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Der Israelit · 1872-03-20 · Heft 12 (20.3.1872) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
13 (1872)
Issue
Heft 12 (20.3.1872)
Date
1872-03-20
Page
– (sequence 9)
Language
German
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XNI. Jahrgang. Erste Beilage zu Nr. 12 des Israelis Leitender Artikel. Literarischer Bericht, onöa n'2 *®d p"p vnp nyn -1210 »Sns: »jöd (p"sv y'S-in mioy-is) » Der gelehrte Verfasser vorliegender Schrift hat sich bereits durch seine früheren Werke -Snsa ntao, 2 T heile, »Snca -iyc7 und »?nsj »12 so bedeutende Verdienste erworben, daß wir auch von seiner jüngsten Publikation onsx n'3 eine der Trefflichkeit seiner früheren Schriften entsprechende Leistung erwarteten, welche Erwartung durch den Inhalt dieser Schrift vollkommen gerechtfertigt wird. Dieselbe enthält onsDn und andere Vorträge, ferner halachifche Erörterungen, die theils von dem Vater des Verfassers, y'y* is'.d Ss'v >dto n"ic, theils von dem Verfasser herrühren, und einige n"n von dem Onkel des Verfassers, dem berühmteu S"m S»i2 »Trsi't Oberrabbiiler in Warin. Bei der warmen und entschiedenen Anerkennung, die dem Verfasser für seine Werke von den zu den bedeutendsten rabbinischen Autoritäten gehörenden dahingeschiedenen Oberrabbinen zu Preßburg, Szerdahely, Ungvar von den Oberrabbinen zu Neu-Sandez und Kobersdorf '"1 gezollt wurde, erscheint es uns überflüssig, den Werth der nun erschienenen Schrift hervorzuheben. Das bewährte Urtheil des erwähnten S*ntc” »‘rna ist eine genügende Bürgschaft für den Geist und die Gediegenheit der von dem Herrn Oberrabbiner zu Karlburg verfaßten Werke. Wir möchten aber die öeser dieses Blattes auf einen Umstand aufmerksam machen, um dessentwillen die Schriften des Herrn Verfassers auf besondere Theilnahme Ansbruch haben; der Reinertrag derselben ist für einen Zweck bestimmt, der die allseitigfte Unterstützung in jüdischen Kreisen verdient. Der Verfasser macht nämlich in der vorl. Schrift Fol. 4 6. nach dem “isdh, den er LO-neron pson Sy V'si d .V'id p"nx «»bo Oberrabbiner in Preßburg, hielt, unter Hinweisung auf Raichi zu niDs» r«"y : wn »soiox“!»:: *1 “jan Sd 'nwDO’Jiwnnaie'r: ’tdi, vtddS im« '»ymp Sna onx in ncs? Di» '•Dl n"n '»^Dpno di» im« y»acBO naaa nj&, woraus hervorgeht, daß man in den Zeiten der Geonim am Sterbetage großer Männer jährlich zur Ehre ihres | Andenkens eine Versammlung von Gesetzeskundigen zu! veranstalten pflegte, wobei entsprechende Vorträge gehalten wurden, den Vorschlag, daß an den Sterbetagen des Verfassers der ->s»d onn n"up und des vor dritthalb Monaten dahittgefchiedenen Oberrabbiners zu Preßburg y'sT die Abhaltung solcher Versammlungen in »"« veranlaßt, und daß zum bleibenden Andenken an die großen Verdienste, welche sich dieselben erwarben, eine Stiftung gemacht werde, durch welche unsere dem österreichisch-ungarischen Kolel angehörenden Brüder in in die Lage gesetzt werden, die Schuld, die ihnen durch den Ankauf eines als nojon n»3 ihnen dienenden Hofes entstand, zurückzuzahlen. Nach den uns zugegangenen verläßlichen Mittheilungen ist bei den enormem in Palästina gegenwärtig herrschenden Zinsfüße jene Schuld für unsere Brüder eine ungemein drückende und wird durch die Zinsen ern großer Theil der zu ihrer Erhaltung so nöthigen ihnen zufließenden Unterstützung absorbirt. Es wäre daher ein sehr verdienstliches Werk, sie von jener Schuld zu befreien. Der dahingeschiedene Oberrabbiner zu Preßburg S"m, besten Hingebung für »"x bekannt ist, hatte bereits im vorigen Jahre die Absicht, in dieser Richtung thätig zu sein, wurde aber durchseinen erschütterten Gesundheitszustand daran verhindert. Da nun die wahrhafte Pietät, die wir den unsere Verehrung verdienenden Todten erweisen können und sollen, darin besteht, daß wir das von ihnen Begonnene fortsetzen. das von ihnen Beabsichtigte auszuführen suchen, und da der ehrwürdige R. Naftali Sofer '"1, Oberrabbiner in Karlburg, den Reinertrag seiner Werke ausschließlich deni obigen Zwecke zuwenden will: ist^ seinen Schriften sowohl rücksichtlich ihres Inhaltes als rücksichtlich des Zweckes, der durch den Erlös erreicht werden soll, die weiteste Verbreitung zu wünschen. Für die Verehrer des “sm onn Dyp Und seines jüngst Hingeschiedenen Sohnes bietet die vorliegende Schrift noch das besondere Interesse, daß sie die ntmst und einen Bericht über die letzten Lebensmomente y'sn -»bid Dnn Sys pxam, ferner Mittheilungen aus dem Leben des y'sj; “isid p»jd cm3x 'n pso und eine wenige Stunden vor seiner letzten Erkrankung an den Vers, des vorliegenden Werkes gerichteten Brief enthält. Möge nun die Rücksicht auf die Werke des Herrn Verfassers, bte um ihres Inhaltes willen die weiteste Verbreitung verdrenen; die Rücksicht auf die Lage der im heiligen Lande sich befindenden, mit den bittersten Entbehrungen kämpfenden amun »i»oSn; die Rücksicht auf das Andenken der ^rr?» »nxa, dem die vom Herrn Verfasser vorgeschlagene Stiftung gewidmet sein soll, Zusammenwirken, um die edlen Absichten zu

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