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Der Israelit · 1889-12-02 · Heft 94 (2.12.1889) · page 23

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Journal
Der Israelit
Volume
30 (1889)
Issue
Heft 94 (2.12.1889)
Date
1889-12-02
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Herr Buchara, Regierungs - Dolmetscher, schreibt: C’est avec une grande satisfaction, que j’ai constatö dans les examens du 28. mar s 1889 un rapide progrfcs, accompli par les 616ves de l’6cole Gtablie par M. le Dr. Herz- - berg. Je me fais un doux devoir de reconnaitre, que c'est au dßvonement et au zöle dignes d’öloge de Monsieur le Directeur et de M. M. les professeurs qu’il faut attribuer le succ6s des enfants. Jerusalem, le 10. Avril 1889. Bechara, S6cr6taire Interpröte du Gouvernement de Jerusalem. Urtheil des Herrn Dr. Is. Greg. d’Arbela, Chefarzt des v. Rothschild’chen Hospitals. Je suis heureux de pouvoir exprimer avec joie ma parfaite satisfaction ä propos des examens du 28. Mars 1889. Jugeant des beaux examens, subis par les el6ves de l’Orphelinat, on arrive 4 la conclusion, que cette Institution est appelee 4 an grand avenir et on peut attendre d’elle de granäs rösultats pour la r6g6n6ration de la jeunesse israelite de Jerusalem. Jerusalem, le 2. Avril 1889. Dr. Is. Greg. d’Arbela. Noch fügen wir ein Urtheil des Herrn Stadtvikars Dr. Benzinger aus Stuttgart bei. Bei einem längeren Besuch in der Schule hatte ich Gelegenheit, mich mit den Zielen und Leistungen derselben eingehender bekannt zu machen. Ich ergreife mit Vergnügen die Gelegenheit, dem überaus günstigen Eindruck, den die Schule auf mich gemacht, hier Ausdruck zu verleihen. DasMass der Kenntnisse, welche die Schüler in den verschiedenen Fächern an den Tag legten, ist ein schönes Zeugniss für den Eifer, mit dem Lehrer und Schüler arbeiten. Mit dem Glückwünsche zum erreichten Resultat verbinde ich für die Zukunft den Wunsch eines weiteren Gedeihens und Fortschreitens der Anstalt. Jerusalem, 31. Mai 1889. (gez.) Dr. phil. I. Benzinger aus Stuttgart. Einnahmen im Jahre 1888. Saldo der Casse am 1. Jan. . Mk. 134.66 Jahresbeiträge- „ 43W.31 'Zinsen . . - . „ 3177.15 Geschenke . . 1B452.45 32i»«rn6T Fond „ 750.— Legate . . . „ 850.— Schulkonto . . „ 1474.10 Ausgaben im Jahre 1888. Waisenhanskonto . . Mk, 17381.81 Schnlkonto . „ 3789.03 Effektenkonto „ 692.67 Verwalfcongskonto . . „ 809.90 Saldo der Casso am 31. Dec. „ 985.15 Bilanz pro 31. Pez. 1888. Activa. Passiva. Effectenbestand J. A. Franklin- Mk. 84775.— Fonds-Conto Mk. 15336.50 Jerasal.-Haus- Legate-Conto „ 9100.— Conto . . „ 36395.30 Eisern. Fonds- Cassabestand. „ 985.15 Conto . . „ 13220.40 Mk. 122155.45 Capifal-Conto „ 84498.55 Mk. 122155.45 Nach Schluss des Berichts geht uns aus Jerusalem die Nachricht zu, dass am 19. August der kaiserlich-türkische Provinzialschulrath Aref Bey Chusseini (ein Sohn von Mussa Pascha und naher Verwandter des Grossveziers) ln Begleitung von Aref Effendi Chusseini, Regierungskommissärs im Grundeigenthumsamt, unsere Schule besucht hat. Die beiden hohen Beamten Hessen sich den Lehr- und Stundenplan zeigen und prüften dann während 2V2 Stunden die Klassen im Arabischen, in Rechnen und Geometrie, in arabischer und türkischer Geschichte und Geographie. Ihr schriftlich abgegebenes Urtheil lautet in Übersetzung folgenden» assen: Wir besuchten die israelitische Schule unter Leitung des Herrn Dr. Herzberg und fanden, dass sie stolz einherschreitet im Gewände der Ordnung und glänzt im Schmucke der Disziplin. Wir haben ihre Schüler geprüft und fanden, dass sie den Preis gewonnen im Wettlaufe nach Kenntnissen. Sie beantworteten alle unsere Fragen in Literatur und Realien mit einer Vollkommenheit von Klarheit und Präzision. Der Erfolg ist wahrlich der Wachsamkeit, dem Fleisse und Eifer der Lehrer zuzuschreiben, welche den Schülern zu deren grossem Nutzen Alles bieten, was sie nur vermögen. Wir heben die beiden Lehrer hervor, von deren Leistungen wir Zeugen waren, die Herren Ephraim Cohn und David Jellin, die einen hervorragenden Antheil an dem Fortschritte der Schüler und dem Emporblühen der Anstalt haben. 22 Si il Chudga 1306. gez. Aref il Chusseini (M’amur ü Maaref). Aref il Chusseini (M’amur il Tabu). Notiz. Einen Einblick in die traurige Lage der Juden Jerusalems gestattete ein auf dem Montefioreplatz vorgekommener Excess. Auf dem Abbange dieses felsigen Grundstücks, dicht unterhalb des durch seine Länge ausgezeichneten Montefiorebaues und weiterhin im Norden desselben, so weit sich das Grund- Hk. 23658.6g Hk. 23658.66

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