Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 19 (1878)
- Issue
- Heft 27 (3.7.1878)
- Date
- 1878-07-03
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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«tlannt, in Wirklichkeit aber theilt er auch die Anschauung des 0301. Wir wollen hier nicht alles Das zusammenstellen, was sich gegen diese Annahme an und für sich Vorbringen läßt, sondern nur auf die Folgen verweisen, die eine derartige Behandlung nothwendig nach sich zieht. Ausnahmslos haben bis jetzt alle Bertheidiger und Bekämpfer des Rambam geglaubt, daß «ibdii *p)i ’Dt>ten-Pi P33 iiobi ,«ibd , 'ibd ,«1^30 Las ausschließliche Material seien, welches sein Jad Hachasakah systematisch geordnet und gesichtet enthalt. Die Frage war und blieb bei jeder einzelnen Halachah, wo findet sie sich ursprünglich in einer dieser Quellen, oder wie läßt sie sich deduciren. Daß das großartige Werk das jüdische Gesetz zum Ausdruck bringen will, wie es in mm 3ro3tP und B"p3ni niedergelegt ist, und sonst Nichts, das hat ihm seine epochemachende Bedeutung gesichert. Aber sagen, den von Rambam aufgestellten Halachoth läge eine in Zeit und Verhältnissen begründete, wenn auch noch so edle Tendenz zu Grunde, das heißt dem Werke die Objektivität mnd dem Verf. die unerschütterliche Wahrhaftigkeit absprechen, die kein Haarbreit weder nach rechts noch links abweicht. — Wenn 0301 gegen die Uebertritte zum Islam wirken wollte, so war sein lottn id« und andere seiner zahlreichen Schriften der Platz dafür, hätte dagegen Rambam aus den seinem Werke zu Grunde liegenden Quellenurkunden die Ueberzeugung gehabt, ein die Gottheit versinnlichender Jude sei deshalb noch nicht ein Min, so hätten die Uebertritte seiner Glaubensgenossen nicht ein Jota an dieser seiner Ueberzeugung geändert. Wenn man anderwärts solchen, die Aussprüche der Thora und unserer Weisen auf locale und temporäre Verhältnisse zurückführenden Conjecturen und Hypothesen vielfach begegnet, so kann man sie sich mit der destruetiven Tendenz ihrer Autoren erklären, bei vorliegendem Buche kann man nur sagen, daß diese Art der Interpretation desRambam sicherlich nicht den p\m »311 eines R. Mordechai Benet entspricht, dessen Manen sein Schüler dieses Werk geweiht hat. Ob im R. Mordechai Benet dieses Capitel mit den Worten geschlossen hätte: ip» i«o io? '->313 ■pp 13VN' p.oii '3 «in 'WiP nnint» ,i?i 131.1 D’inooii O'EHpnon pi«b pi no^rai i«mi WÜV D« *)« 13' D'EDn 1«t£Pl nPöll 110183 D3M131 Pi) '31 0.1b 10«) p1? ,^«0 111' D1’1iy)3 ’Bnjwn four bipw3 n'Ppn 111« ,13^1L' n"yi nvao N31 '3 111' Dl',1 D3’11311 01« 10311 1031 0'031.1 ’1«Ep 'd? iD3i ’BDi«t> dürfte man ebenfalls billig bezweifeln. Denn abgesehen davon, daß n"jno, von dem wir wissen, daß er mehrmals 40 Tage ununterbrochen gefastet und gebetet hat, selbst zu den iibBii 110183 o'iiooii o’tenpiDi zählte, so hätte es sicherlich den Intentionen eines R. Mordechai Benet nicht entsprochen, in einer Zeit, wo mini 1133 moPi so sehr zu Boden liegt, in einer Zeit, die sich wahrlich nicht durch eine krankhafte Vorliebe für iPboi 11018 oder einer übertriebenen n&np .11.101 auszeichnet, in einer solchen Zeit die ’BD?« pioi .1031 auf Kosten der o'iiooii D'BHpioi iibBii iivi83 zur Anerkennung zu bringen. Ebensowenig dürfte der Gesinnung eines Rabbi Mordechai Benet entsprechen, wenn (Seite 25) gesagt wird, daß der twni 'P’)3 ib'b 110« nur auf die dem wm 0'03i zu beschränken sei und die An-ersdenkenden 1-1 “it£M3 b'03 genannt werden. Wir wollen nur beiläufig erwähnen, daß zu Letzteren auch der -piy sibiw zahlt. Daß dieser Umstand dem Verf. keineswegs entgangen ist,, ergibt sich aus seinem Hinweis auf it^o ’3n zur Stelle, den er mit den Worten einführt DiPy jßfy ->33i .*3 '’D l"«03 .IB'D '311 311 Wir waren in der That erstaunt, auch den «"01 unter den „Spöttern" über eine alte jüdische Sitte zu finden und schlugen deshalb die betr. Stelle nach. Sie lautet wörtlich: ntsa 13^3.1 313 31 ION» 10 '3 fffcnn ’P')! “pp HD« 1)'«1 0"1.1 ib'b 11DN» 313 F]'111 nil'DI 110 IM .1? '131 «)11 by 313 )"l '’D ''«1.10 'pDB3l 1DJ31 1’3^ tf«1 'lb')3 1P13V 0'3"110.1 O'll.l'.l 1p 11?) DOlD^ty.lir .10 '"33 D)0« «'1.13 110'« 113 1)«8D «b lv«1 ip’)3 P3lv'b OB'S 1« ff«1 'lb')3 pP 11D«1 POWO '1 '’D3 ]Dp^ 3113«^ 103 0"l.1 '1313 POl^O 0!^ 1101 1)'31 '131 313 I^BI JO? «^3 '1V1 '«8 '’D ppb JlOtPO pl?Opb lipon 10' 0"1bLP3 1D1D3J?1180 'D E711D3 NI'«?"«3 '1.1 mpoi 10' ’i«i3 i»ni 1103b b8pio 01«^ '"y '"p 1’31 e^lbl' O’T IlbBBPl p?) '’3 '011 Itfy) «1.1 ibu Ibp' 1'31 «jPt '1«13 1B1) 1103b bBiB^o 01«^ IBP b3 1103b 01«b i)iob ^«3 o pooi 0'bp)0 J/Jion D’IDB '31p 'B3 HD« 11P1 11' -p' b«l .b"3p oipob.1100 «1.1?P)10 Wir haben den ganzen Wortlaut cikirt, damit der Leser sich selbst ein Urtheil über den Spott bilden kann, der in diesen Worten enthalten sein soll. Wir beabsichtigten noch einige andere derartige Auswüchse zu beleuchten, z. B. die Ansicht des Verf. über 'i ip'io no'« (S. 27), die Beschränkung des S. 36 erklärten Ausspruchs poip.i b3 11011« bpi3 ib«3 n"p OBb 11113 auf den halachischen Theil des Gesetzes, Redewendungen wie S. 37 .1)1131 3113.1 1«11 1)'V IN« s1V«1.1 1))'« ^"3011 1)1 '131 1b ii«),i ic., doch das Erwähnte dürfte genü-