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Der Israelit · 1871-10-25 · Heft 43 (25.10.1871) · page 4

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Journal
Der Israelit
Volume
12 (1871)
Issue
Heft 43 (25.10.1871)
Date
1871-10-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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794 Holl.: bya cbtun ro.iN hdn bNi njsn bi m3ib .om "iy ba ab i&a nwn ab *|bon »ns» Lew.: MSV bya O’brun mna »ton ba nytyn Nb .12.1s "iy ba ab >]n ^bo Holl.: . . . i'y.i noi» 'Jobm rmn mr .itfrN 103 ,'byo 'i'ii na ixpji Lew.: '3 mornn noi» ntto 'oyo nsyo 01 n ..uin notsn Holl.: in« na nyaoa 11.11 ins3 ijii3 TiyaD .Dyi ’3'1J Lew.: inN r>2 ’iyaoa 11.11 inso?j?o 'nyao o oyn o’u. Holl.: Nin on dj inst? 3311' on nm Lew.: moun nydj hu nstc 13311' ono Hott.: iNNb Nbi .u.i nmaj ,'bN ^N 'S mp'VJ .inv'jn nyv DJ '111 nsV .U3in Lew.: 13311' jro mn reusi vPn >n »b nip'ffj .inoun nyd oj 'in nstcr Holl.: nnanN v3 pya rwnni . . . nNb nb n;t ni.i .nmN nanNb 113' 'D '3 Lew: vni'nsD nnN nin1? mann i'bN nnan« vaiyai .nmN HD,IN1? 113' ’O '3 7]b 1113' 13 IN '3 Holl.: D'1S3N niJ3VQb nip nNIEMQ 'bN NJ N13 .'1V niNJ bNi Lew.: niJ3VQ IN mp niNiLMQ.Ivy nNLl innsni .Ntcn niw bNi D'iss.i toll.: NDiV npVN iy iabo ew.: .iQbV nptcn iy lato Doch ich glaube, daran haben wir genug, und die große Gelehrsamkeit und literarische Ehrlichkeit des Herrn Holländer ist nun auf's Glänzenostc erwiesen. Herrn Natonek als Oesterrcichcr hätte aber der piV' nU'iQ nicht so ganz unbekannt sein sollen, daß er das Lob H. in die Welt hineinposaunt, ohne zu wissen, daß sein Landsmann Lewisohn das „tiefe Eingehen in die Intentionen des Dichters bekundet, die geheimsten Gedanken der Dichtung, die nur schwach angedeutet sind, uns enträthselt und mit dem Zweck des Hohenliedes" bereits im Jahre 1816 bekannt gemacht hat, und daß Herr Solländer im Jahre 1871 nur sein Plagiator gewesen. s sei denn, Herr N. habe gemeint, die sonstige Verbrämung und Ausstaffirung durch überflüssige Phrasen, die die Idee Lewisohns durch Holländer erfahren, gebe Letzterm das Recht, sich selber als den Entdecker dieser Idee auszugeben. Aus Westphalen. Der Monat nsrn mit seinen heiligen Festtagen, an denen der jüdische Lehrer — das Factotum der kleinern Gemeinden — vollauf zu thun hat, ist, Gott sei Dank, glücklich vorüber gegangen, so daß es uns jetzt wieder möglich geworden ist, aus hiesiger Gegend einige Mittheilungen zukommen zu lassen. An Stoff kann es dem aufmerksamen Beobachter, zumal beim Herannahen der heil. Festzeiten, sicherlich nicht fehlen; die jüdisch religiösen Zustände allein schon bieten einen solchen in Masse dar. Man lese nur um die angegebene Zeit die verschiedenen in der Provinz Westphalen erscheinenden Localblätter und überzeuge sich, welche Dimensionen die Religionslosigkeit bereits angenonimen hat, und wie dieselbe, leider! noch immer im Fortschreiten begriffen ist. Da heißt es denn in der einen Annonce, daß da und da das Geschäftslocal am eisten Tag djem e*ni und am omsan di\ in einer andern, daß dasselbe bei dem und dem nur am letztgenannten Tage geschlossen sei. Ja, in unserer Nachbargemeinde Iserlohn ist es in diesem Jahre vorgekommen, daß sowohl am zweiten Tage n"i, wie auch am 'Jvv may die meisten Geschäftslokale geöffnet waren. Und doch wollen die meisten dieser dw>s es nicht gehabt haben, daß sie andere, als die nvbi bw doid D’D' — den sogenannten ’jcr 3'D dt — öffentlich durch npa bbm i3Döi sind. Sicherlich glauoen diese Leute in ihrer Unwissenheit in religiösen Dingen — wir wenigstens können es uns nicht anders denken — der 'j’ct? may, der in diesem Jahre noch dazu am p"v siel, gehöre auch zur Kategorie der genannten Feiertage, die allerdings dem frommen Israeliten eben so heilig find, als der pwNi d"'. Und wie werden diese heiligen Tage im Gotteshause ^gebracht! Leute, — besonders ist es das Corps der Ladenjungen und Lehrlinge, denen von ihren Prinzipalen das ganze Jahr keine Zeit zum Besuche des Gottesdienstes vergönnt wird, und deßhalb diese paar Tage nur zum Scheine die Synagoge besuchen, — die fast das ganze Jahr weder beten noch 1'b'sn legen, was Wunder, daß diese sich an genannten Tagen in der Synagoge langweilen! Doch, damit die Langeweile verkürzt werde, hat man schon im Voraus dafür gesorgt, während Andere andächtig beten, in einem Romane oder einem anderen Buche lesen zu können. In vielen Gemeinden wird der heil, nu Pa - Abend mit Gesang eröffnet; ’iu ba zu sagen, daran wird gar nicht gedacht. Die o'ötd zwischen der nnip werden am d'hdd.i dti hjem wni überschlagen. Kommt das heil. niaiv-Fest heran, so ist man wohl nupi p~N abiv, jiion; aber wer denkt daran, dem göttlichen Gebote: niaiD3 dem o'D’ nyasy zu genügen d Oder sollte dieses nicht gerade so wichtig sein, als das: Dal annpbi <? Ja, wir wetten darauf, daß in Iserlohn, einer jüd. Gemeinde von mehr als 40 Familien, keine naiD gemacht, daß vielmehr im ganzen Kreise, mit Ausnahme von Limburg, keine einzige vorhanden war. Wie wird es an den in Rede stehenden heil. Tagen erst in Dortmund und anderen größeren westphäl Gemeinden, wo Reform und Jndifferentismus den Höhepunkt erreicht haben, aussehen — Da wir von Dortmund reden, wollen wir die Mittheilung machen, daß hier vor Kurzem der erste dortige Lehrer Alsbach mit Tode abgegangen ist. Der Verstorbene war ein begabter Lehrer und guter Redner, stand aber auf neologem Standpunkte; daffelbe läßt sich

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