Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 11 (1870)
- Issue
- Heft 32 (10.8.1870)
- Date
- 1870-08-10
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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606 ben wir pnn&« 's di» — 9. August — als Len Tag bestimmt, an dem die Versammlung znsam, men treten soll. - Theuere Gesinnungsgenossen! O'pvd« ^.12 D'pmn twi»» »J2 — Kinder Israel! die Ihr hanget an dem ewigen, lebendigen Gotte. — Jetzt ist nur'an uns an die VoÜendung des Gotteswerkes mit fröhlichem Muthe zu schreiten. Also: Auf theure Brüder, auf! m«2» 'n nwp ’iupo tinp ’» — heilige Kinder, die Ihr eifert den Eifer dcS Gottes Zebaoth. — Zögern Sie keinen Augenblick mehr, um die Wahl von Vertrauensmännern ns’Dxn 2« — zur Versammlung — vorzunehmen. Es ist kein Augenblick zu verlieren, die Hand an's Werk zp legen. Lasset uniS bereit sein auf diesen Tag, und der im Himmel thront, sende uns Hilfe aus dem Heiligthume Und segne unserer Hände Werk nach dem inständigen Wunsche Euerer Knechte, Knechte der Knechte Gottes. " P. 8. Wie wir bereits im vorigen Circular hervorgehoben, können stch mehrere Gemeinden zur Äbssndung eines Vertrauensmannes vereinigen. Es ist dringend nöthig, daß jede rwnp nVnp in der hd'd» vertreten sei, und wird, jeder Gemeinde, die hier durch einen svru 2'L — beglaubigten Entsandten - vertreten war, das auszuarbeitende Statut behufs Erklärung einer freiwilligen Annahme desselben zugesendet. Das hier beiliegende Protokoll Nr. 1 möge von' den rDnpn nDTiroio-p ntrnm mj/n mm — Vorgesetzten der Gemeinde mit ihrer Unterschrift unh Gemeindestegel — versehen und dem gewählten Vertrauensmanne übergeben werden. Wo in neologen Gemeinden nhio htp gottessürchtige, auserlesene Individuen — die Wahl vornehmen, mögen sie Protokoll Nr. 2 unterschreiben und dem Gewählten einhändigen. Gleichzeitig bitten wir, uns vom Resultate derWahl gefälligst verständigen zu wölken, tvr« u'i' rwjtö' rrpy» — und Gott möge gelingen lasten unserer Hände Werk. Amen! K^itttttgsnachrichten und Eorr^spondenzen. Deutschland. Mainz, 2. August. Unsere Vermuthung, daß die Kriegseventualitäten den Entrepreneuren der sog. Synode als willkommener Vorwand zur Aufgabe des Projektes erschienen, hat sich bestätigt. Es hatten stch ick Ganzen nur 13 Rabbinen und 6 Privatleute gemeldet. Unter den noch nachträglich angemeldeten sieben Rahbinen bemerken wir mit Vergnügen den Oberrabbme.n Zadok Cahn von Paris. Es scheint, daß dieser Herr jetzt die Maske abwerfen will, die bisher sein wahres Antlitz verborgen, hat. Wir werden nach s. G. w, baldiger Beendigung dLs gegenwärtigen Krieges auf diesen Umstand zurückkommen. Die in New-Dork erscheinenden, ultraradicalen „ Iewish Times " gerathen in entsetzliche Wuth über die „Erklärung" dtzk 133 Hgbbineq. Ary Schluffe ihrer Exprötorationen jedoch geben Sie uns Recht; „denn", sagen sie, „wie kommen Aub, Geiger rc. dazu, ZsygMe für GchoM« wb Gyphrim sstSzpMe».«' Wohl, wir nfhryW hiervon Notiz. Wenn nur die Herren Reformatoren offen erklärten, daß sie keinen Theil mehr haben an dem Gesetze des GotteS Israels dann würden, sie die Wankenden und Schwaükeuden nicht mehr bestricken, dann würden sie unschädlich sein. München, 31. Juli. Ein hiesiges Blatt hatte es auffallend gefunden, daß der Kanzler der französischen Gesandtschaft noch hier verweile und, um hier beständig verweilen zu können, sich unter den Schutz der englischen Gesandtschaft begeben habe. Der Sachverhalt wird nun officiös dahin aufgeklärt, daß die französische Regierung, einem schon lange bestehenden völkerrechtlichen Gebrauch folgend, den Kanzler ihrer vormaligen Gesandtschaft am hiesigen Hofe der kgl. britannischen Gesandtschaft, welche den Schutz der französischen Unterthcuzen in Bayern übernommen hat, in ganz ähnlicher Weise beigegeben habe, wie dics bezüglich des Kanzlers der Gesandtschaft in Parks, vr. Cahn, bei der mit dem Schutze der Bayern in Frankreich beauftragten schweizerischen Gesandtschaft geschehen ist. Es ist dies der vou uns bereits mehrfach erwähnte Herr vr. Wilhelm Cahn, Israelit und qeborner Mainzer. Verkitt, im Mo.ngte Menachem Ab. Aus einem^ Lande, wo die Wogen des jüdisch-religiösen Kampfes sehr hoch gehen, wo eine glaubensmuthrge Part« gewaltsam die Fesseln z-rsprengt, die ihrer freiheitlichen. selbstständigen Entwickelung angelegt wurden und G^Mitien verlang^ und, erkämpft , daß die jüdischen GemeindeinstiluLkMen wahrhaftjüdische, bleiben sollen, wo also das echte und rechte Judenthum die thätige Hilfe aller seiner Kinder bedarf, ist leider eine traurig-erschütternde Nachricht an mich gelangt, die ich durch dies geschätzte Organ hiermit der Oeffentlichkeit übergeben will, auf daß überall , wo jüdisch. Herzen schlagen, dem D2n TDPn die letzte Ehre erwiesen werde. Ein jüdischer Talmudgelehrter aus der guten alten Schule, ein p'iL von echtem Schrot und Korn, ein mythiger Kämpfer für Wahrheit und Recht, ist yqm Schauplatze seiner Thätigkeit, wo er, ein fast 70jähriger Greis, noch mit Jünglingsmuth für die heiligsten Jn'e,reffen des Iuventhums einstand, abberufen worden. pnr» n"iD pHsnpNin* Rabbiner zu T a b in Ungarn, ist nicht wehr. Auf einer Badereise,