Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 20 (1879)
- Issue
- Heft 46 (12.11.1879)
- Date
- 1879-11-12
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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1223 ad en iet sind ies ipt Inder ag ber alshs ter ler 1 8- Las en int;hng;en rie lin en lie;en >ilag ler ol- 3 n len;en ich da jeelen am 1Sen eren ilb nd;er rm rin en is* ed vnd erfunden wird sollen die vorgemelten P a rn o s e n Irer Ordts dasselbig abwenden Der nach gestalt der Sachen strauff verfallen sein wie angefenglich angezeigt. Item zum Dritten, wo ein Jud vder Jüdin jre Schuldner von jren Schuldner zu gemelten zitten oder jaren nit bezalten mochten werden sollent sy dieselbigen Schuldner nit mit auszlandischen gerichten furnemen sonder er sol vor vnd er bei des gemelten Schuldner amptman oder schultheissen giitiglich erfordern vnd sein gerechtigkeit furbringen. Damit sy verschaffen jn monatzfrist das obgemelter Jud bezalt mög werden oder jm ein willen sonst beschechen möcht wo aber solichem Jud wie angezeigt nit gedenen inecht Damit der Jud geursacht wird auszlendischen liecht zu suchen so soll er doch kbein ungebuerlichen costen vnd schaden widder die gcxnelten Schuldner zu treiben sonder was der notturft vnd billichkeit erfordert vnd so sollicher nit bescheche vorgemelt p a r n o s e n ein Jud oder Jüdin erfunden würden sollen sy solliches abstellen vnd strauffen wie vorangezeigt. Item zum viertten. wo ein Jud oder Jüdin auf pfandleuchcn wurd, soll er auf kein arguenig (argwöhnisch, verdächtig) pfand leuchen oder kauften so er aber durch das gesindt oder jvnguer (ungefähr) zu zitten widderfar sol er doch forter in kbein weg mit denselbigen Ileuplichen oder diepliclien (räuberischen oder diebischen) personen kauffen liechen noch handten vnd wo er solliches obertreett vnd mit arguenischen Lautparen personen handelt abkauff oder Auff pfand liehe vnd gestolen oder geraupt wer sol denselb Jud oder Jüdin da vergebenlicli vnd on alle galung widdergeben vnd dergleuchen wo einer pferd caufft kie (Kühe) oder schaff (Schaafe) vnd das ach befend in jar vnd Tag dz das gcstollen wer der geraubt wer da soll der Jud dem bescheligten das gelt dafür geben vnd ein nemliche pen echs gold guldin vier der Oberkeit do er beschafft jstvnd zween den p arnosen die dan las nach furtrag clag vnd Antwort Nach gestalt ler sachen zu erkennen .macht haben one alle fever vnd List. Item zum Fünften, es sol auch kliein ud oder Jüdin kbein burger sei’s ledigen Suns echter knaben magd knechten eincherley abauffen oder jnen gelt zulichen sonder mit wissen rer hern vater oder mutter vnd wo solliches eschech sol dem Juden für solich gelt nichtz erstatt werden vnd In bei der ersten pen wie ben angezeigt der parnosen straffen soll. Item zum sechsten, wo er sich zutete as ein abgetorben person einem Juden oder Jüdin zu thun schuldig were Auff Verschreibung brieff oder on brieff wie das were vnd die jm solliches gruntlich seines vornemens gestendig were oder mit wissen truegen so soll der gedachter Jud oder Jüdin mit keinerlei Rechtens Zwang geistlich oder weltlich gedachten erben furzonemen oder zu bekenmern sonder vor vnd Ee sie gerechtigkeit vnd Ansprach vorgemelten parnosen anzeiigen die sollen darnach gestalt der sachen wahrhafftig besichtigen vnd verhorn vnd was sie jm dan weysen vor geistlichen oder weltlichen Rechten mit seiner gerechtigkeit furzefaren oder gar von seiner vermeinten Ansprach abzusteen soll der Jud oder Jüdin gehorsamlich Nachkommen und so einer oder mer erfunden wurden die nach absterben wie gehört Erben oder witfrawen on wissen der parnosen yres Ordts, solliclie jre schuld von jnen thunt bezwang eintreiben, soll der Jud oder Jüdin einer strauff zwölff gold guldin geben acht seiner Herrschaft vnd vier gemelten parnosen zu bezahlen verfallen so -vnd ob die gemelten Erben od witfrawen an soliclier bezalilung seiner gerichts gang Ein gefurt hatt beschwerung mangel betten mugen sey dieselbigen urtel oder Reclitung widder dargeben vorgemeltenn parnosen vnd nach clag vnd verhör beidertheill dedachter parnosen. Erkantheit urtel Reclitung zu nichtig soll gemelter Jud solliches den Erben widder heraus zugangen stellen, Dyc weils er jm Anfang wie gehört sein parnosen nit angezeigt. Item zum sibenden, wo ein Jud oder Jüdin von Cristen gelt wäre oder pfenwert auffnem wie das wer betrnglichor weisz sich gleich hinnach aus dem Land vereusert damit einer mer betrogen mochten werden vnnd sollichs warhafftig von den Boschedigen beclagt vnd angezeigt wurd sollen gedachten parnosen yercs Ordts Daselbs gesehen dieselbigen Juden oder Jüdin in unserm höchsten Bann vnd Male deiungcn gescheiden von Aller aufz riehen vnd cinschreiben Als Verächter abgescheidener von aller vnser keyserliche r freyheiten vnd gnaden es soll auch kein Jud oder Jüdin mit demselbigen verheyreten auch nit mit jm essen noch trunken zu herborgen vnd welcher das muttwillig mit wissen obertret mit solichon abgewichenen weltbetruger gemeinschafft haben wirt der soll gemelter Schuldner oder beschydiger auszrichten vnnd hezallen solang seine guter reichen vnd ein gemelte pen wie erst [angezeigt verfallen sein. Item zum Achten, wo Auch ein Christ fraw oder man jung oder alt vor gemelten unnsern Obersten parnosen vnd richter in der ordten da sie wonen vber ein Jud oder Jüdin clagent vnd furbrechten was das wer so soll der