Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 19 (1878)
- Issue
- Heft 16-17 (17.4.1878)
- Date
- 1878-04-17
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
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XIX. Jahrgang. Dritte Beilage;» tlr. 16 & 17 des Israelit. Leitender Artikel. Literarischer Bericht. Frankfurt a. M., 10. April. rmn K-np -'öd w p^n Der Frühling kommt, ms "Djrj n;Nnn, ruft das hochheilige Lied der Lieder aus, der Feigenbaum bringt seine würzigen Feigen hervor, ö’snnn m ijpj , die Veilchen verbreiten ihren köstlichen Duft, und die Herzen erheben sich zur Freude und Wonne — und auch wir fühlen höhere Freude und süße Wonne, wenn ein nj«n “idib? ein bewährter Wächter und Pfleger von pn"in von ihrem ewigen Baume des Lebens eine köstliche Frucht, einen blüthenreichen Zweig uns zur Belehrung, Erleuchtung und zum Hochgenüsse darreicht. Mit diesen Worten erlauben wir uns eine geistvolle Arbeit zu begrüßen', die unS durch den zweiten Theil des herrlichen Werkes ncto «nip in diesen Tagen des jd’J - Frühlings dargereicht wurde. Der glorreiche Name des weltberühmten und allgeliebten Herrn Verfassers mp ’iPn an pnsp -n"niD um wnpi Pintr -u pn:n p-rrn nj njnoni mamm p"pp i"2tt ist mehr als hinreichend, den hohen und gediegenen Werth dieses neuen Werkes. dieser meisterhaften Arbeit zu kennzeichnen, ist beredter als alle Worte auszudrücken vermögen. Die das Eigenthum des ganzen jüdischen Volkes gewordenen Werke D’or roxto, pns’ , bgi ’pm ,apjp rrap m’ax , D’nauP mio N“n ddso N-np, von welchen namentlich das in vielen Tausenden Exemplaren aufgelegte apy rrap rrvc« bereits in 3 Auflagen erschienen und baldigst “"\x die vierte nöthig machen dürfte, ja alle diese die heiligsten mso unserer hl. nun betreffenden, in eminente? er Weise D'mn rnai fördernden Werke sind zu bekannt, als daß man hierorts darauf hinzuweisen nöthig hätte und haben sowohl diese geistvollen Dnso als auch die zahlreichen O’jun DH’D^n, welche zu den Füßen dieses großen Meisters, Lehrers und Führers '"j gesessen, dessen Geistesgröße und GeistcSfülle wnpn umina auf's Herrlichste documentrrt. Wenn man nun erwägt, welche unbegrenzte Arbeitskraft, welche riesenhafte Thätigkeit erforderlich ist bei i'"n na^ann Dy pn"in mv'b, die Abfassung obengenannter Werke. welche alle in eminenter Weise der tiefsten, größten und ernstesten Forschung auf dem unerschöpflichen Gebiete von pn"in angehören, welche alle in einer wahrhaft staunenerregender, von einer wunderbaren **ny'D «'Dan in sichtbarer Weise zeugender Präcision niedergeschrieben sind, so daß man auf jeden Satz ynm uddi g'Oi.-.b p« i’Py aussagen kann und muß, so haben wir noch im Entferntesten nicht die wahrhaft unausgesetzte riesenhafte Thätigkeit dieses hochverehrten Führers und Lehrers Israels genügend bezeichnet. Es ist unmöglich, die treue und gewissenhafte Berufsthätigkeit zu schildern, mit welcher derselbe seinem großen Rabbinatsbezirk vorsteht, deren Schulen infpicirt, allen deren religiösen Beamten, Dienern und Lehrern belehrender, väterlicher und liebreicher Freund ist und mit welcher freundlichen Bereitwilligkeit und Herzensgute derselbe die aus allen Landern, ja Himmelsgegenden an ihn gerichteten, meistentheils sehr schwierigen mbau? beantwortet. Welche unbeschreibliche Arbeit, Anstrengung und Aufmerksamkeit bedurfte und bedarf die Errichtung der Lehrerbildungs - Anstalt, diese Pflanzstätte von rrnnn nm'b mit profaner Bildung, die von seiner unerschöpflichen Liebe zu pn"in und Pflege der Wissenschaft, zur Belebung und Kräftigung des religiösen Sinnes in's Leben gerufen wurde! sveit dem Bestände dieser segensvollen Pflanzstätte haben an 74 Schüler ausgerüstet mit den zu ihrem h. Berufe als Lehrer nöthigen Kenntnissen diese Anstalt verlassen und eben so viele israelitische Gemeinden genießen deren gottgesegnetes Wirken, Tausende von Kindern zur Thora und echten Gottesfurcht heranbildend; die alljährlich veröffentlichten Berichte bezeugen uns die unvergleichlichen Mühen und Anstrengungen des Gründers und Leiters dieser Anstalt '"j! Es ist nun zu natürlich, daß, wenn ein solcher Autor abermals ein neues Geistesproduct seinen Zeitgenossen darreicht, daß alle Welt mit Freude ein solches begrüßt, mit Lust und Wonne seinen lehrreichen Worten lauscht und daß sich dieses, gleich seinen früher» höchst gediegenen Werken, des glänzendsten Erfolges versichert halten kann.