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Der Israelit · 1891-10-07 · Heft 79-80 (7.10.1891) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
32 (1891)
Issue
Heft 79-80 (7.10.1891)
Date
1891-10-07
Page
– (sequence 11)
Language
German
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1511 raelkten, daß sie in Frankreich einen für die Entwicklung ihrer Fähigkeiten ausnahmsweise günstigen Boden gefunden haben. Das moderne Frankreich wird aber diesen Aufreizungen keine Rechnung tragen. Frankreich ist das Land, welches vorwärts schreitet. Es blickt auf die Vergangenheit, um dort die Erinnerungen aufzusuchen, welche erheben und ehren. Heißt das, daß die Pflichten der Israeliten sich geändert haben, und daß es unter dem Vorwand der Verschmelzung weise wäre, sie zum Aufgeben ihrer religiösen Anschauungen und ihrer Gebräuche zu drängen, die dieser Rasse einen so befonderu Charakter aufgedrückt haben?" Dreyfus weift diese Forderung nachdrücklich ab und erklärt: „Die französische Nationalität bildete sich langsam aus verschiedenen Elementen, die sich nicht weniger fremd waren als das jüdische Element ihnen. Wurde trotz ver Verschiedenheit der Ueberlieferungen und Mundarten die französische Einheit verzögert? Und sehen wir nicht heute, wie diese Ueberlieferungen und Mundarten in Provinzen, deren Patriotismus von Niemanden verdächtigt werden kann, fromm bewahrt werden? So verlangen wir denn auch, daß der Israelit ebenfalls Israelit bleibe, indem er Franzose bleibt." England. London, 2. Oktober. In der gestern Abend stattgehabten Sitzung des russisch-jüdischen Comites wurden Arrangements zur Veranstaltung einer neuen Sammlung getroffen. Die Herren N. M. Rothschild und Söhne haben sich mit 10.000 L. (200.000 Mk.) an die Spitze der Liste gestellt. n^sn KW pfcQ ’JD UTIK ♦□msan nva bbenn1? •P"£* DTH ffTlp O n*r (Gebet für unsere bedrückten Glaubensgenossen in Rußland; am -osD dt vom Rabbiner oder Vorbeter der Gemeinde nach dem Gebete für den Landesfürsten zu verrichten.) vnpn nva a-osb i:np,k j li'by b« aattfa aba tmbtim nibnb ntn ä^aiam t : -* : I . T v - : T - : D'tP|aöK!Diayai$a aM wntj ajg naqai. pNi taS an - nPiPi ma Pv a’bbDNm : avn ap« nayyb b'Lv t^b“© -nnnpgn nm!b«atp'. igw t^r—Pin irnbab i:n« ma apn mapyKrbion : naa yqsgg rrnwp' ann «a« : man-Syi pit^n-Sy craai aama pitfm. iraiüT abn n«atoi n«ap rrn O'ü'yvv rri'B oinp «a«: rain«i naqx rsjfi' niabn an'pn aS n&n : D'aaDpan nbai'bu’n^'DSJiDBip'pnnjnTj mPyb rH/i. ■>aai . ntoD Sa pnaSn . a'vpn D’snsa ©■©T «bi Tpna p«i npaq iaga b«at?n : nniayb nai.a: ’j.3 pnaaia naffinDjiTn ipani mna b« \j3 'Ma a'L a«n rpnmi-a nan. : ribian -oa naiyb a© □■pTiapn a«ay', nM nP’yian n«i .na ©t qaan nain -rrn »Pin :D“va oypn nby1. jsfflb ‘jitPK! DPaBiDaanisa^a abai laaba nana T; -; T; ** ** : * . T . ,1M tspa spatpnS nppisnaapiup a-p: crnaan ra^i - rra cpnapn nt< «©nbi «sag Tjaan qnaaapi :anpay niaptppb uapBi: nminaitüp npga D’pin i:pa« aM : owai iw nappa Sonderabdrücke dieses Gebetes, die aber schleunigst, am besten telegraphisch, zu bestellen sind, sind a Mk. 1.— pro 100 bei uns erhältlich. Exped. d. „Israelit u. Jefchurun." vermischtes. Hahnheim (Rheinhefsen), 30. Sept. Am 26. d. M. verschied dahier dieWittweKaroline Strauß, geb.Mai, älteste Frau unseres Ortes im 88. Lebensjahr. Von ihrer allgemeinen Beliebtheit legte ihr Leichenbegängniß ab. Juden wie Christen, sowie zwei Gesangvereine gaben ihr das letzte Grabgeleite. Gewiß ein schönes Zeichen unserer Zeit und Beweis, daß hier kein Unterschied zwischen Juden und Christen herrscht. Herr Lehrer Marr aus Alsheim, Neffe der Heimgegangenen, schilderte die Tugenden der Dahingeschiedenen. In der fast ausschließlich von Katholiken bewohnten Ortschaft Großdüngen bei Hildesheim ist der einzige

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