Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1876-02-16 · Heft 7 (16.2.1876) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
17 (1876)
Issue
Heft 7 (16.2.1876)
Date
1876-02-16
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2446951-2447645-2447653--12262-2468080
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

146 wir in traulichen Gesprächen über Alles, waS unsere Brüder im heil. Lande betrifft. Mit der Hilfe Gottes gelang eS dem geschickten Capitän, am 10. Juli in dem nur schwer zu gelangenden Hafen von Port Said zu ankern. * * * Der edle Sir Moses erzählt hierauf ausführlich die Landung in Jaffa sowie den Aufenthalt in genannter Stadt. Der Hafen Port Said, von großer Wichtigkeit für den europäischen Handel, ist besonders günstig für den Absatz von Gärtnereiproducten. da die von Europa durch den Suezcanal nach Indien reisenden oder die den umgekehrten Weg einschlagenden Leute zumeist in diesem Hafen nach einer so langen Fahrt an's Ufer gehen und hier für ein Bündel Erdbeeren, wenige Birnen u. s. w. enorme Preise zahlen. Daher bei einer in Jaffa zu gründenden Colonie eine Gärtnerei leicht gute Rechnung finden würde. (Fortsetzung folgt.) Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Schsnlanke, 's. Am 23. Januar feierten hier die G oldschmid tuschen Eheleute das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Schon am Vormittage des Tages wurde das Jubelpaar von zahlreichen Gratulanten begrüßt. In Anerkennung der Verdienste, die sich besonders die Jubilarin dadurch erworben hat, daß sie, heute vor 25 Jahren als Vorsteherin des Frauenvereins eingeführt, ihr schweres, unbesoldetes Amt unermüdlich mit der größten Gewissenhaftigkeit und Uneigennützigkeit ein Viertelsahrhundert vollzogen hat, wurde dem Paare von Seiten der Gemeinde, vom jüdischen Frauen- Verein, vom Sterbe-Verein» von Freunden und Gönnern werthvolle Geschenke überreicht. Am Nachmittage fand ein großes Festessen im Thomas'- schen Locale statt, zu dem sich nicht nur viele Gemeindemitglieder, sondern auch Geistliche der evangelischen und katholischen Kirche, mehrere Magfftrats- Mitglieder. mit dem Bürgermeister an der Spitze, sich eingefunden hatten und bei welchem der hiesige Rabbiner, Herr Melder, und mehrere Andere mit großem Beifall aufgenommene Anreden an das Jubelpaar hielten. Pinne (Provinz Posen), 3. Februar. In Ihrer geschätzten Zeitung ist vielfach darauf hingewiesen worden, daß einige Dnsra, besonderdie herumreisenden, Mißbrauch beim Verfertigen von treiben; ein Vorgang, wie er am hiefigen Orte entdeckt wurde, dürfte selten vorgekommea sein. Ein -ibid M K. aus Polen hielt fich einige Wochen hier auf und hat, wie erwiesen worden, nicht nur aus Leder, das nicht rvv1? 121x2 war, mjnsi geschnitten und verkauft, was auch b-2S ist, sondern er hat auch solche von Roßleder, also dndü .->2.-12 -nya verkauft. Mehrere solche 'nynsn sind mir, nach seiner plötzlichen Abreise, gezeigt und von Sachverständigen als von Roßleder geschnitten erkannt worden. ES wollen daher die Herren Rabbiner ein wachsames Auge auf solche herumreisende d»->bid haben, und b,-§22 *von jyoi) möge dies Mitgetheilte auch in andere jüdischen Zeitschriften Aufnahme finden. A. Caro, Rabbiner. Frankreich. Paris (Monatsbericht Januar der „All. Jsr. Univ.") — H. Moch aus Scherweiler gibt dem C.- Comitö Kenntniß von einem edlen Entschlüsse des H. Cerf Bloch daselbst zu Gunsten des seit August 1870 der 'chm unlergedrach^Ä, l.7 Jahre alten russ. Waisenmädchens Hanne Mayrowitz; H. Bloch will diesem Mädchen ein Mitgift aussetzen durch Aufnahme einer zehnjährigen Lebensversicherung mit einer Jahrcsprämie von mindestens 200 Fr., die er für dasselbe zahlen will. — Diese Mittheilüng wird von H. Bloch selbst bestätigt, der für die genannte Waise noch mehr thun will, wenn sie in ihrem bisherigen guten und gehorsamen Verhalten fortfährt. — Verschiedene Correspondenten aus der Türkei lenken die Aufmerksamkeit des C.-ComitsS darauf, daß es jetzt an der Zeit wäre, Etwas für die Israeliten von Bosnien und der Herzegowina zu thun. Man schätzt die jüd. Bevölkerung von Bosnien auf 50iO und diejenige der Herzegowina auf 5 >0 Seelen, und es ist wichtig, daß bei den Maßregeln, die man gegenwärtig zur Ordnung der Verhältnisse der nichtmuselmänuischen Bevölkerung dieser Provinzen ergreifen will. die Israeliten nicht vergessen werden, daß auch ihnen dieselbe Behandlung wie ihren Landsleuten anderer Bekenntnisse zugesichert werde. — Das Central-Count« hat in dieser Sache verschiedene Maßnahmen getroffen. — H. Alex. Sidi, Präsident des Comitos von Smyrna, übersendet ein von ihm unterstütztes Gesuch, das die Commission des hellenischen Mu- ( l x h d st C st fi 3» f* jede dij lit, St der ger Eij M, ferl nim den chr, der errc fllei Sch das 1 ihne neu! scher ausc ihm lSeth« bchr I^chr Wied, lind i comm wrd, an? urd Manc m i furch lat iu fällen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.