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Der Israelit · 1875-09-08 · Heft 36 (8.9.1875) · page 4

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 36 (8.9.1875)
Date
1875-09-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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808 565 katholische und ein jüdischer Schüler auf — 55 jüdische Bewohner; bei den Vorschulen ist das Berhältniß 1 : 2155 : 9534 : 302 (!), bei den Progymnasien 1 : 7000 : 6090 : 1030. Ebenso «uffällig ist der Unterschied bei den Realschulen I. Ordnung, nämlich 1 : 639 : 2379 : 423, und bei den höheren Bürgerschulen, nämlich 1 : 5432 : 23,630 : 2022. — Im Berhältniß zum Bekers, niß der die höheren Anstalten besuchenden Schüler besuchten 12.13 pCt. evangelische, 7.77 katholische und 80.10 pCt. jüdische Schüler dieselben. Der Procentsatz bei den Realschulen I. Ordnung nach dem religiösen Bekenntniß ist sogar 14.66 evangelische, 4 katholische und 81.33 jüdische. Man sagt: Zahlen sprechen! Die Juden verstehen sich auf ihren Bortheil! meint Mancher. Vorstehende Angaben gewähren einen sicheren Anhalt zu der nicht von Jedermann verstandenen Behauptung. (Mgd. Ztg.) Vreslcktt, n"ny. Das alte Jahr sollte nicht abschließen, ohne uns in große Trauer zu versetzen, bv jnn -frysjiNp 'i namo :nn b"r ivs io’py -n"mo ist nicht mehr, er ist r«n 'S 'i DH3 einem plötzlichen Tode erlegen und gestern. O'asiV 's ora, unter einer Betheiliguvg, wie sie Breslau vielleicht seit dem Tode seiner großen Rabbinen nicht wieder gesehen, zur ewigen Ruhestätte geführt worden. nana^ unat, „Sein Andenken sei zum Segen". b"r "6j/£j"iNp '"i am war groß als to^h ddh, aber noch größer war der Verblichene durch seine vortrefflichen Eigenschaften. Die schönsten Tugenden eines wahrhaften '"NN' zeichneten ihn und sein Wissen aus. Seine Sanftmuth und Bescheidenheit hatten keine Grenzen, daher er auch die Sympatien aller Herzen sich errungen. Was V't -iPysrtNp bmav 'i -\-\"rvo sin hier im Stillen in allen Kreisen wirkte und was der Verklärte namentlich den Armen und Leidenden war, ist zur Genüge bekannt, als daß wir es hier besonders hervorheben sollten. Dem gerechten Schmerzgefühle gaben der Kgl. Landesrabbiner, Herr T i kt in, und Herr Rabbiner vr. Joel, welche Beide von den Hinterbliebenen hierzu aufgefordert wurden, an der Bahre Ausdruck. Breslau hat durch diesen Todesfall einen seiner bewährtesten und angesehensten ohdiP verloren und wird diese klaffende Wunde noch lange zu bluten nicht aufhören.n"a"3":"n. Dr. Neustadt. LobfenS, im August. Soeben kommt mir die Nr. 27 Ihres geschätzten Blattes zufällig zum Zweiten Male in die Hand, worin ich die Warnung ä. ä. Gartz a. O. vor dem ->bid Maier Kassel aus Tauroggen in Rußland lese. Im Anschlüsse daran theile ich inv öffentlichen Interesse mit, daß ich schon im vorigen Jahre in der Lage gewesen, die elenden Betrügereien des lc. Kassel zu entdecken, als derselbe hierorts als "isiD fungirte. Abgesehen davon, daß sein Charakter durch seine lügenhaften Worte in Betreff seiner Persönlichkeit und Herkunft als durch und durch verdorben und abscheulich zu bezeichnen ist, find feine thatsächlichen Betrügereien, welche leider noch zum größten didn sich auf den Vertrieb von rP’sn beziehen, Anhalt genug, um dem jugendlichen Gauner durch eingehende Verfolgung das Handwerk wenigstens für Deutschland zu legen. Der geehrte Schreiber oben erwähnter Zeilen wird vielleicht nicht etnmal nöthig gehabt haben, die btq der pd'sn zu öffnen, um den Betrug zu entdecken, wenn er die royun deutlich besichtigt haben wird, denn sämmtliche hier verkaufte p^sn hatten solche aus Roßleder. Selbst das Verschwinden einer rfoo "ino* aus hiesiger Synagoge wird mit seiner Person in engsten Zusammenhang gebracht. So augenfällig seine Hintergehungen sind, so ist es seinem gewandten Auftreten bis jetzt leider noch gelungen, sich dem Ertappen auf frischer That zu entziehen. L. P. Elkisch. Norderney, 25. Aug. Die hier sehr zahlreich versammelten Kurgäste, deren man bis gestern 5500 gezählt, sind heute hauptsächlich mit der Erzählung von der Rettung eines Kindes und einer jungen Dame beschäftigt. Gestern Vormittag — es war Ebbe — hatte sich daS Kind einer hier zum Kurgebrauch weilenden Familie, ein Mädchen von 9 Jahren. bis an das äußerste Ende einer Bühne am Damenstrande gewagt und ist in die See! gestürzt. Im Augenblicke — es war noch Bade-I zeit — waren am Damen - Strande Herren nicht! anwesend. Eine junge israelitische Dame aus Ber-I lin hatte aber kaum das Kind fallen sehen, als siel sich auch sofort in die See stürzte; aber auch siel ging unter, da am äußersten Ende der Bühnen dasl Meer bereits 40 Fuß tief ist. Jetzt erst gelang es! einigen Herren, zunächst die Dame, und dann ei-> nigen Dienern am Strande, mittelst eines Bootes! das Kind an's Land zu Dringen. Letzteres wurde» erst durch viele Anstrengungen zum Leben zurück«» gebracht, die muthige Dame aber war bald wieder» munter. Die Kur-Musik brachte ihr heute in der» Frühe eine Serenade. » Schweiz. > &et$I, den 20. August. Mit Rücksicht auf » 49 der Bundesverfassung, wonach Niemand zu«

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