Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 13 (1872)
- Issue
- Heft 42-43 (16.10.1872)
- Date
- 1872-10-16
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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904 wbj -zv vb naj (.J.J’ 'b»D) Lehr' Deine Zunge vor allen Dingen Das edle Wort: Ich weiß es nicht! Damit Dein Fuß nicht in den Schlingen Der Lüge sich verflicht. (ibid 83.) rcnjtt "[*? /rfratcr-D“! ■uW? ID? Iran’ xb„ :ioxP N22 isi1? mvan .03 nlam ■pW m»01 ,1pB> 1310 Mirceltrn. Im Doppelheft Nr. 1 und 2 d. I. der „Jüdischen Zeitschrift" berichtet Geiger über ein Fragment der alten Salonicki - Ausg. des Jalkut, das sich in Händen des Herrn Coronet befindet und macht auf eine Stelle aufmerksam, die in unfern Ausgaben fehlt. Wir stellen diese so wie sie G., das bei uns Fehlende in Klammern eingeschlossen, gibt, hierher: p-a idi« is>pn nywx 'n p oi« vw n«n nsai] px^i yyb'i . . . ro D'pPxn Pd niyüibi mp« iDay ni»yp »p3Dv noyp i'ny» n»x '*n pi] oiiyn mow . . . na pu papt» [ito DPiyn ab ‘w »'«n im« nnx myüp «P» oanyi un 'di« -pny «'711 apo «in '« «in» 'di« dxi dpi X er»« «tu 'd« sinn D’app «ai pbno: «m» 'd-.pi myanP 1D1»D '’n’ ’D '1« "IDN’I lt>»D «S’l 3'PD na nxi nr-y im« in« nye»» noi« nm«o ''n' ’D oyt>a 'c« '« . . . [m1’« ioay nry» ty«n Die Polemik lehnt sich, wie G. richtig hervorhebt, an Jer. Taanith II. (nicht I. wie G. schreibt) 1. an: Ol« P «in 3»30 MX '« Dl« -b IC«* D« M3« V'« «i>, ->v« nun d»db6 nbiy >:«» 13 mnnp ino »j« .njD'p’ Oben angeführte Jalkut-Stelle hat also das Schicksal so vieler anderer erfahren, die Censur hat sie ausgemerzt, und doch hat sie sich an einer andern bisher noch nicht genug gewürdigten Stelle, zwar etwas ent- , stellt, erhalten. Zu Paraschath Balak, Schlagw. ^'« «P . führt Bechai an: nra» 'Lp arai '« »'« «P »noai ivipi opiyn dn rnyvnP PxyDV'3 in« dp« *vpy» DyPa I omnnP «in ivy «pj n»yj »'« nna p'nnn «p: «inw j .... n»y «bi id« «',nn ‘w in'»yt> PO' M’xi in idi«i xomjra iam -.3. Es ist klar, daß hier eine doppelte > Censur vorliegt; statt «pj ist P« zu substituircir, denn j die Frage, ov ein Mensch wohl Prophet sein könne« gibt keinen Sinn, die Ausgabe jedoch, die ich vor mir habe (Warschau 1870), begnügt sich damit nicht und schaltet noch nach in« 01« das Wort p«yD»pein, um der Stelle den Anschein zu geben, als ob sie sich auf Muhamed beziehe. Es wird aber die Stelle in dem Werke Bechai's erst durch obere Jalkutstelle verstanden. Denn bei Bechai lesen wir nur von einem Versprechen, was nicht gelöst worden ist, während die Jalkutstelle sich auf ein bestimmtes Factum bezieht, auf das Wiedererscheinen nach dem Tode, denn nur so ist das capp «ai aufzufasfen (mit Bezug auf Matth. 12, 40. Marcus 9, 9. Lucas 18, 39.). Zu der Stelle aus Jer. Taanckh fügen wir noch hinzu, daß Di« p nicht wie die gewöhnlichen Commentare annehmen, „Sohn Adams" oder „Sohn eines bedeutenden Mannes" bedeute, sondern „Menschensohn", welche Bezeichnung Ehr. gewöhnlich in Bezug auf dessen Auferstehung beigelegt wird. (Vergl. Matth. 12, 40. Marc. 9, 9.) Frankfurt a. M., im September 1872. I)r. A. Sulzbach. «ßnr Chronologir. Im Kore haddoroth von R. David Conforte (editio Cassel. Berlin 1846) f. 9 wird mit vieler Mühe erwiesen, daß DP'y 3'D *pi» -J'Pi ein Zeitgenosse von '"»1 und ein Studiengenosse von dessen Schüler nno» irai noi iiMDi i3nonw3 t>Nio» 13 gewesen sei. Auch Asulai in seinem D’Pnjn d» führt in dieser Beziehung Conforte als Autorität an. Beiden scheint entgangen zu sein, daß '"»1 selbst Kethuboth 14a. nv'y ojop« pjya eine Erklärung des DP'y am *p-’ upi bringt und mit den Worten einleitet -maD oP'y 3*d ^dt pi ’-cnoi; daraus geht bervor, daß yo"n entweder vor '"icn gelebt hat, oder doch ein älterer Zeitgenosse desselben war, unmöglich jedoch ein Studiengenosse von Raschi's Schüler gewesen sein kann. t erantnörtliche Redaktion: Er. Lehmann. — " erlag der Le Nour'schen Hofhuchhandlung. Z. GottSlebeu'r Buch- «xd Stnudruckerei in Mainz.