Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1879-11-19 · Heft 47 (19.11.1879) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 47 (19.11.1879)
Date
1879-11-19
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2446951-2447797-2447843--16906-2472908
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

1250 Alphabets abweichenden Gruppirungen der Buchstaben die Rede ist. bringt der gelehrte Verf. viele Stellen, wo mit Hilfe des n"« Alphabets, Worte erklärt werden, für die Anwendung des D3 b-r Alphabets weiß der Verf. nur ein Beispiel, während er die Anwendung des yü"a Dn"N mit Stillschweigen übergeht. Wir wissen nicht warum der gelehrte Verf. nicht auch da auf Pesachim 5a und Raschi das. verwiesen hat, woraus auch erhellt wäre, daß viele dieser Gruppirungen nicht blos für hagavische Combinationen benutzt — wie der Verf. annimmt — da es sich dort um ein eminent wichtig halachisch-s Gesetz handelt. Höchlichst zu verwundern ist eZ, daß dem gelehrten Verf. bei der langen Abhandlung über die Verwechslung des d mit einem linkspunktirten (S. 23—25) folgender Midrasch (vy nans Va) entgangen zu sein scheint: rwca ,m'pjx ru<DD nj.-,a -o "k ,na'vp nxoa ,2'pr-O -p"D ,N,lT’Dp F]"ip ,1X03 .'oi nnay wo n"’ piu rv"o Dieser Midrasch hätte vom Verf. an mehreren Stellen verwerthet werden können. S. 30, wo von den Accenten die Rede ist, schreibt der gelehrte Vers : „Bei manchen andern Stellen wie bei den fünf Versen, die in Joma (52) mit der Bezeichnung yon oro psttr angeführt werden, war man in der Zeichensetzung schwankend geblieben u s. f. „Da jedoch die Zeichensetzung auch bei diesen fünf Sätzen uns den richtigen Aufschluß gibt, so wissen wir nicht warum der Verf. die Ansicht aussvricht, daß man schwankend geblieben sei und sich nicht lieber der des so"on und aw"-i anschließt, wonach i.H'pvLxi waiy \*w od yian cro a" (vgl. «"■» Nr 278). Diese Auffassung findet sowohl im Talmud (Nedarim 37b.), wie auch un Jeruschalmi Megillah. woselbst es heißt ira’i vr« «"'1 tdqh anpoa ihre Bestätigung. Hr. vr. Freiman in seinem Commentar zumhat viel Lesenswerthes darüber geschrieben (man 's). Uebrigens gibt es noch andere Stellen, welche beweisen, daß die Tonansetzung nicht überall entschieden war (vgl. Berachoth 44 a Kiduschin 30 a Wie auch Wolfsohn Vorr zu seinem Hiob-Com.). Daß selbst große gewissenhafte Kommentatoren oftmals gegen die Accentsetzung erklären. davon hätte der Verf. ein schlagenderes Beispiel aus Jesaia 28, 17 bringen können, wo die Accentsetzung die Worte v'o -odi verbindet, während alle Commentatoren sie für nicht zusammengehörend finden. Folgende Worte des p-j^-i wären (S. 32) neben den Worten Iben Esras sehr am Platze gewesen mion) *rn Px’jny nc« brn"i pjyn “jd.i «mar ’s"y« ,oar ntm» ioa p *np ioxi N23 7"y o'TBpo DJ'« onayn asjr noi8 ib rmar 'iö ,o twor ’D'jp jd pp .uonr jd m(Com. z. Chr. 1, 4, 9) "nbrrv, sowie auch (S. 33) als Beleg zu den Worten wie man auch in talmudischer Zeit auf den richtigen Gebrauch des Genus sorgfältig achtete, ein Hinweis auf die Bemerkungen des zur Mischna Nasir 2. 2. Taamid 5, 4 nicht überflüssig gewesen wäre. Uebrigens vergleiche auch Anfangs Therumath und Erde Erabin. Wie die Weisen des Talmud die grammatische Erkenntniß des sog. vmn oo-j gepaarten Plural mit der Endung richtig eruirt und herausgefühlt haben, hätte durch treffende Beispiele nachgewiesen werden kön en. so die Erklärung der talmud. Exeqeten d'dw mit D’Oi u/k so auch (o’noe 61) die Erklärung des Wortes oo-iyn pa mit pa DO-iyn (vgl. auch Iben Esra zu Exodus 12); interessant dazu wäre auch folgende Bemerkung des Midrasch, welcher den Namen DTiyan jana (Richter 2) demgemäß erklärt. Der Verf. läßt dies Alles S. 36, wo über Singular und Plural die Rede ist, ganz bei Seite. Die Wiederholung von ganzen Worten gilt im Hebräischen bekanntlich als eine Steigerung so (Samuel 2, 12 Jeremias 23. Ezechiel 21, 15 u. o. m.), daß jedoch auch durch Wiederholung des zweiten und dritten Wurzellautes eines Wortes sich eine Steigerung des Ausdruckes ergibt, ist von den Welsen in der Mischna Negaim 9, 4, bezüglich der Ausdrücke coo-ix p-ip-p in Leviticus 13, 49 richtig erkannt. Der Verf. bringt hiergegen Dunasch ben Labarts Ansicht, der in diesen Verdopplungen ein Deminutiv erblicken will. Verleitet durch die Erklärung Raschi's zu den Psalmen (68. 14) gibt der Verf. Raschids Ansicht als gleich der des Dunasch an. Abgesehen^ jedoch davon, daß Raschi in Leviticus dem sifri folgt, scheint uns Raschi's Erklärungen an mehreren Stellen (val. Psalmen 38, 11, sowie Deutoronomium 32, 5) dieser Annahme zu widersprechen. Da es unsere Absicht nicht sein kann. Kritik zu üben, als vielmehr dem geehrten Leser aus der Fülle des in genannter Schrift reichhaltig^ Gebotenen etwas vorzuführen, so unterdrücken wir manch andere dankenSwerthe Bemerkung, zu der wir durch das Schriftchen angeregt, und verweisen im Uebrigen den Leser auf die Lectüre der höchst interestanten Schrift selbst. S. H. Deutsch in Rawitsch. Sei der £ An liche rügl dahi Syr gliel schaj schli nagl inne den inne mein stimi den anla zur Hofe v. 90 und des i. H auf in T 1292 Wolj drück von liche vorer •Liter vlayes jeder werden

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.