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Der Israelit · 1879-11-12 · Heft 46 (12.11.1879) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 46 (12.11.1879)
Date
1879-11-12
Page
– (sequence 8)
Language
German
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;224 paraosz Allwegen vorderlich dem pfleger auf yre clag zu recht.^verhelften vnd das göttlich Recht ergan laussen gegen den beklagten juden wie recht alsdan auch Christen das recht gegen einen Juden ergen lassen wie billich und alle Oberkeit und das natürlich gesetz ausweiszt vnd kein underscheid zwischen den Menschen auff erden. Item zum Neunten. Es sollen auch der Jud oder Jüdin die einicherlei horten oder vernemen. von jren Nachpouren und umbsessen der judischheit pflichtig und schuldig sein jren Obersten parnosen und richtern 8 llichs anzuzeigen ob ein betrug oder unbillig gespurt Oder vermerkt wurd sollichs furzukomen vnd welche obertretten vnd verhalten von einichen Freund Oder magt nit Anzeigen wurden sollen bey auch in Anfendlichen Strauff gestrafft werden. Item zum Zehenden und beschlusz obgemelter Artikel sollen die gemelten parnnosen vnd Richter der Ju dis heit yeder Orts sy wonen allermeniglichen und grosen fleus aiwenden wo sie ein ungeburlichen ungezumpten handel umb oder bey jnnen in stetten oder Markten oder dorffen von einem Juden Jüdin horten oder gewarnemen obschon <ho clager nit zugegen sein wurden «ollen sie dester weniger in allweg solliches oder dergleichen gründlich erfaren vnd nach gestallt der Sachen was sich zutragen mocht weiter dan die obgemelten ernante Artikel strauffen vnd abwenden mit ernstlichen vleis die bosse arguenige wo die erfunden würden zu vertreiben vnd verjagen Okein zu beherbergen als dan Unser jüdischer gebrauch und gemeiner Canon Ordnung vnd gesetze von alterher und unser heilige geschrifft auszweiszt und vermog gerecht igkeit und Erberkeit zu brauchen und mit bezüglichen weisz wie dan von Ettlichen gespurt beclagt wurde wie ein Canon den Judischeit dkein schuld oder vnser nachtheil haben, jn tröstlicher hoffnung fürsl en hern auch die stend des heiligen Reichs auszgeboren Miltekeit gehorsame Allezeit eerbietung gewesen gnediglich ansehen zuhertzen fassen vnnd vnns auch dagegen Ausz gerechtigkeit Erbarmenlich natur andere beschwerung so groslich mit vielerlei zal newen gleit An vil Ortten dringen vnd beschweren mer dan Alle keysern freybeiten ausz wissen dartzu an alle wucherliche handel die Armen gemeinen Judischeit durch etliche Land zu passiren versperen damit ein Armer sein leibs Narung mit seinen krom (Waare) Oder aufrichtige hantierung durch die Land zu die Messe Frankfurt hin und widder oder an dere notturft noch bruchen oder werben kan ist hier auff an alle obgemelte fuisten und herrn Auel] stenden des heiligen Reichs Als unnser allergne digsten hern einer gemein arme underthenige Judischheit demütig bitt und begeren diewei di Römisch keyserlich Meyestet Alle unsere frey heit confirmirt vnd En. ewert vnd dar man um gnediglich an Allen Orten wie wir jetzo sitzen vm wonen hand geben vnd nit vertreibensol auch dai man uns jn allen Landen pasiren ziechen zulasse unbeschwert, vnd wir uns desselbigen Darumb ni gautz begeen zu oberheben sonder menschlic vnd freundlich. weisz underston bei der Christen heit also wie vor Alter her gehalten worden z\ wonen, handeln und wandeln, Wollen auch de massen E. F. G. (Eure fürstliche Gnaden) und an dern in was würten standts die stend gegen un arme, wie angezeigt gnediglichen Trösten und Rie biglichen handeln und wandeln lassen, unverletz wie billich und recht An jn selbs ist uns auc der ungezwuffelten Hoffnung das E. F. G. uni andern aus hoohen Verstands di Erberke't vm gerechtigkeit yeder in seinem stand betrachtei vnd erfunden werden vnd uns nit weiter 1 schweren alsdan beyivillen Beseheehen ist Dai wir auch Menschen von Gott tlen Ailmcchtignift ouff der Erden z< wonen geschaffen Bey £ueli vn< mit JEuell ze wonen vnd handeln daruml wollen wir arme gott dem Allmechtigen vnd I F. G. Auch andern stend des heiligen Reiche gesund vnd glückselig Regierung ze bitten Nye mer vergessen en juzonderheit wie obangezeig Artikel vleissig nach Dato dieser geschrift nach zukomen unverbrechlich stet vnd vest zu halte so habe jeh Josel «fud TOii Roszhein gemeiner du di sh eit ltegierer ji Deutzen JLand aus obangezeigten vrsache mit Ettlichen mer gesandten der judisheit allhi zu Augspurg solliche Artikel mit ausgedruckte werten wie angezeigt beschlossen Allenthalbe zu verkünden nachzukommen vnd gehorsamlic zu underston wie gehört zu waren verkünde habe jeh vorgemelter josel jud mein gewohnlic Insigel gedruckt vnd der ge schritt abgeschriebene Artikel vnd Schlusz zu gezeugknns Dat. Augs purg am tag Siebenzehn No vembris Ann etc. XXX." (Fortsetzung folgt.) Y Hierzu zwei Beilagen. Verantwortliche Redaktion: Dt. Lehmann in Mainz. — Verlag und Expedition des „Israelit" große Bleiche 45. I. Gottsleb en's Buchdruckerei (.'Mainzer Anzeiger). Zeit sproch ein sk ner! Das ersten Einst« den. mezz y'i d Erläri eine i die er lichen Preßt winne zen T handl fach < zum $ bilden fern f( zelneS halt t bringt inhalf y'i o'‘ Aufzei Mund nmi ■ un mit in richtig, eben dringt Leben, getreu« fentlich des Vi Sinne

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