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Der Israelit · 1872-09-11 · Heft 37 (11.9.1872) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
13 (1872)
Issue
Heft 37 (11.9.1872)
Date
1872-09-11
Page
– (sequence 19)
Language
German
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799 müßte doch wenigstens der an der Außenseite der Thürschwelle einer geöffneten Synagoge Stehende die Zehnzahl completiren können, was doch von allen Poskim negirt wird. Evident ergibt sich hieraus, daß das ns'no d"k nur dann nützt, wenn der Fernstehende den Vorbeter hört und auch dann nur um respondiren, nicht aber mit die Zehnzahl completiren zu können. Was will aber Hr. Rabb. D. mit der nicht der.Halacha entsprechenden intravotirenden Ansicht des m, wonach der Fernstehende nicht einmal respondiren kann, wenn er auch die Stiulme des Vorbeters hört r.’trp «au: iom? Ja, ich kann mein Erstaunell nicht verbergen, wie Hr. D. daraus dednziren null, daß der häuserweit von O'aap j Entfernte durch den bloßen Gedanken an die Gräber! als mit ihnen in Verbindung stehend angesehen werden könne? Nach r"2'-, bedarf es hiezu selbst in Betreff; des Mitbetens xa"tfn »"cd 071p yaw, und nach m nützt auch dies nicht, so lange ns'no trennt, weil ' rrach seiner Ansicht die Aufforderung pax ntaxi 12-0; nur an die gerichtet ist. welche sich im Betlocale j befinden. Eben so wenig verstehe ich den Einwand von x'S. f □'en nb’SJ ist dem Privaten in seinem Hause unter f der Bedingung gestattet aoix pjrin 'aow nast? nyisa j nn"T. x"n Vn x":p2 tnab ip"ca Dncy und selbst j nach der divcrgirenden Ansicht des ist nothwendig j ‘w 715? L' 2 (seine x7ip stützt er darauf, daß das Bedürfniß einer n"o zu x"a ihm nicht erwiesen scheint). Wer aber, wie Hr. D. behauptet, deßhalb sei es gestattet, weil der ivr dttrch seine Gedanken an nwo als am Orte der n"D befindlich angesehen werde, den fragen wir mit Recht, warum ist dem t.t das n"; nur Dnay aoix 'x ansiy nyt^a und nicht überhaupt zu jeder Stunde gestattet, da ja zum Denken an die in der Synagoge stehende nwo jede Stunde geeignet ist? Gerade hieraus hätte Hr. D. entnehmen können, daß ein bloßes Denken an die in der Synagoge stehende nicht nützt, wenn nspno trennt und daß eben so wenig unsere Gedanken an die Gräber uns mit diesen in Verbindung setzen, wenn rnrnn oder Entfernung uns von ihnen trennen. Hr. D. fragt ferner „warum □'EN nb’EJ dem Fernstehenden unter den erwähnten Bedingungen gestattet ist, obschon hier der Grund des Entsprechens einer Aufforderung gar nicht anzuwenden, da gar keine Aufforderung hier stallfindet?" Wer hat denn aber gesagt, daß nur die Aufforderung die Verbindung bewirke? Ich habe blos behauptet, daß j dem von der Synagoge Fernstehenden deshalb das Mit-! beten erlaubt ist, weil er den Vorbeter rufen hört 0-0 'n noxi und spontan binzugefügt: warum sollte er dieser Aufforderung nicht entsprechen. Daß aber auch ein anderer Factor diese Verbindung bewirken könne, i wie wir beirrt sehen, daß habe ick ebensowenig negirt, als daß nach aas Ansicht auch das genaueste Hören! der Stimme des Vorbeters nicht nützt, wenn eine! .NL'liv trennt.! Gesetzt aber, x "Sohne n"D wäre wirklich durch! das bloße Denken an eine □"□ gestattet, erschiene es! jedenfalls micrologisch, aus dem p von n"j ohne n"ü, : der nicht int Entferntesten einen Anhaltspunkt im Talj mud hat, Schlüsse zu ziehen, die gegen bekannte tali mudische Principien wie man niON '-p pro nsrrtob pn; 'anx verstoßen. Ich hätte noch Manches in dieser Beziehung hinzuzufügen, ich unterlasse es, weil Raum und Tendenz dieser Blätter nicht dazu angethan sind, bogenlange theologische Abhandlungen aufzunehmen. Halberstadt nbzf 's p'Vy. Rabbiner Dr. Auerbach. P « pliK. Herr Rabbiner Mendel Landau in Raszkow erklärt in Nr. 26 meine der Ansicht des n"a entgegenstcheude Entscheidung, daß bei gleichem Bedürfnisse die jüdischen Armen Palästinas einen Vorzug vor unfern einheimischen haben, für ungerechtfertigt, erwähnt aber am Schlüsse,^ daß ein berühmter px.u pns mir beipflichte. Ich befinde mich also in sehr ehrenwerther Gesellschaft mit diesem yxa und, wie bereits in Nr. 2 i des „Israelit" bemerkt, milden noch weitberühmtern Ge-! onim nz-*yy-n.^ und x'"anc, Verfasser des p?&n ras. j Wenn nun schon das jüdische Princip 'xariaa robn j (conf.n"' sQ"s ,ru"x ro-j.a *)"£• i"a '’D n"'! niaip-s u. v. a. St.) für deren Entscheidung spricht, so sehe ich mich doch nun endlich der modernen Kritomanie ein Ende zu machen, zu der Mittheilung veranlaßt, daß nicht nur y'cD owa' ‘d und »nao, sondern auch '31;'D ''S Va'.a rxE keine andere Lesart an der fraglichen Stelle in Sifre kennen als ’arv -paxa □Sa p pj x"n a-^x 7"n ps 7"n 'a^' g'2mp '"x Selbstverständlich kann somit die dem Hrn. Rabbiner Landau vorliegende Sifre-Ausgabe nicht mehr in Betracht kommen. Aber Hr. Landau demonstrirt: „Man findet ja gar keine denkbare Möglichkeit für die Anwendung des -p pn x"n i&s; denn daß man an Arme 7"7! zu geben verpflichtet und gehalten sei, involvirt schon der Ausdruck -jsaxa, der die Armen Paläftina's vor denen in V'n bevorzugt und so'"it sagt, wenn ersterer nicht vorhanden, daß an letzere di Mizwa zu üben sei." Was Ste, Herr Rabbiner La.darr nicht denkbar finden, haben trotzdem jene große Denker wie '7trn nxE und Genossen denkbar gefunden. Diese sagen: npa^ pb 77a a'TPa xb -"oa □ "aa pu x"m naa p7 7"n »a»P d. h. mit andern Worten, wir hätten aus “jsaxa deduzirt 7"n sei man nicht zu unterstützen verpflichtet (wahrscheinlich weil

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