Gebot ist ein eigenes Capitel da, voll der merkwürdigsten Erläuterungen; sieben nur find so ausführlich behandelt. Wie überall fügt auch der Herausgeber seine Noten bei und findet mit seltenem Scharfsinn die Quellen, gleicht scheinbare und wirkliche Widersprüche überzeugend aus. Besonders hingewiesen sei auf die geistreichen Noten S. 377 (Note y). S. 385 (n). S. 237 (i), woselbst Me Mjun XDuan ppi’ 'n^> txd 'nn npy, nach dem n"n^> nt^n nsD corrigirt wird, ferner auf S. 260 (Note 8), woselbst eine vortreffliche Erklärung der räthselhaften Ansicht von Ranibam iipdj xanp ny ninnV gegeben wird; auf S. 264 (Not. i), wo über die Bemerkung des i"x in Betreff der Verpflichtung von et# nxnp bei nenn nanen disputirt und gezeigt wird, daß >"x eine xnemn unbeachtet gelassen hat. Noch viele andere werthvolle Anmerkungen des gelehrten Herausgebers wären zu nennen; doch es ist nicht Raum alles zu sagen. Dem greisen Gelehrten sagen wir herzlichen Dank für seine große Leistung. Die Textedition ist höchst sorgfältig und die Ausstattung die genügend bekannte aller vom Mek. Nird. herausgegebenen Werke. Wien, im März. Dr. D. Feuchtwang. Wiscelle. In der Roviie des Deux Mondes vom 15. Februar 1891 vag. 793, wo es sich um die Blutbeschuldigung handelt, sagt Leroh-Beaulieu, auf dessen in der Revue vom 15. Februar, 1. Mai und 15. Juli erschienenen Aufsätze ich hier nochmals und nachdrücklich Hinweisen möchte, Folgendes: „Dont le moyenäge a cru cette legende. Elle a ete mise en vers ou en prose, temoin les contes de C haue er“. Es dürfte wohl an-! gebracht sein, etwas Weniges überden vonBeaulieu I citirten Dichter und sein Werk zu bemerken. Der