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Der Israelit · 1871-01-25 · Heft 4 (25.1.1871) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
12 (1871)
Issue
Heft 4 (25.1.1871)
Date
1871-01-25
Page
– (sequence 6)
Language
German
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62 und Rabbiner der Tempelgemeinde hier. Für dieses Fest wurde von Seite des Vorstandes der Tempelgemeinde für den Jubilar große Vorbereitungen getroffen und erhält derselbe ein Ehrengeschenk von 12,000 st. Auch die verschiedenen WohlthätigkeitSvereine, sowie der wistenschastliche Verein „Afttke Jehuda" werden demselben ihre Glückwünsche bez. Ehrengeschenke und Adressen bringen, vr. Kämpf hat sich viele Freunde und Verehrer erworben. Unter so vielen Predigern, welche an den hiesigen Synagogen fungiren, ist er der Einzige, der den richtigen Ton dem Publikum gegenüber zu treffen versteht.— Einiges Aufsehen dürfte es in der jüdischen Journalistik machen, daß daS beliebte hiesi e Wochenblatt, „die Gegenwart," mit dem heutigen Tage zu erscheinen aufhört. * Man hat jedoch die Ursache des Eingehens der „Gegenwart" nicht darin zu suchen, daß ein neues jüdisches Wochenblatt, „die Wahrheit," welches unter den Auspizien der iSrael. CultusreprLsentanz von heute an erscheint, dem ersteren Blatte Concurrenz machen würde, da die „Gegenwart" immerhin durch die Geistesgewandtheit ihres Leiters, sowie durch ihre zahlreiche Abonnentenzahl jeder Concurrenz die Spitze bieten könnte. Es ist das Aufhören des Erscheinens dieses Blattes um so bedauernSwerther, da jetzt Niemand „der Wahrheit" die Wahrheit sagen wird. Sollte dieses Blatt eine Richtung einnehmen, welche sich mit den conservativen Traditionen unserer Gemeinde nicht verträgt, so würde Ihr geschätztes Blatt als wahres Organ des gesetzestreuen Judenthums die Zustucht sein, in welchem die. Stimmen der Gesetzestreuen sich Gehör verschaffen werden. Agram. Der „Wanderer" schreibt von hier: Am 5. Januar hat die Regierung im kroatischen Landtage einen Gesetzentwurf über die Emancipation der kroatischen Israeliten vorgelegt. Es hatte zwar schon seit 1660 jeder Religionsunterschied in Kroatien aufgehört, doch war die Gleichstellung der Juden noch nicht durch das Gesetz ausgesprochen gewesen. Italien. Akom. Bei der jüngsten Ueberschwemmung haben die Soldaten und die Municipal - Gardisten sich der Im Ghetto eingepferchten Juden, die bei dieser Calamität am meisten litten, sehr wacker angenommen, und wahrlich, wäre nicht von dieser Seite schleunige f ilfe gekommen, so hätte manche Judenfamilie den od in den Fluthen gefunden. Manchem Juden ist das kleine Besitzthum, das er sich durch jahrelange Anstrengung mühsam erworben, von dem Wasser hinweggeschwemmt worden. (Jew. Ehr.) Frankreich. VariS. Baron Arthur von Rothschild ist Schatz meister des Fonds zur Unterstützung der Kriegsgefangenen in Deutschland und Frankreich. (Jew. Ehr.) klin. wig ist i grei eitv Donaufürstenthümer. Bukarest Unter den in der Kammer neulich! eingebrachten Gesetzen befindet sich der berüchtigte Gel setzesvorschlag, „die Mittel und Wege zu ergreifen! um die Vermehrung der Juden in Rumänien zu ven hindern." (Jb. An.) yne -lr! )ur )er Amerika. New-Bork Die Einnahmen des Fair (Bazar) fü! das Hospital undWaisenhaus betragen an 155,000 Doll.! die Ausgaben 20,000 Dollar. Auch die christliches Mitbürger haben zum Fair nicht unbeträchtliche Ge schenke bcigesteuert; so gab Herr Steinway zw« Pianos, das eine im Werthe von 1500 Dollar, d«! andere im Preise von 900 Doll. (Jew. Mess.) m lgmi jgrei err er >urth!wie auch des schü >Cäsl Australien. Adelaide. Herr I. M. Solomon, May»! von Adelaide, hat eine mit zahlreichen Unterschrift« versehene Adresse erhalten, in welcher er ersucht wirtj zu gestatten, daß man ihn zu diesem Posten Wiede e' wähle. Eine schönere Anerkennung von seiner Wirl^ samkeit konnte Herrn S. nicht gemacht werden. (Jew. Ehr.) Ballarat. Wie dem „Jew. Rec." geschrieben wird, ist Ende Oktober in Ballarat eine große Uek schwemmung eingetreten, durch die namentlich Vie8 unserer Glaubensgenossen großen Schaden erlitte^ Die jüdische philanthropische Gesellschaft hat den A« meren unter denselben ansehnliche Unterstützungen Theil werden lassen. ende Wir rück er i und sagt nack wirt jhatt Cor erre Dae erst, Ma F e tt f I I t t p ». KaSriel. in. Der Krieg. „ES braust ein Ruf wie Donnerhall, „Wie Schwertgeklirr und Wogenprall:! „Zum Rhein, znm Rhein, zum Deutschen Rhei^ So tönt der deutsche Sang „soweit die deutsche Zu« m Liei war der lwäl ^Arr Hee tige naö ges< naö sich das

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