Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 19 (1878)
- Issue
- Heft 16-17 (17.4.1878)
- Date
- 1878-04-17
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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416 Der hochberühmte Herr Verfasser '"2 hat sich in diesem Werke a"n nosea «mp abermals die Aufgabe gestellt, die «apn bn, die im «Dirun Emo, jru 'm nia« ,«2na an ’naa «np'DS *'bn m «2n «n'raDi Vorkommen, gleich den «apn hu, welche im 'Saa d“v in dem ersten Theile no*o *mp so Herrlich erläutert sind, zu erklären und unserem Verständniß näher zu bringen. Es ist dieses Ziel unserem hochgeehrten Herrn Verfasser '"2 auf's Herrlichste gelungen. Die gottgesegneten Schätze, welche unsere großen und heiligen Lehrer und Väter in ihrer kurzen und sinnigen Ausdrucksweise niedergelegt — der geniale Verfasser hat sie unserem Geiste erschlossen, hat diese bisher Vielen unbekannten Schätze uns zugänglich gemacht, hat durch den immensen Reichthum seiner weltberühmten talmudischen und allgemeinen Gelehrsamkeit die tiefen und reichen Gedanken von b"i i2’oan uns überlieferten Ansprüche uns geosfenbart, so daß wir durchglüht von den den höchsten Interessen von mm nisoi gewidmeten Lehren, von der unvergleichlichen Weisheit und Charaktergröhe unserer D'izmpn D'oan erfüllt, mit höchster Ehrfurcht von dem Wahren Guten und Schönen, das in diesem Werke durch den goldenen Schlüssel dieses '"2 wnl> pa2i trenn oan in schönster Form und Klarheit dargelegt ist, erleuchtet, zur Begeisterung für n’oani rwnpn 12min b“'t uns erweckt fühlen. Dieses Werk, das sich vielmals um Wiederholungen zu vermeiden, auf den ersten Theil noxa anip bezieht, und daher dessen Besitz unentbehrlich macht, ist durch seine tiefempfundene, glänzende Darstellungsweise, durch die herrlichen Ideen, die der große Lehrer und Führer Israels in«' än i’ni2tn i'b' darin niedergelegt, durch die goldenen Lichtgarben, die er auf dem großen reichen Felde von pn"in gesammelt, durch seine so herzliche, aufrichtige , wohlwollende und menschenfreundliche Stimme, die auch aus diesem gediegenen Werke uns entgegen tönt, unsere Herzen ihm — dem hochgefeierten , edelen und uneigennützigen Führer in Israel — schon längst gewonnen und gewinnt: dieses Werk ist zugleich auch ein sehr schönes und geeignetes ->?o, um am Sabbat und an Festtagen in nnan und Vereinen Vorträge zu halten, da die darin enthaltenen Erklärungen blüthenreiche Zweige bilden, an welchen die köstlichen Früchte der Gottesfurcht, Tugend und Menschenliebe gereift, und zur Lehre und Bethätigung von pn"in mächtig anspornen. Wie wir zu unserer innigsten Freude vernehmen , gedenkt der hochverehrte Verfasser i""i2 sich nicht auf seine bereits reichlichst gesammelten Lorbeeren auszuruhen, sondern wird vielmehr bald Fortsetzung seiner höchst sinnreichen Erklärungen auf alle übrigen D’tsmo folge» lassen. Möge n'"&n dem hochverehrten Herrn Verfasser '"2 auch ferner das Glück und die Freude gewähren, durch Lehre und That, durch Wort und Schrift, sowie durch zahllose C2i2n Dn^obn zum Segen und Heil unserer heiligen Religion und unserer Glaubensgenossen mit jugendlicher Kraft, ungetrübter Gesundheit und Herzensfreude segensreich fortzuwirken. .dn"33 i2mxsn tva pai i2n’»D rwa ip C. 10. April. 0TP5 Blumenstrauß aus den Gedanken eines Erdensohnes. In poetischer und prosaischer Form dargestellt von S. Ehrenkranz, ReligionS- L«chrer zu Kronstadt.*) Die vorliegende Schrift reiht sich würdig den mehrfach in jüngster Zeit hervorgetretenen erfreulichen Bestrebungen an, die heilige Sprache wieder neu zu beleben, und ihr die gebührende Achtung und Anerkennung im eigenen jüdischen Kreise zu verschaffen. Soweit dieses Ziel durch ein Buch erreicht werden kann, ist es in der vorliegenden Arbeit des noch jugendlichen Verfassers geschehen. — Die Schrift zerfällt in zwei Theile, in einen poetischen und einen prosaischen. Die Sprache ist edel und kunstvoll, und zeugt von besonderer Gewandtheit, gerade bei Uebertragung von Gedanken und Ausdrucksweisen nichtjüdischer Autoren. Die Originalarbeiten zeichnen sich außer dem blühenden Styl noch durch tiefe überaus anregende Gedankenfülle aus. — Besonders schwungvoll sind die hebräischen Briefe geschrieben, welche der Arbeit beigegeben sind. Wir empfehlen das Buch allen Freunden der neuhebräischen Literatur, indem wir uns von seiner Verbreitung eine wesentliche Förderung und gesteigerte Werthschätzung unserer heiligen Sprache versprechen. Zeitungsnachrichten Sf Korrespondenzen. Deutschland. Aus Unterfranken. Zur Richtigstellung und Ergänzung der in Nr. 13 d. gesch. Bl. ent- *) Das Reinerträgniß ist einem humanen Zwecke gewidmet.